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·5. März 2026
Noch stärkt Thomas Kessler Trainer Lukas Kwasniok den Rücken – doch der Ton wird rauer beim 1. FC Köln

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·5. März 2026


Simon Bartsch
5 März, 2026
Die Leistung gegen den FC Augsburg am vergangenen Freitag war besorgniserregend, die Punkteausbeute der vergangenen Spiele alarmierend. Die Kölner schlittern den Abstiegsplätze entgegen. Dennoch stärken die FC-Verantwortlichen dem Coach den Rücken – die Frage ist nur wie lange.

Thomas Kessler bei einem Spiel des 1. FC Köln
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Der Mittwoch wirkte vielleicht so ein wenig wie die Ruhe vor dem Sturm. Die Profis des FC hatten noch einmal trainingsfrei bekommen, bevor es ab Donnerstag in die finale Vorbereitung auf das schwere Spiel gegen Borussia Dortmund geht. Doch über dem Geißbockheim brauen sich gerade dunkle Wolken zusammen. Der FC befindet sich sportlich mal wieder in einer kleinen Krise und der Kölner Trainer in der großen Kritik. Zumindest bei den Fans scheint bereits ein Urteil über Lukas Kwasniok als Coach der Geißböcke gefällt worden zu sein. Wenn es nach der Meinung vieler Anhänger geht, dann ist der 44-Jährige nicht mehr der richtige Mann, der mit dem FC die Wende schaffen wird. In der Führungsetage am Geißbockheim sieht man das dieser Tage anders. Dort bekam der Trainer nach dem 0:2 gegen Augsburg noch einmal den Rücken gestärkt.
Zunächst von Vizepräsident Ulf Sobek, nun auch von Geschäftsführer Sport Thomas Kessler. „Lukas und sein Team arbeiten äußerst akribisch, die Mannschaft zieht hier täglich mit. Wir haben die Qualität, unser Saisonziel zu erreichen. Das hat Lukas der Gruppe in dieser Woche noch einmal sehr deutlich vermittelt“, sagte Kessler dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. „In Leipzig, Stuttgart und Hoffenheim waren wir absolut konkurrenzfähig. Augsburg war unter unserem Anspruch, das haben wir intern klar aufgearbeitet. Jetzt geht es darum, bei den kommenden Aufgaben – schon am Samstag gegen Dortmund – diese Qualität mit maximaler Intensität und Konsequenz über 90 Minuten auf den Platz zu bringen.“ Nur reicht es eben nicht, gute Leistungen abzurufen. Denn gegen Leipzig und Stuttgart gab es eben keine Zähler. Viel zu oft haben sich die Geißböcke nicht für ihre guten Leistungen belohnt.
Und so stehen die Kölner nicht zu unrecht auf Tabellenplatz 13, mit zwei Zählern Vorsprung auf den Relegationsplatz. „Die Situation ist uns sehr bewusst. Wir reden intern nichts schön, weil am Ende Ergebnisse zählen“, so Kessler weiter. „Es reicht nicht, phasenweise gut zu sein. Wir wissen, was gefordert ist, und ich erwarte, dass wir das entsprechend umsetzen.“ Der Ton wird rauer rund ums Geißbockheim. Vermutlich auch, weil der jüngste Auftritt eher Sorge statt Hoffnung schürte. Das vor der Tür stehende Duell gegen den BVB macht die Situation nicht leichter. Aktuell spricht jedenfalls nicht viel dafür, dass die Geißböcke den freien Fall am Samstag ohne Weiteres werden stoppen können. Und dann ist es nun nur mal Teil der Maschinerie, dass ein Trainer in Frage gestellt wird.
Am Mittwoch berichtete die „Sport Bild“, dass Kwasniok ein Ultimatum auferlegt bekommen habe. Demnach würden die drei Spiele bis zur Länderspielpause entscheidend sein. Das Fachmagazin rechnet, dass Kwasniok vier Punkte aus den Partien gegen den BVB, Hamburg und Borussia Mönchengladbach holen müsse, um seinen Job zu retten. Ob es dieses Ultimatum wirklich gibt, ist natürlich nicht bestätigt. Doch sollten die Kölner aus den kommenden Spielen keine Punkte holen, würde die Situation für den Coach sicher ungemütlich werden. Kwasniok wird viel dafür tun, das Team wieder in ruhige Gewässer zu führen. Die dunklen Wolken über dem Geißbockheim dürften auf ihn jedenfalls bedrohlich wirken.
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