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·20. Juni 2026

„Nicht das richtige Umfeld für mich“: Riera schießt gegen Frankfurt

Artikelbild:„Nicht das richtige Umfeld für mich“: Riera schießt gegen Frankfurt

Mit einem kuriosen Vergleich zu Hollywood-Stars Brad Pitt und Angelina Jolie hat Albert Riera sein kurzes Gastspiel bei Eintracht Frankfurt beschrieben. Mehr als einen Monat nach seinem Aus erklärt der Spanier, warum die Zusammenarbeit aus seiner Sicht scheitern musste.

Mehr als einen Monat nach seinem Aus bei Eintracht Frankfurt hat Albert Riera erstmals ausführlich über seine kurze und turbulente Zeit bei den Hessen gesprochen. Dabei spart der Spanier nicht mit Kritik am Klub und erklärt offen, warum die Zusammenarbeit aus seiner Sicht zum Scheitern verurteilt war.


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Riera zieht über Eintracht Frankfurt her

„Wir haben einfach nicht zusammengepasst“, sagte der 44-Jährige im Interview mit dem slowenischen TV-Sender „Sportklub“. Riera, der Anfang Februar die Nachfolge von Dino Toppmöller angetreten hatte, zog dabei sogar einen ungewöhnlichen Vergleich: „Schauen Sie sich zum Beispiel die wunderschöne Angelina Jolie und den charmanten Brad Pitt an. Beide sind wunderbar, aber sie passen nicht zusammen.“

Nach nur 14 Spielen war für den früheren Profi von Liverpool und Manchester City bereits wieder Schluss. Vier Siege, dazu das Verpassen der europäischen Plätze, führten letztlich zur Trennung. Rückblickend sieht Riera einen entscheidenden Wendepunkt in seiner Entscheidung, Mario Götze aus dem Kader zu streichen.

„Von da an begann das Problem des Albert Riera in Deutschland“, erklärte der Coach. Besonders die anschließende Vertragsverlängerung des Weltmeisters von 2014 wertete er als deutliches Signal. „In diesem Moment waren dem Verein Namen wichtiger als Ergebnisse“, kritisierte Riera.

Darüber hinaus bemängelte er die sportlichen Rahmenbedingungen in Frankfurt. „Die Vereinspolitik ist eben so, dass der Trainer keinen Einfluss auf das Scouting und die Kaderzusammenstellung hat“, sagte der Mallorquiner. Dies sei für ihn letztlich ein Ausschlusskriterium gewesen. Schon damals habe er erkannt, „dass wir langfristig nicht zusammenbleiben können“.

Riera kritisiert Eintracht-Kader deutlich

Auch indirekt übte Riera Kritik am Kader der Eintracht. Zwar betonte er, dass Frankfurt über gute Spieler verfüge, dennoch würde er keinen Akteur in ein zukünftiges Projekt übernehmen. Bei seinem früheren Klub NK Celje gebe es sogar mehr Spieler, die für ihn infrage kämen.

Trotz seiner deutlichen Worte hob Riera hervor, dass das Verhältnis zu Sportvorstand Markus Krösche stets respektvoll und professionell geblieben sei.

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