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·18. Januar 2026
"Natürlich hervorragend": Hirschs Sonderlob an Lobinger

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·18. Januar 2026

Direkt zum Auftakt der Rückrunde hat der MSV Duisburg mit dem 4:0-Erfolg beim VfB Stuttgart II den ersten Auswärtssieg seit September gefeiert und sich dadurch auf Platz 2 geschoben. Großen Anteil daran hatte Lex Tyger Lobinger, der von Trainer Dietmar Hirsch ein Sonderlob erhielt.
Erst legte Lobinger mustergültig für Sussek vor, der den Ball nur noch zum 1:0 über die Linie drücken musste (53.), dann traf der Winter-Neuzugang von Viktoria Köln selbst, indem er das Spielgerät butterweich über VfB-Keeper Hellstern ins Tor lupfte (72.). "Das hat er natürlich überragend gemacht", lobte Trainer Dietmar Hirsch den 26-Jährigen bei "MagentaSport", nachdem Lobinger bereits im Training auf ähnliche Art und Weise getroffen hatte. "Man hat gesehen, was er für ein klasse Spieler ist. Dazu konnte er direkt seinen Salto machen." Diesen wollte sich der Stürmer eigentlich für ein Heimspiel aufheben, wie er am Mikrofon verriet, "aber dann haben mich die Emotionen übermannt und deswegen dachte ich, dass es ein ganz guter Zeitpunkt wäre".
Und zumindest akustisch war es ja auch ein Heimspiel für die Zebras. "Ich durfte es ja im letzten Spiel der Hinserie noch als Gegner erlebt. Das war ein überragender Support. Danke an alle Fans, die uns hier unterstützt haben. Ohne die wäre das nicht möglich gewesen." Direkt mit einem Tor und einer Vorlage mit seinem neuen Klub zu starten, "ist natürlich etwas Besonderes und ein sehr schönes Gefühl", sagte der Stürmer. Bei seinem Lupfer zum 2:0 habe er versucht, cool zu bleiben. "Das ist mir auch ganz gut gelungen. Ich habe mich in der Situation ganz gut gefühlt, den drüber zu heben. Zum Glück hat es geklappt, sonst ist es immer ein bisschen blöd".
In der Schlussphase machten Bitter (90.) und Tugbenyo (90.+6) den Sieg schließlich perfekt. Hirsch bezeichnete diesen als "hochverdient" – gerade aufgrund der Effizienz in der 2. Halbzeit. "Wir haben auch in der ersten Halbzeit schon sehr kompakt gestanden, haben ab und an ein paar Nadelstiche gesetzt, sind ruhig geblieben, haben in der Pause ein bisschen was angepasst und sind mit einer ganz anderen Dynamik rausgekommen."
Duisburgs Coach sprach von einer "mannschaftlich geschlossenen" und "sehr erwachsenen Leistung." Oder wie es Lobinger formulierte: "Wir sind als Team marschiert und haben uns dafür belohnt", unterstrich Lobinger. Auf eine Kampfansage im Aufstiegsrennen verzichtete der Stürmer aber: "Es geht jetzt darum, diese Energie, diese Mentalität, diese Gier nach Siegen jedes Mal aufs Neue auf den Platz bekommen. Wenn wir das schaffen, dann schauen wir, für was es am Ende reicht." Vorerst steht nun Platz 2 zu Buche – bei nur einem Punkt Rückstand auf Spitzenreiter Verl. Am nächsten Samstag trifft der MSV zuhause auf Jahn Regensburg. Ob Lobinger dann wieder jubeln darf? "Wir können mit breiter Brust in die Partie gehen", sagte Hirsch.


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