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·14. August 2026
Neue Position für Knauff: Eintracht muss in der Abwehr improvisieren

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·14. August 2026

Ansgar Knauff hat bei Eintracht Frankfurt bereits auf zahlreichen Positionen gespielt. Nun kommt unter Trainer Adi Hütter eine weitere hinzu: Der 24-Jährige wird in der Vorbereitung auch als Rechtsverteidiger einer Viererkette eingesetzt. Die ungewöhnliche Rolle ist dabei nicht nur ein Zeichen für seine Vielseitigkeit, sondern auch für die aktuellen personellen Probleme der Eintracht in der Defensive.
In den Testspielen gegen Hull City (2:0) und den FSV Frankfurt (5:1) übernahm Knauff jeweils eine Halbzeit lang die rechte Seite in der Viererkette und teilte sich die Position mit Elias Baum. Sportvorstand Markus Krösche hält die ungewohnte Rolle für den 24-Jährigen durchaus für geeignet: "Ansgar ist ein sehr intelligenter Spieler, der auf vielen Positionen einsetzbar ist."
Gerade seine Schnelligkeit könne als Rechtsverteidiger zum Vorteil werden, da Knauff den Raum vor sich nutzen könne. Seine Vielseitigkeit hat der Offensivspieler in Frankfurt bereits mehrfach unter Beweis gestellt. In den vergangenen fünf Spielzeiten absolvierte Knauff 175 Pflichtspiele für die Eintracht, erzielte 25 Tore und bereitete 20 weitere Treffer vor. Dabei kam er neben seiner angestammten Position auf dem rechten Flügel unter anderem auch links, im offensiven Mittelfeld, im Sturm sowie vereinzelt als Außenverteidiger auf beiden Seiten zum Einsatz.
Nun könnte sich für Knauff die Situation ergeben, dauerhaft rechts hinten eine größere Rolle einzunehmen. Denn mit Nnamdi Collins fällt ein Konkurrent immer wieder wegen Rückenproblemen aus, während Youngster Elias Baum trotz seines großen Potenzials noch Erfahrung sammeln muss. Knauff könnte damit zumindest vorübergehend zur wichtigen Lösung auf der Position werden.
Nicht nur auf der rechten Seite gibt es bei Frankfurt allerdings Handlungsbedarf. Timothy Chandler ist mit 36 Jahren keine vollwertige Alternative mehr, während Niels Nkounkou und Arthur Theate als mögliche Abgänge gelten.
Neben Abwehrchef Robin Koch bleiben damit vor allem die jungen Keita Kosugi und Neuzugang Otavio. Auch Koch sieht die aktuelle Situation mit einem gewissen Fragezeichen und hofft auf weitere Verstärkung. Die Verantwortlichen um Markus Krösche bleiben dagegen gelassen und vertrauen auf die vorhandenen Optionen.
Für Knauff könnte sich daraus eine interessante neue Perspektive ergeben. Ob er tatsächlich dauerhaft rechts hinten eingeplant wird, dürfte sich allerdings erst in den kommenden Wochen zeigen – auch abhängig davon, ob die Eintracht auf dem Transfermarkt noch einmal nachlegt.







































