fussballeuropa.com
·6. Mai 2026
"Nicht Maradona" – Hoeneß schießt gegen Laimers Gehaltsforderungen

In partnership with
Yahoo sportsfussballeuropa.com
·6. Mai 2026

Uli Hoeneß (74) schaltet sich in die stockenden Vertragsverhandlungen zwischen dem FC Bayern und Konrad Laimer (28, Vertrag bis 2027) ein – und findet deutliche Worte zur Gehaltsforderung des Österreichers.
Der Vertragspoker zwischen dem FC Bayern und Konrad Laimer zieht sich seit Monaten. Nun hat sich mit Uli Hoeneß der große Patron des Rekordmeisters zu Wort gemeldet – und dem Lager des österreichischen Nationalspielers eine klare Botschaft gesendet.
"Konny ist ein Spieler, den ich sehr schätze. Er ist für die Mannschaft extrem wichtig, genauso für die Außendarstellung des Vereins", sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern im Gespräch mit dem Streamingdienst DAZN. Doch dann wurde Hoeneß deutlich: "Er arbeitet unheimlich viel für das Team. Aber er ist eben nicht Maradona."
Hoeneß stellt sich damit demonstrativ hinter die Verhandlungsführung von Sportvorstand Max Eberl (52) und Sportdirektor Christoph Freund. "Was er aktuell verdient, können nur sehr wenige Vereine in Europa überhaupt anbieten", so der 74-Jährige.
Er wisse zwar nicht im Detail, was Eberl und Freund angeboten hätten – "aber es wird sicher nicht das gewesen sein, was seine Berater zu Beginn gefordert haben".
Laut Sky verlangt die Laimer-Seite ein Jahresgehalt von rund 15 Millionen Euro brutto. Derzeit soll der Allrounder unter zehn Millionen kassieren. Die Münchner haben die Gespräche Medienberichten zufolge zwischenzeitlich ausgesetzt, weil ihnen die Forderungen zu hoch waren.
Das "Problem" für den Rekordmeister: Laimers Leistungen untermauern seinen Standpunkt. 42 Einsätze, drei Tore und elf Vorlagen in der laufenden Saison – der einstige Leipziger hat sich auf der rechten Abwehrseite zum unverzichtbaren Stammspieler unter Trainer Vincent Kompany (40) entwickelt.
Eberl selbst räumte zuletzt nach dem 3:3 gegen Heidenheim ein, dass man "momentan nicht übereinanderkommt", schloss auch einen ablösefreien Abgang 2027 nicht aus: "Er ist ablösefrei gekommen, da würden wir nicht viel verlieren."







































