RB Leipzig
·20. April 2026
Neuer Rhythmus, neue Chancen – was die Europa-Quali verändert

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·20. April 2026

Seit Samstag steht fest: RB Leipzig ist zurück auf der europäischen Bühne. Nach dem 3:1-Auswärtssieg bei Eintracht Frankfurt ist RBL nicht mehr aus den Top sechs zu verdrängen. Jetzt geht es darum, an den verbleibenden vier Spieltagen den Einzug in die Champions League zu sichern.
Unabhängig davon, in welchem europäischen Wettbewerb wir nächste Saison vertreten sein werden, wird sich für unseren Cheftrainer Ole Werner und seine Spieler auf jeden Fall einiges ändern. Im Talk der "Leipziger Volkszeitung" sprach der 37-Jährige zuletzt darüber, welche Herausforderungen dem Team bevorstehen.
Nachdem die Roten Bullen im vergangenen Sommer nur auf Rang sieben landeten und Europa verpassten, entschied sich die Sportliche Leitung, einen größeren personellen Umbruch einzuleiten. "Das war der wohl größte Umbruch, den RBL in der Bundesliga vorgenommen hat", sagte Ole.
Namhafte Spieler wie Xavi Simons, Benjamin Šeško, Loïs Openda und Yussuf Poulsen verabschiedeten sich. Im Gegenzug kamen viele Youngster wie Yan Diomande, Ezechiel Banzuzi, Rômulo und Conrad Harder dazu. Auch Ole Werner wurde neu verpflichtet.
Um schnell als Team zusammenzuwachsen und die Abläufe unter dem neuen Chefcoach in einem veränderten Spielsystem zu verinnerlichen, war es nicht von Nachteil, nur in zwei Wettbewerben zu spielen. Unter der Woche blieb viel Zeit, um im Training an taktischen Feinheiten zu feilen.

Die größte Änderung ist offensichtlich: Es bleibt künftig weniger Zeit. "Du musst häufiger reisen und hast dadurch mehr Stress. Mehr Spiele bedeuten auch weniger Trainingseinheiten und weniger Zeit zur Vorbereitung", erklärte Ole. Er betonte, dass sich einige Abläufe in der kommenden Saison verändern müssen. Der Wochenrhythmus wird ein anderer sein als bisher.
Auch einen gesunden Schlafrhythmus beizubehalten, wird eine größere Herausforderung – für Spieler und Trainer. "Ich versuche auf regelmäßigen Schlaf zu achten. Das wird durch viele zusätzliche Abendspiele natürlich schwieriger", sagte Ole.

Doch natürlich hat der neue Rhythmus auch Vorteile: "Wir können Spieler noch einmal ganz anders beteiligen," erklärte Ole. Er wird häufiger rotieren müssen und Spieler mit eher weniger Spielzeit kommen auf ihre Einsätze.
Ein zusätzlicher Wettbewerb hilft auch bei der Entwicklung der Spieler. "Du sammelst Erfahrung, indem du gegen Gegner antrittst, auf die du nicht jedes Jahr triffst", betonte Ole und schloss sich dabei selbst mit ein: "Ich habe noch gar nicht gegen diese Gegner gespielt."
Die Vorfreude auf Europa ist daher auch bei unserem Cheftrainer riesig. Und er machte noch einmal deutlich, dass er mit seinem Team an den verbleibenden Spieltagen alles geben will, um in die Champions League einzuziehen. "Du willst dich als Sportler immer mit den Besten messen – und die spielen in der Champions League."
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