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·13. Juli 2026

Nicolo Tresoldi: Roma, Atlético und Bundesliga-Klubs im Transferkampf

Artikelbild:Nicolo Tresoldi: Roma, Atlético und Bundesliga-Klubs im Transferkampf

Eine der strategisch bedeutendsten Stürmer-Operationen des Sommertransferfensters auf dem europäischen Markt dreht sich um Nicolo Tresoldi, den jungen Torjäger des belgischen Erstligisten Club Brügge.

Der 2004 geborene, 21 Jahre alte deutsch-italienische Mittelstürmer entwickelte sich in der vergangenen Saison zu einer herausragenden Offensivkraft und erzielte in 40 Liga- und Play-off-Partien für den belgischen Klub 19 Tore und bereitete sieben weitere Treffer vor. Damit hat er das Interesse mehrerer europäischer Schwergewichte geweckt. Um den jungen Angreifer, der für die deutsche U21-Nationalmannschaft in 24 Einsätzen zwölf Tore erzielt hat, ist ein großer Transferwettbewerb zwischen Klubs aus Italien, Spanien und Deutschland entbrannt.


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Club Brügges klare Blockade und die Ablöseforderung von 35 Millionen Euro

Die Strategie der Vereinsführung von Club Brügge im Fall Tresoldi, der im Juli 2025 zum Kader stieß und noch bis Juni 2029 langfristig unter Vertrag steht, ist eindeutig. Der belgische Klub plant keineswegs, den jungen Stürmer in diesem Sommer abzugeben. Vielmehr soll er in der kommenden Saison eine zentrale Rolle in den Meisterschaftsplanungen einnehmen.

Der starke Druck auf dem Transfermarkt hat den belgischen Verein jedoch dazu veranlasst, seine finanziellen Vorstellungen festzulegen. Während italienische Medien berichten, dass ein Budget von 25 Millionen Euro für den Transfer ausreichen könnte, und der Spieler von Fussballdaten & Gool derzeit mit 32 Millionen Euro bewertet wird, zeichnen Quellen aus dem Umfeld des belgischen Klubs ein deutlich anspruchsvolleres Bild. Interessierte Vereine müssten ein direktes Angebot über mindestens 35 Millionen Euro vorlegen, um die Verantwortlichen von Club Brügge überhaupt an den Verhandlungstisch zu bringen. Das erste offizielle Angebot aus Spanien wurde umgehend abgelehnt, ohne dass der Klub Verhandlungsbereitschaft zeigte.

Doppelte Einigung mit dem Spieler: Roma und Atlético Madrid im Rennen

Trotz der klaren Haltung seines aktuellen Vereins haben die Schritte von Nicolo Tresoldi und seiner Berateragentur auf dem Transfermarkt für großes Aufsehen gesorgt.

AS Romas Domino-Plan: Der italienische Klub, der seine Offensive verjüngen möchte, hat sich mit Tresoldi und dessen Vertretern über sämtliche persönlichen Vertragsbedingungen geeinigt. Damit Roma jedoch offizielle Verhandlungen zwischen den Vereinen aufnehmen und die erforderlichen finanziellen Mittel aufbringen kann, muss zunächst der lukrative Verkauf von Stürmer Artem Dovbyk abgeschlossen werden. Die daraus erzielten Einnahmen sollen direkt in ein Angebot an Club Brügge fließen.

Atlético Madrids früher Vorstoß: Auch Atlético Madrid hat mit dem Spieler eine grundsätzliche Einigung über die persönlichen Vertragsbedingungen erzielt. Tresoldi gilt als Spieler, der körperlich und technisch hervorragend in das System von Diego Simeone passen würde. Der spanische Klub ist zudem bereits auf Vereinsebene aktiv geworden, doch das erste offizielle Ablöseangebot an Club Brügge wurde als zu niedrig eingestuft und abgelehnt.

Der Vorstoß aus der Bundesliga: Da Tresoldi einen deutschen Pass besitzt und mit starken Leistungen für die deutsche U21-Nationalmannschaft überzeugt hat, zählen Borussia Dortmund und RB Leipzig weiterhin zu den ernsthaftesten Interessenten. Beide Vereine beobachten die Situation sehr genau und bereiten offenbar ein offizielles Angebot vor.

Berichte, wonach der Spieler bereits einen Medizincheck bei der AS Roma oder Atlético Madrid angesetzt habe, sind falsch. Da auf Vereinsebene bislang keine offizielle Einigung über die Ablösesumme erzielt wurde, darf Tresoldi Belgien zum jetzigen Zeitpunkt nicht verlassen.

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