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·4. Oktober 2025
Nürnberger Befreiungsschlag für Klose "brutal intensiv"

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Miroslav Klose kann beim 1. FC Nürnberg durchatmen: Durch den 3:2-Erfolg der Franken im bei Fortuna Düsseldorf „Endspiel“ um den Job des Trainers sitzt der Weltmeister von 2014 am Valznerweiher wieder fest im Sattel.
"Ich brauche bald einen Herzschrittmacher. Das war mental das anstrengendste Spiel meiner Trainer-Karriere", ließ Klose nach Spielende die Intensität des vorherigen im Sky-Interview trotz eines Augenzwinkerns sehr deutlich erkennen. In den Vereinskanälen sprach der 47-Jährige nach Abpfiff der wechselvollen Begegnung über „brutal intensive Emotionen“.
Umso demonstrativer wirkte angesichts der öffentlichen Spekulationen im Vorfeld um seinen Job und auch die Zukunft von Sportvorstand Joti Chatzialexiou die Umarmung des Führungsduos noch auf dem Spielfeld. Klose wollte die präsentierte Einigkeit als normal verstanden wissen: "Das ist schon die ganze Zeit so und authentisch – und deshalb auch die Umarmung. Es geht um den 'Club'."
Tatsächlich dürfte der Verein nach dem insgesamt erst zweiten Saisonsieg, aber zugleich auch zweiten Erfolg in drei Begegnungen in der Länderspielpause mindestens bis zum nächsten Match am 19. Oktober (Sonntag) gegen Bundesliga-Absteiger Holstein Kiel vor weiterer Unruhe verschont bleiben. Zumal die gewachsene Kritik an Klose nach Angaben von Siegtorschütze Finn Ole Becker (87.) auch nur für die Öffentlichkeit ein Thema gewesen sein soll: "Wir als Mannschaft haben den Trainer überhaupt nicht infrage gestellt. Der Trainer ist sehr wichtig."
Aus Sicht des 25-Jährigen, der nach den verspielten Führungen durch Tore von Rafael Lubach (25.) und Julian Justvan (80., Handelfmeter) den Gäste-Sieg endgültig besiegeln konnte, stehen für die Nürnberger während der Saisonunterbrechung weitere Verbesserungen auf dem Plan: "Wir müssen weiter an uns arbeiten und einfach noch effektiver werden."
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