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·22. Mai 2026
Neuer Trainer von Manchester City: Das sind die Erwartungen an Enzo Maresca

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Disclaimer: Hierbei handelt es sich um einen gesponserten Beitrag.
Pep Guardiola hinterlässt ein Vermächtnis, das im englischen Fußball seinesgleichen sucht. In zehn Jahren bei Manchester City gewann der Spanier sechs Meisterschaften, drei FA Cups und fünf Ligapokale. Hinzu kamen der Triumph in der UEFA-Champions League im Jahr 2023, mehrere Community Shields, der UEFA-Supercup sowie die Klub-Weltmeisterschaft. Kaum ein Trainer hat die Premier League in einer so kurzen Zeitspanne derart geprägt.
Der Fussballjournalist Pete Sharland bezeichnet Guardiolas Abschied als einen Einschnitt von historischer Bedeutung. Seiner Einschätzung nach hinterlässt der City-Coach eine Lücke, die mit den Abgängen von Sir Alex Ferguson oder Arsène Wenger vergleichbar ist. Beide galten bei ihren Vereinen über Jahre als prägende Figuren — und ihre Nachfolger standen vor enormen Herausforderungen.
Ein kürzlich veröffentlichtes Video aus dem Etihad Stadium zeigte Guardiola beim stillen Gang an den zahlreichen Trophäen vorbei. Die Szene verdeutlichte noch einmal, wie eng seine Ära mit den grössten Erfolgen des Klubs verbunden ist.
Auch im Umfeld der Trainerfrage galt Enzo Maresca schon lange als naheliegende Lösung. Für Fans und Analysten, die sich intensiv mit Schweizer Sportwetten beschäftigen, kam sein Name deshalb kaum überraschend. Seine Vergangenheit bei Manchester City und seine ähnliche Spielphilosophie machten ihn für viele Beobachter zum wahrscheinlichsten Kandidaten für die Nachfolge.
Wer ist dieser Mann, dem nun die Aufgabe zufällt, Guardiolas Erbe anzutreten? Enzo Maresca war in der Saison 2022/23 selbst Assistent Guardiolas — er kennt die Arbeitsweise des Klubs von innen. Sharland hebt das klar hervor: „Guardiola vertraute ihm sehr, und er versteht die Arbeitsweise des Klubs komplett.»
Sein Weg danach war lehrreich, wenn auch nicht geradlinig. Bei Leicester City übernahm er für eine Saison, ehe ihn der FC Chelsea nach Stamford Bridge holte. Dort blieb er anderthalb Jahre — trotz des Gewinns der Conference League in seiner Debütsaison und des Erfolgs bei der Klub-WM 2025 kam es zu massiven Verstimmungen mit der Klubführung, und er wurde entlassen. Für Sportdirektor Hugo Viana soll dieses Ende laut Berichten keine Rolle spielen.
Was Maresca mitbringt, lässt sich klar benennen:
Maresca selbst äusserte sich zurückhaltend, aber selbstbewusst: „Ich fühle mich bereit für das nächste Kapitel. Das ist das Wichtigste.» Kein grosses Versprechen, keine Showeinlage — das passt zur Philosophie des Klubs.
Die Frage ist nicht, ob Maresca Guardiola ersetzen kann — das kann niemand. Sharland ist da unmissverständlich: „Sie werden nicht Guardiola sein. Genauso wenig konnten Ferguson und Wenger ersetzt werden.» Die eigentliche Herausforderung liegt woanders.
Den Respekt der Kabine gewinnen — das ist laut Sharland die grösste Hürde für jeden Nachfolger. Guardiolas Autorität gründet auf einem Jahrzehnt an Titeln und einer einzigartigen Ausstrahlung. Kein Trainer der Welt, so Sharland ausdrücklich, könne heute denselben Respekt geniessen — nicht Jürgen Klopp, nicht Hansi Flick, nicht Diego Simeone.
City geht dabei bewusst einen anderen Weg als der Stadtrivale. Manchester United zerbrach nach Fergusons Abschied, obwohl sich der Klub lange vorbereiten konnte. Bei Liverpool holte Arne Slot als Nachfolger von Klopp einen Aussenstehenden mit eigener Handschrift. City versucht den Gegenentwurf — Kontinuität von innen, Fortsetzung eines Systems statt Neustart.
Marescas Vertrautheit mit dem Kader, mit der Akademie und mit Guardiolas Fussballvision ist dabei kein Zufall, sondern Teil einer gezielten Strategie von Hugo Viana. Die Wahl ist getroffen — jetzt kommt es darauf an, was Maresca daraus macht.
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