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·19. August 2026

Nächster Werder-Abgang? Entscheidung bei Flügelstürmer gefallen

Artikelbild:Nächster Werder-Abgang? Entscheidung bei Flügelstürmer gefallen

Der Verkauf von Karim Coulibaly zu Racing Straßburg ist fast in trockenen Tüchern. Mindestens 20 Millionen Euro spült der Transfer in die Kassen von Werder Bremen – Geld, das die Norddeutschen gut gebrauchen können.

Schließlich stehen noch ein Rechtsverteidiger und ein zentraler Mittelfeldspieler auf der Wunschliste. Für beides ist jetzt ausreichend Budget vorhanden, dennoch gab es bis zuletzt auch um weitere Stammspieler Abschiedsgerüchte.


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Grüll-Abschied vom Tisch

Zum Beispiel bei Marco Grüll. Der Österreicher, der 25/26 eine katastrophale Saison erlebte, wurde mit einem Wechsel in die Türkei zu Samsunspor in Verbindung gebracht, jetzt hat Werder auch in dieser Personalie eine Entscheidung getroffen. "Das sehe ich aktuell nicht, wir planen mit ihm", betont Profifußball-Leiter Peter Niemeyer gegenüber der DeichStube. "Er ist immer für Tore und Scorer gut und wenn er gebraucht wird, ist er immer für die Mannschaft da."

Der letzte Halbsatz ist besonders wichtig, denn bei Werder herrscht weiter ein akuter Mangel an Rechtsverteidigern, da sowohl Felix Agu als auch Mitchell Weiser verletzt sind bzw. sich im Aufbautraining befinden.

Schmetgens oder Grüll?

Somit ist Grüll genauso wie Youngster Mick Schmetgens plötzlich ein Kandidat für die vakante Position hinten rechts. "Er kann die Anforderungen an diese Position ebenfalls gut erfüllen", betont Niemeyer und ergänzt: "Ich erinnere mich noch gut, wie er letzte Saison in Leipzig stark gegen Diomandé verteidigt hat."

Doch auch Schmetgens machte einen guten Eindruck. Eigentlich war der 18-Jährige Kandidat für eine Leihe, diese Option hat sich mittlerweile jedoch erledigt. "Mick hat seine Sache in den Vorbereitungsspielen zuletzt gut gemacht und die Herausforderung gut gelöst", lobte auch Niemeyer.

Es bleibt also spannend, wer am Wochenende im Pokal von Beginn an auflaufen wird – und auch eine Woche später beim Bundesliga-Auftakt gegen den SC Freiburg. Schließlich bringen Grüll und Schmetgens völlig unterschiedliche Qualitäten mit.

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