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·27. April 2026

Neuer Sportvorstand: Hamann rät HSV zu großem Namen

Artikelbild:Neuer Sportvorstand: Hamann rät HSV zu großem Namen

Die HSV-Suche nach einem Sportvorstand dauert weiter an. Neuester Name in der Gerüchteküche ist Dietmar Beiersdorfer.

In der Talkshow Sky 90 war der HSV am Sonntagabend eines der großen Themen. Im Mittelpunkt stand dabei vor allem die Nachfolge von Stefan Kuntz, dessen Posten seit der Trennung zum Jahreswechsel unbesetzt ist.


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TV-Experte Thomas Helmer stellte dem Klub zunächst ein positives Zeugnis aus. „Ich habe den Eindruck, dass beim HSV große Ruhe herrscht“, sagte der Europameister von 1996. Trotz zuletzt schwacher Ergebnisse mit drei Niederlagen in Serie und nur einem Sieg aus den vergangenen zehn Partien werde der Verein derzeit ohne größere Nebengeräusche geführt.

Für große Aufmerksamkeit sorgten am Wochenende jedoch die Gerüchte um Beiersdorfer. Sky selbst hatte den Namen des früheren HSV-Managers im Rahmen der Übertragung der Hoffenheim-Partie ins Spiel gebracht. Diese Information bestätigte der Sender am Sonntagabend nochmals.

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Foto: Getty Images

Hamann über HSV-Suche: „Irgendwann mal eine Entscheidung treffen“

Dietmar Hamann äußerte sich diesbezüglich allerdings eher skeptisch. „Mich würde es wundern, wenn er es werden würde“, sagte der ehemalige Nationalspieler über Beiersdorfer, der aktuell für den Drittligisten FC Ingolstadt arbeitet. Stattdessen brachte er andere Namen ins Spiel.

So bezeichnete er den seit längerem gehandelten Sebastian Kehl als „passenden Kandidaten“. Auch Andreas Schicker von Hoffenheim lobte Hamann ausdrücklich und attestierte dem Österreicher einen „herausragenden“ Job. Einschränkend erklärte er: „Wenn Hoffenheim in die Champions League kommt, wird es schwer sein, ihn loszueisen.“

Vor allem aber sendete der 52-Jährige eine klare Botschaft an die Verantwortlichen: Der Verein solle größer denken. „Der HSV ist ein spannender Klub. Er darf sich nicht kleiner machen, als er ist“, betonte der frühere Mittelfeldspieler. „Ich glaube, dass da Leute hingehen würden, von denen man nicht denkt, dass man sie bekommen könnte.“

Trotzdem rät Hamann den Rothosen, die sich bei der Suche eines Kuntz-Nachfolgers bewusst Zeit lassen, zu einer zeitnahen Lösung. „Der HSV hat bislang alles richtig gemacht. Jetzt müssen sie natürlich irgendwann mal eine Entscheidung treffen.“

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