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·3. April 2026
„Nicht so negativ“: Woltemade reagiert auf Kritik

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Bei Newcastle United wartet Nick Woltemade schon lange auf ein Tor. Auch im DFB-Team blieb der Angreifer weitgehend blass.
Nachdem er während seines Jokereinsatzes gegen die Schweiz und von Beginn an gegen Ghana auch im Nationaltrikot ohne Torbeteiligung blieb, nahm die Kritik am Ex-Stuttgarter weiter zu. Zu Unrecht, findet der 24-Jährige. „Wenn mir jemand eine Formkrise unterstellt, würde ich einfach mal behaupten, dass derjenige nicht viele Spiele von Newcastle United sieht“, wehrte sich Woltemade gegenüber der Süddeutschen Zeitung.
„Ich spiele auf einer ganz anderen Position als noch zu Saisonbeginn“, erklärte der Nationalspieler, der in den ersten Wochen nach seinem Wechsel von Stuttgart zu den Magpies wie am Fließband traf, mittlerweile in der Premier League aber seit drei Monaten auf ein Tor wartet.
Er sei derzeit „ein komplett anderer Nick Woltemade“ als zu Saisonbeginn: „Im Moment müsste man mich eher danach bewerten, wie ich meine Zweikämpfe führe oder die Räume sichere. Ich schieße dadurch viel weniger Tore, klar. Aber ich bin da völlig entspannt, ich finde es gar nicht schlecht, mein Repertoire zu erweitern.“
Gerade in der englischen Presse wurde die Kritik zuletzt jedoch immer lauter, auch Newcastle-Legende Alan Shearer forderte mehr vom Deutschen. Trainer Eddie Howe stützte seinen Spieler zuletzt dagegen öffentlich. „Er gewöhnt sich langsam an die Herausforderungen der Premier League: das Tempo, die Intensität und die körperliche Härte. Und natürlich lernen ihn die anderen Mannschaften auch kennen – das ist die größte Herausforderung für ihn“, so der Coach der Magpies, die in der Premier League nur auf Platz zwölf stehen: „Die Teams verstehen sein Spiel, also muss er andere Wege finden, um erfolgreich zu sein.“

Foto: Getty Images
Julian Nagelsmann wollte dem Ex-Bremer gegen die Schweiz und Ghana mit Einsatzzeiten aufbauen. „Nick hat bei uns eine super Quote, hat in Newcastle gerade keinen leichten Stand. Jetzt habe ich eben die Wahl, einem Top-Stürmer, der gut drauf ist, noch weiter Selbstbewusstsein zu geben oder einen Top-Stürmer, der gerade nicht ganz gut drauf ist, fallen zu lassen“, erklärte der Bundestrainer, wieso er Woltemade zweimal den Vorzug vor dessen ehemaligem VfB-Kollegen Deniz Undav gegeben hat.









































