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·14. März 2026
"Niemand traut sich zu sprechen": Schwere Vorwürfe gegen Ex-Bayern-Star Medhi Benatia

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·14. März 2026

Vor ein paar Wochen hat Medhi Benatia (38) noch einen Abgang von Olympique Marseille angestrebt. Der Sportdirektor blieb am Ende und sieht sich jetzt mit schweren Anschuldigungen konfrontiert.
Im November 2023 heuerte Medhi Benatia als Berater bei Olympique Marseille an. Anfang 2025 stieg er dann zum Sportdirektor auf und dieser schnelle Aufstieg ist dem ehemaligen Verteidiger des FC Bayern offenbar zu Kopf gestiegen.
Gegenüber der französischen Tageszeitung La Provence zeichnet ein Insider nämlich ein verheerendes Bild von Benatias Führungsstil.
"Es herrscht ein Klima der Angst bei OM, alle haben Angst vor Benatia, alles wird auf die Sekunde genau überwacht", schilderte die Quelle. "Wenn er dich für schlecht hält, setzt er dich vor die Tür. Niemand traut sich zu sprechen. Keiner der Spieler, Trainer, Assistenten oder Assistenten der Assistenten wagt ein Wort, weil sie alle von ihm abhängig sind."
Dem Bericht zufolge ist die kürzliche Entlassung von Roberto De Zerbi (46) ebenfalls auf Medhi Benatia zurückzuführen. Die aufgekommenen Spannungen zwischen Trainer und Sportdirektor hätten dazu beigetragen, dass Erstgenannter seinen Job Mitte Februar räumen musste.
Und dies war angeblich noch nicht mal die erste Personalie, die Benatia bei Olympique Marseille auf dem Gewissen hat. Im Sommer 2024 kam es laut der La Provence zu einer "heftigen Auseinandersetzung" mit Cecilia Barontini, die in einer formellen Polizei-Anzeige gegen den Marokkaner gipfelte.
Barontini stemmte sich als damalige Co-Geschäftsführer demnach gegen die angestrebte Verpflichtung von Skandal-Profi Mason Greenwood (24). Benatia machte sich hingegen für den Deal mit dem Ex-United-Star, dem in der Vergangenheit Vergewaltigung vorgeworfen wurde, stark und setzte sich letztlich durch. Barontini verließ OM zudem im Dezember 2024.
Zu diesen Vorwürfen äußerte sich Benatia bisher noch nicht. Olympique Marseille verteidigte den Sportdirektor am Donnerstag hingegen vehement.
"OM ist geschockt über den Bericht zu Medhi Benatia", teilte Vereinssprecher Bel-Abbes Bouaissi auf einer Pressekonferenz mit. "Dieser Bericht besteht aus voreingenommenen Meinungen, unbegründeten Unterstellungen, die auf dubiosen Quellen basieren, und lässt andere Stimmen nicht zu Wort kommen."
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