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·8. März 2026
Jakub Kaminski krönt seine gute Leistung mit dem nächsten Treffer und bricht seinen Liga-Rekord

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Simon Bartsch
8 März, 2026
Der Treffer kam möglicherweise ein wenig zu spät. Doch Jakub Kaminski brachte den FC mit seinem Anschlusstor wieder in die Begegnung gegen Borussia Dortmund zurück – und das in Unterzahl. Kaminski krönte damit seine erneut außerordentliche Leistung und untermauerte, wie wichtig er für den FC ist. Für den Polen war es die achte Torbeteiligung in dieser Saison. In der Liga erreichte der 23-Jährige nie mehr.

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Eigentlich hatte vor der Begegnung gegen Borussia Dortmund viel darauf hingedeutet, dass der FC mit seiner stärksten Offensivreihe auftreten könnte. Das Trio um Said El Mala, Jakub Kaminski und Ragnar Ache erzielte immerhin mehr als die Hälfte aller Kölner Tore in dieser Spielzeit. Doch der Kölner Coach musste einmal mehr kurzfristig umstellen, eine neue Aufstellung finden. Denn im Abschlusstraining hatte Alessio Castro-Montes etwas verspürt, eine Reaktion gezeigt, wie es von Vereinsseiten unmittelbar vor Spielbeginn hieß. Der Belgier stand damit nicht wie erwartet in der Anfangsformation. Eine Garantie, die Lukas Kwasniok dem Schienenspieler angesichts der dünnen Personaldecke eigentlich ausgesprochen hatte. Nun also die Rolle rückwärts.
Und die führte wohl mit dazu, dass Jakub Kaminski wieder einmal auf einer anderen Position als eigentlich vorgesehen agierte. Kwasniok entschied sich gegen die Dortmunder zu einer 4-2-3-1-Formation, ließ den Polen hinter den Spitzen auflaufen. Die rechte Seite der Viererkette übernahm Tom Krauß, in der vordersten Kette spielte Youssoupha Niang auf dem rechten Flügel. Kaminski aber sollte die zentrale Position übernehmen. Nur war der 23-Jährige gefühlt wieder überall zu finden. Der Pole spulte 12,4 Kilometer ab, einzige Eric Martel auf Kölner Seite mehr (12,6). Mit 22 absolvierte Kaminski auch die meisten Sprints, scheute wieder einmal keinen Zweikampf und gewann auch etwa die Hälfte. Vor allem aber ist der polnische Nationalspieler wieder zu seiner Torgefahr zurückgefunden. Beim 2:2 gegen Hoffenheim hatte Kaminski schon den Treffer von Said El Mala vorbereitet.
Nun traf Kaminski auch zum ersten Mal seit Monaten wieder selbst. Bei der 3:4-Niederlage gegen Frankfurt war der 23-Jährige zuletzt erfolgreich. Nun schraubte der Offensivspieler sein Torkonto auf sechs in die Höhe. Der Pole belegt damit intern hinter Said El Mala (8) den zweiten Platz vor Ragnar Ache (5). Gegen die Westfalen war Kaminski einmal mehr der gefährlichste Kölner Spieler und untermauerte einmal mehr, warum er in offensiver Rolle so wichtig ist. Und Kaminski überbot mit nun acht Torbeteiligungen seinen Bundesliga-Bestwert aus der Spielzeit 22/23. Damals traf er in 31 Ligaspiele vier Mal, bereitete drei Tore vor. Einen weiteren Treffer gab es zudem im DFB-Pokal. Ob Castro-Montes in der kommenden Woche zurückkehrt und damit Kaminski die Chance ermöglicht, auch weiterhin in der offensive zum Einsatz zu kommen, wird sich wohl zu Anfang der Woche herausstellen.
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