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·5. September 2026
Niko Kovac lobt Veerman und Nwaneri nach BVB-Joker-Comeback

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·5. September 2026

Borussia-Dortmund-Cheftrainer Niko Kovač schrieb seinen Einwechselspielern – insbesondere Joey Veerman und Ethan Nwaneri – einen entscheidenden Anteil daran zu, dass sich das Bundesliga-Spiel am Samstag drehte, nachdem seine Mannschaft einen Zwei-Tore-Rückstand aufgeholt und die TSG Hoffenheim mit 3:2 besiegt hatte.
Etwa eine Stunde lang deutete wenig darauf hin, dass Dortmund Sinsheim mit drei Punkten verlassen würde. Hoffenheim führte zur Pause verdient durch Leon Avdullahu, bevor Tim Lemperle den Vorsprung in der 54. Minute ausbaute.
Die Gastgeber ließen sogar Chancen auf das 3:0 liegen, ehe Serhou Guirassy das Spiel plötzlich veränderte. Der Guineer verkürzte in der 61. Minute und legte Fabio Silva fünf Minuten später mit einem starken Pass den Ausgleich auf.
Dortmund vollendete die Wende schließlich in der 87. Minute, als Last-Minute-Neuzugang Ethan Nwaneri auf der linken Seite in den Strafraum zog und den Ball in die Mitte spielen wollte. Hoffenheims Verteidiger Albian Hajdari griff ein und lenkte die Hereingabe unglücklich an Oliver Baumann vorbei ins eigene Tor.
Kovač war der Meinung, dass die eingewechselten Spieler beim Comeback eine entscheidende Rolle spielten.
„Alle fünf Einwechselspieler haben ein hervorragendes Spiel gemacht und Einfluss darauf genommen, das Spiel zu verändern“, sagte der Dortmund-Trainer anschließend auf der Pressekonferenz.
Einer der wichtigsten Eingriffe von Kovač kam in der Halbzeitpause. Joey Veerman ersetzte Felix Nmecha, nachdem Dortmund in den ersten 45 Minuten große Probleme gehabt hatte, den Ball in den eigenen Reihen zu halten.
„Wir haben Joey Veerman zur Halbzeit gebracht, weil wir zu wenig Ballbesitz hatten“, erklärte Kovač. „In der ersten Halbzeit haben wir den Ball zu oft verloren. Mit Joey konnten wir das Spiel etwas normalisieren. Er ist technisch richtig stark am Ball. Deshalb haben wir ihn verpflichtet, damit wir in diesen engen Räumen Lösungen finden, wenn der Druck des Gegners so groß ist.“
„Er hat die Lösung gefunden und gemeinsam mit Jobe [Bellingham] defensiv sehr gut organisiert“, fuhr Kovač fort. „Ich glaube, mit 27 Jahren kann man von viel Erfahrung und viel Qualität sprechen. Er hat Champions-League-Erfahrung. Das hilft dieser Mannschaft, und ich bin froh, ihn in diesem Team zu haben.“
Nwaneris Bundesliga-Debüt kam deutlich früher als erwartet. Der von Arsenal ausgeliehene Spieler hatte erst zweimal mit seinen neuen Teamkollegen trainiert, bevor sich Filippo Mané in der 32. Minute verletzte. Kovač zögerte dennoch nicht, den Youngster einzuwechseln.
„Nwaneri ist körperlich fit“, sagte Kovač. „Es ist sehr wichtig, dass man einem Spieler vertrauen kann, wenn er gerade erst gekommen ist und nur zweimal trainiert hat. Wenn er nicht fit gewesen wäre, hätte ich ihn nicht gebracht. Dann wäre mir das Risiko zu groß gewesen.“
Der 19-Jährige tat sich zunächst schwer, sich im linken Halbraum hinter Guirassy festzuspielen, und verlor kurz nach seiner Einwechslung den Ball in einer gefährlichen Situation. Wie Dortmund insgesamt steigerte sich jedoch auch Nwaneri nach der Pause.
Kovač hob genau die Qualitäten hervor, die Dortmund davon überzeugt hatten, den englischen Jugendnationalspieler nach Deutschland zu holen.
„Er konnte Eins-gegen-eins-Situationen lösen und Ruhe am Ball ausstrahlen“, sagte Kovač. „Beim Eigentor hatte er dieses kleine Quäntchen Glück, aber er hat hart dafür gearbeitet. Wir haben ihn verpflichtet, weil wir überzeugt sind, dass er Top-Qualitäten hat. Das hat er heute gezeigt, und wir hoffen, dass er das in den kommenden Wochen weiter unter Beweis stellt.“
Der Sieg hatte für Kovač auch persönlich eine besondere Bedeutung. Das Spiel am Samstag war sein 50. Bundesliga-Spiel als Trainer von Dortmund. Durch die drei Punkte steht er mit dem BVB nach diesen 50 Partien nun bei 107 Zählern und liegt damit vor Thomas Tuchel und Lucien Favre, die im gleichen Zeitraum jeweils 105 holten.
Die Leistung selbst zeigte jedoch auch, warum noch viel Arbeit vor Kovač liegt.
Dortmund war über weite Strecken der ersten Stunde die unterlegene Mannschaft und hätte leicht mit drei Toren in Rückstand geraten können. Nachdem Guirassy sie jedoch wieder zurück ins Spiel gebracht hatte, zeigten die Gäste die Widerstandsfähigkeit und gnadenlose Effizienz, die Kovačs Amtszeit zunehmend geprägt haben.
Den Rest erledigten die Wechsel des Trainers.
Veerman brachte die Kontrolle zurück. Fabio Silva traf fast unmittelbar nach seiner Einwechslung. Nwaneri half dabei, das Siegtor zu erzwingen.
Für einen Dortmunder Kader mit vielen neuen und jungen Gesichtern hätte sich Kovač kaum einen besseren Beleg für den Wert seiner Bank wünschen können.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































