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·11. März 2026

Nicht nur für Kwasniok entscheidende Wochen: Ein Abstieg hätte auch für den Kader massive Folgen

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Tim Vrastil

11 März, 2026

Der 1. FC Köln muss den Blick nach nur einem Punkt aus den vergangenen fünf Ligaspielen nach unten richten und befindet sich mittendrin im Kampf um den Klassenerhalt. Während ein möglicher Abstieg sicher nicht den Zielen und Ambitionen am Geißbockheim entspräche, so würde er vermutlich auch größere Veränderungen für die Kaderstruktur bedeuten beim 1. FC Köln: Der Abstieg würde den nächsten Kader-Umbruch bedeuten.

Nach der jüngsten Niederlage gegen Borussia Dortmund hat sich der Druck auf Lukas Kwasniok bei den Geißböcken noch einmal verstärkt. Die kommenden Begegnungen dürften wohl über die Zukunft des Trainers entscheiden. Doch nicht nur für den Coach sind die Partien von enormer Bedeutung.

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Die Spieler des 1. FC Köln gehen nach dem 1:2 gegen Dortmund enttäuscht vom Platz

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Auch für den Verein steht sportlich wie wirtschaftlich gegen den Hamburger SV viel auf dem Spiel in den kommenden Wochen und Monaten. Mit nur einem Punkt aus den vergangenen fünf Ligaspielen rangiert die Mannschaft von Cheftrainer Lukas Kwasniok nur noch auf Tabellenplatz 14. Dazu liegt man punktgleich mit dem FC St. Pauli auf Relegationsplatz 16. Auch Geschäftsführer Sport Thomas Kessler hat alle Hände voll zu tun. Muss er doch bereits jetzt die Kaderplanungen für die kommende Saison vorantreiben und sich vor allem mit den zahlreichen Leihspielern und deren Zukunft beschäftigen. Zwei zentrale Fragen kristallisieren sich für die besorgten Fans dabei immer mehr heraus: In welcher Liga tritt der Effzeh in der neuen Spielzeit überhaupt an? Und wie sähe die Kaderstruktur im Falle des Abstiegs dann aus?

Viele Leihspieler mit unklarer Zukunft

Ein möglicher Abstieg der Kölner hätte nicht nur kurzfristige Folgen für den Verein und seine Fans, sondern könnte oder würde wohl auch große Personal-Veränderungen zur Folge haben. Im Kader des Aufsteigers stehen derzeit sechs Leihspieler, deren Zukunft mehr oder weniger stark vom Ausgang der laufenden Saison abhängig zu sein scheint. Dazu zählen die Innenverteidiger Jahmai Simpson-Pusey und Cenk Özkacar, Außenbahnspieler Kristoffer Lund sowie Tom Krauß, Felipe Chávez und Jakub Kaminski.

Der erst 20-jährige Simpson-Pusey hat sich trotz aktueller Rotsperre durchaus gut eingefunden in Köln und zeigt viel Potenzial. Aus Kölner Sicht wird man sicher über eine Verlängerung der Leihe am Saisonende nachdenken. Vorausgesetzt, man bleibt der Bundesliga erhalten. Denn dass sein Stammclub Manchester City einen talentierten Innenverteidiger wie den jungen Engländer in der 2. Bundesliga „parkt“, wenn man ihn vermutlich woanders auf Erstliganiveau fördern könnte – unwahrscheinlich.

Nicht alle Spieler sollen gehalten werden

Bei Kaminski, Lund und Özkacar, die in der laufenden Spielzeit bislang alle regelmäßig zum Einsatz kommen, hat der 1. FC Köln jeweils eine Kaufoption. Würde man diese alle ziehen, müsste man wohl rund zehn Millionen Euro in die Hand nehmen. Während sich bei Lund (ca. 2,7 Millionen Euro) und Özkacar (ca. 2 Millionen Euro) noch keine finale Entscheidung abzeichnet, gilt die feste Verpflichtung von Leistungsträger Kaminski vom Ligakonkurrenten VfL Wolfsburg für 5,5 Millionen Euro bereits als beschlossene Sache. Wenn man denn die Klasse hält. Dem Vernehmen nach soll Kaminski aber eine Ausstiegsklausel in einem künftigen Vertrag verankern wollen. Auch bei dem Kölner Königstransfer kann man sich eine Saison im Liga-Unterhaus bei den aktuellen Leistungen nur schwer vorstellen.

Bei Tom Krauß gestaltet sich die Sachlage ein wenig simpler. Der defensive Mittelfeldspieler bleibt den Geißböcken beim Erreichen des Klassenerhalts erhalten. Voraussetzung zwei der Kölner Kaufpflicht ist bereits mit einer bestimmten Anzahl von Spielen sicher erreicht. Zusätzlich werden in diesem Fall neben der Leihgebühr weitere 3,5 Millionen Euro an Ablöse fällig. Zu guterletzt ist auch Felipe Chávez vom FC Bayern derzeit nur ausgeliehen, auch hier haben die Rheinländer sich eine Kaufoption gesichert. Aber auch hier erscheint es eher unwahrscheinlich, dass der Mittelfeldspieler bei seinem Talent in der 2. Bundesliga unterkommen wird.

Verkauf von El Mala würde finanziellen Spielraum bringen

Im Falle des Abstiegs würden die Geißböcke also mit sehr großer Wahrscheinlichkeit erneut ein Facelifting bekommen müssen. Das Gesicht des Kaders würde einmal mehr ein anderes sein. Auch, weil zahlreiche weitere Verträge auslaufen und alles andere als klar ist, ob Spieler wie Eric Martel weiter in Köln spielen werden. Zwar hat Said El Mala noch einen langfristigen Vertrag bei den Kölnern und den auch noch ohne Ausstiegsklausel, dass der Shootingstar aber den Weg mit in Liga zwei geht, ist so gut wie ausgeschlossen. Zumindest wäre der Abstieg sicherlich nicht der erfolgversprechendste Schritt in der Entwicklung des Youngsters und die liegt den FC-Bossen ja am Herz.

Es könnte also erneut einen besonders großen Kaderumbruch geben. Und das, nachdem Thomas Kessler im vergangenen Sommer ziemlich viel Geld für eine Kaderumstrukturierung in die Hand genommen hat. Rund 25 Millionen Euro wurden investiert – so viel wie erst einmal zuvor in der Transfergeschichte der Geißböcke. Immerhin: Sollte El Mala im Sommer verkauft werden, hätte der FC das nötige Kleingeld für einen weiteren Umbruch. Einen großen Umbruch – unabhängig der Liga. Nur wäre der beim Klassenerhalt im ganz großen Stil nicht zwingend nötig.


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