REAL TOTAL
·6. Januar 2026
„Nicht so gemeint“: FC Bayern spielt Karls Real-Aussage herunter

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·6. Januar 2026

Lennart Karl sieht sich in der Zukunft bei Real Madrid – Foto: Jasmin Walter/Getty Images
SALZBURG. Es waren Worte, die so ehrlich waren, dass man sie im Prinzip überhaupt gar nicht falsch verstehen konnte. So sehr es so mancher auch hätte tun wollen. Der FC Bayern München sei ein „sehr, sehr großer Verein“ und es mache dort „sehr viel Spaß“, aber „irgendwann will ich auf jeden Fall mal zu Real Madrid. Das ist mein Traumverein“, gestand Lennart Karl am Sonntag bei einem Fanclub-Besuch ganz offen.
Eine Aussage, die im Bayern-Kosmos seitdem hohe Wellen schlägt, mit der er den Unmut vieler enttäuschter Fans aus dem eigenen Lager auf sich gezogen hat. Der Klub bemüht sich daher trotz der unmissverständlichen Zukunftsvorstellung des 17 Jahre alten Offensiv-Juwels nun darum, die Situation öffentlichkeitswirksam zu beruhigen und sie für den medial unerfahrenen Spieler auszubügeln.
Sportdirektor Christoph Freund bezog am Dienstag im Rahmen eines Testspiels bei RB Salzburg Stellung. „Er ist auf uns zugekommen und hat gesagt, dass es gar nicht so gemeint war. Er fühlt sich extrem wohl beim FC Bayern. Er genießt gerade diese Zeit. In seiner Kindheit hat er mal bei Real Madrid mittrainiert – das war sein Traumverein. Er wurde gefragt, wer neben dem FC Bayern sein Traumverein ist. Er ist 17 Jahre alt und sehr glücklich beim FC Bayern. Und wir sind sehr happy, dass er bei uns ist“, sagte er dem Sender SERVUS TV.
„Das ist der Lenny. So spielt er auch Fußball. Er trägt sein Herz auf der Zunge. Der scheißt sich nichts, sagt man bei uns – auch auf dem Platz. Er redet wie ein 17-jähriger Bursche. Ihm war es natürlich gleich bewusst, dass das unglücklich war. Er hat sich am nächsten Tag entschuldigt, wir haben darüber gesprochen“, so Freund.
Hintergrund
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Bayerns Sportvorstand Max Eberl sagte Medienvertretern unterdessen, er sei „völlig entspannt. Er kam dann einen Tag später zu uns und hat gesagt: ‚Ich glaube, ich habe da etwas nicht so ganz Gutes gesagt, was man fehlinterpretieren kann.‘ Für uns ist die Sache vom Tisch, es war auch nie ein Thema gewesen. Er fühlt sich sau wohl beim FC Bayern und weiß, was er hier hat, das hat er uns noch mal unterstrichen. Das ist das, was zählt. Er hat gemerkt, dass das vielleicht nicht so gut rüberkam, wie er es gedacht hat. Er hat wie ein 17-Jähriger frei von der Leber gesprochen. Wir haben damit kein Problem, wenn sich einer hinstellt und sagt, es gibt Bayern München, aber auch andere Vereine. Das ist heutzutage so. Ein 17-Jähriger darf auch mal einen Fehler machen“.
Und eben von einem Engagement bei den Königlichen träumen. Verfolgen wird er dieses Ziel trotz seiner zu ehrlichen Äußerung sicherlich weiterhin.
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