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·11. August 2026
Neuer Offensivspieler: Atletico nimmt Lille-Star ins Visier

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·11. August 2026

Atletico Madrid bemüht sich um Matias Fernandez-Pardo vom OSC Lille. Die Spanier haben bereits ein erstes Angebot für den 21 Jahre alten Offensivspieler eingereicht. Eine Entscheidung des französischen Erstligisten steht noch aus, obwohl die Verantwortlichen zuletzt öffentlich einen Verkauf ausgeschlossen hatten.
Nach Informationen von L’Equipe bietet Atletico ein Gesamtpaket über rund 35 Millionen Euro einschließlich möglicher Bonuszahlungen. Lille hat die Offerte bislang weder angenommen noch abgelehnt. Präsident Olivier Letang dürfte versuchen, in den Verhandlungen eine deutlich höhere Ablöse zu erzielen.
Noch vor wenigen Tagen hatte Letang einen Abschied des belgischen Nationalspielers kategorisch ausgeschlossen. „Der Spieler steht bis 2029 unter Vertrag, ein Wechsel ist kein Thema“, sagte der Klubchef. Zudem betonte er: „Wir zählen auf ihn, das weiß er, und wir haben ihm das sehr deutlich gesagt.“
Zu diesem Zeitpunkt lag Lille allerdings noch kein formelles Angebot vor. Mit dem Vorstoß von Atletico hat sich die Ausgangslage nun verändert. Die Franzosen befinden sich dank des langfristigen Vertrags aber weiterhin in einer komfortablen Position und müssen ihren Leistungsträger nicht verkaufen.
Fernandez-Pardo kann auf beiden offensiven Außenbahnen sowie im Sturmzentrum eingesetzt werden. Seine Flexibilität macht ihn für Atletico besonders interessant. Der Klub sucht nach Kreativität für den Angriff und hat mit der ersten Offerte nun konkrete Schritte eingeleitet.
Mit einem schnellen Abschluss ist dennoch nicht zu rechnen. Neben der hohen Forderung von Lille könnte auch die wachsende Konkurrenz zum Problem werden. Mehrere englische Vereine beobachten die Situation und könnten in den kommenden Tagen ebenfalls in den Transferpoker einsteigen.
Atletico hat sich mit seinem Angebot zunächst positioniert, muss für eine Einigung aber voraussichtlich nachbessern. Ob Lille tatsächlich einen Verkauf in Erwägung zieht, dürfte vor allem von der Höhe des nächsten Angebots abhängen.







































