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·6. Januar 2026

Neuzugang Musaba überragt beim 2:0: Fenerbahce zieht gegen Samsunspor ins Supercup-Finale ein

Artikelbild:Neuzugang Musaba überragt beim 2:0: Fenerbahce zieht gegen Samsunspor ins Supercup-Finale ein

Frühe Führung, klare Kante: Fenerbahce setzt das erste Ausrufezeichen

Fenerbahce gewann das Supercup-Halbfinale gegen Samsunspor mit 2:0 und machte den Finaleinzug perfekt. Die Partie begann aus Sicht der Gelb-Marineblauen optimal: Bereits in der vierten Minute entstand die Führung nach einer Aktion über rechts. Anthony Musaba brachte den Ball in den Strafraum, Kerem Aktürkoglu stand am richtigen Punkt und schloss erfolgreich ab. Damit war das Spiel früh auf die Spur gebracht, die Fenerbahce kontrollieren wollte.

Samsunspor suchte danach nach Antworten und kam übers Zentrum und die linke Seite zu Abschlüssen. Levent Mercan legte in der zehnten Minute aus dem Halbfeld nach innen, John Duran kam zum Abschluss, verfehlte jedoch. Nur eine Minute später folgte der nächste Versuch, als Duran nach einem Zuspiel von Aktürkoglu den Ball vor der Strafraumlinie bekam und aus der Distanz abzog.


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Chancen auf beiden Seiten: Ecke, Distanzschüsse und ein Keeper im Mittelpunkt

Die erste Halbzeit blieb temporeich, auch weil Standards und zweite Bälle immer wieder Unruhe brachten. In der 24. Minute verlegte Samsunspor einen Eckball auf die zweite Linie, Logi Tomasson nahm den Ball direkt, doch Ederson lenkte entschlossen zur Ecke. Fast im Gegenzug prüfte Musaba Samsun-Torhüter Okan Kocak mit einem Schuss aus größerer Entfernung, der zur Ecke geklärt wurde.

Nach dem folgenden Standard kam Fenerbahce erneut gefährlich: Aktürkoglu zog die Ecke auf den Kopf von Ismail Yüksek, dessen Kopfball knapp am Tor vorbeiging. In der 35. Minute musste der Schlussmann wieder eingreifen, als Duran nach einem Musaba-Pass am linken Strafraumbogen zum Abschluss kam, aber Kocak berührte den Ball noch und konnte ihn ablenken. Kurz vor der Pause hatte Marco Asensio von außerhalb des Strafraums eine weitere klare Szene: Sein Schuss landete am Pfosten, Aktürkoglu wollte den Abpraller verwerten, setzte den Versuch jedoch über das Tor.

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Der zweite Treffer: Musaba liefert, Duran vollendet

In der 67. Minute entschied Fenerbahce das Spiel: Musaba drehte über rechts auf und John Duran schob zum 2:0 ein.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel zunächst offen, weil Samsunspor versuchte, über Umschaltmomente und zweite Bälle Druck zu erzeugen. In der 63. Minute zog Asensio aus der Distanz ab, doch die Defensive stellte sich in den Weg und blockte den Versuch. Wenige Minuten später folgte dann die Schlüsselszene: Musaba bekam den Ball im rechten Strafraumkorridor, drehte sich clever frei und brachte die Hereingabe scharf in den Fünfmeterraum. Duran (67.) stand zentral und drückte den Ball über die Linie.

Damit war die Aufgabe für Samsunspor deutlich schwerer, zumal Fenerbahce nun konsequenter in den Zweikämpfen war und die Räume enger machte. Das Spiel kippte endgültig in Richtung der Istanbuler, die auf Sicherheit gingen und den Gegner zu langen Bällen zwangen.

Rote Karte, VAR und ein aberkanntes Tor

In der 78. Minute wurde es noch einmal hektisch: Antoine Makoumbou sah nach einem harten Einsteigen gegen Aktürkoglu die direkte Rote Karte. Samsunspor musste die Schlussphase in Unterzahl bestreiten, was dem Spiel die letzte Offensivhoffnung nahm.

In der 82. Minute schien Fenerbahce sogar auf 3:0 zu stellen. Nach einem Freistoß von Asensio kam Milan Skriniar am vorderen Pfosten per Kopf zum Ball, am langen Pfosten schob Yigit Efe Demir ein. Nach der VAR-Prüfung wurde der Treffer jedoch wegen Abseits einkassiert, weshalb es beim 2:0 blieb.

Musabas erstes Spiel in der Startelf und ein Kader am Limit

Anthony Musaba absolvierte gegen seinen Ex-Klub sein erstes Spiel in der Startelf und prägte die entscheidenden Szenen. Der 25-jährige Flügelspieler war erst in der Winterphase als erste Verstärkung dazugekommen und stand sofort im Fokus. Mit Tempo, Mut im Eins-gegen-eins und der Präzision im letzten Drittel gab er dem Spiel Struktur und brachte Fenerbahce immer wieder in Abschlusspositionen. Der frühe Angriff über rechts und die Aktion zum 2:0 waren die klaren Belege.

Gleichzeitig war zu sehen, wie stark der Kader durch Ausfälle belastet war. Fred Rodrigues fehlte gesperrt, dazu fielen Archie Brown, Edson Alvarez, Anderson Talisca und Nelson Semedo verletzt aus. Dorgeles Nene und Youssef En-Nesyri waren bei ihren Nationalteams, zudem stand Torhüter Irfan Can Eribayat wie die suspendierten Irfan Can Kahveci und Cenk Tosun nicht zur Verfügung. Fenerbahce musste deshalb mit einer ungewöhnlich breiten Ersatzbank planen und mehrere junge Namen bereithalten.

Volle Tribune in Adana: Rückenwind von den Rängen

Die Atmosphäre passte zum Anlass: Fenerbahce-Fans machten das Yeni Adana Stadion zu einem lauten Schauplatz und begleiteten ihr Team vom Aufwärmen bis zum Schlusspfiff. Vor 33.000 Zuschauern waren die Ränge gut gefüllt, der Support blieb konstant und gab der Mannschaft sichtbar Energie in den Phasen, in denen Samsunspor noch einmal anlief.

Am Ende stand ein kontrollierter Auftritt, der über weite Strecken reif wirkte: frühe Führung, klare Momente in der Offensive und eine Schlussphase, in der nichts mehr anbrennen durfte.

Aufstellungen

Fenerbahce: Ederson – Müldür (69. Aydin), Skriniar, Oosterwolde (87. Söyüncü), Mercan – Yüksek, Elmaz (61. Demir), Musaba, Asensio, Aktürkoglu (87. Szymanski) – Duran

Samsunspor: Kocuk – Yavru (72. Mendes), Satka (83. Diabate), Borevkovic (46. Aydogdu), Tomasson (46. Tomasson) – Makoumbou, Holse, Cift, Yüksel, Ceesay (46. Jarju) – Mouandilmadji

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