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·7. August 2026
Neuhaus nur noch auf Abruf? Polanski deutet Abschied an

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Bild: Christof Koepsel/Getty Images
Die Zukunft von Florian Neuhaus bei Borussia Mönchengladbach bleibt offen. Trainer Eugen Polanski lobt zwar die Trainingsleistungen des Mittelfeldspielers, kündigt zugleich aber ein richtungsweisendes Gespräch an.
Neuhaus beteiligt sich weiterhin engagiert an der Vorbereitung und traf beim 15:0 im Testspiel gegen Rottach-Egern. Ein vorzeitiger Abschied scheint für den 29-Jährigen bislang dennoch kein konkretes Thema zu sein. Im zentralen Mittelfeld besitzt Gladbach allerdings trotz der Verletzung von Jens Castrop ein Überangebot. Entsprechend schwierig könnte es für Neuhaus werden, in der kommenden Saison regelmäßig zum Einsatz zu kommen.
Gegenüber der Bild erklärte Polanski: „Flo trainiert jetzt so, wie ich mir das vorstelle, das ist wirklich gut.“ Anschließend erhöhte der Trainer jedoch den Druck auf seinen Spieler. Am Ende der Vorbereitung wolle Gladbach „sehr klare, offene und ehrliche Gespräche“ führen. Dabei sei es auch denkbar, „dass von Spielerseite selbst etwas unternommen wird“.
Die Formulierung lässt sich durchaus als Hinweis auf einen möglichen Wechsel verstehen. Polanski stellt Neuhaus keine größere Rolle in Aussicht, sondern verweist auf die zahlreiche Konkurrenz und die Möglichkeit, dass der Spieler anschließend selbst nach einer neuen Aufgabe sucht.
Auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sprechen für eine Trennung. Neuhaus besitzt nur noch einen Vertrag bis 2027 und soll bei der Borussia rund vier Millionen Euro pro Saison verdienen. Sportchef Rouven Schröder steht vor der Aufgabe, den derzeit rund 30 Spieler umfassenden Kader zu verkleinern und dabei Gehaltskosten einzusparen. Ein Verkauf in diesem Sommer wäre für Gladbach vermutlich die letzte Gelegenheit, noch eine angemessene Ablöse für Neuhaus zu erzielen.
Offiziell ist eine Trennung damit natürlich noch nicht beschlossen. Polanskis Aussagen klingen jedoch deutlich danach, dass Neuhaus sportlich nur noch auf Abruf bereitsteht und der Verein einem Wechsel offen gegenüberstehen würde.







































