Nur 33 Minuten seit Einsatzzeit-Kritik: Luca Waldschmidt tut sich beim 1. FC Köln weiter schwer | OneFootball

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·3. Februar 2026

Nur 33 Minuten seit Einsatzzeit-Kritik: Luca Waldschmidt tut sich beim 1. FC Köln weiter schwer

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Nur 33 Minuten seit Einsatzzeit-Kritik: Luca Waldschmidt tut sich beim 1. FC Köln weiter schwer

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Simon Hense

3 Februar, 2026

In fünf Spielen in 2026 kam Luca Waldschmidt bisher nur als Joker zum Einsatz – wenn überhaupt. Gegen Wolfsburg bekam der Angreifer das zweite Mal in diesem Jahr gar keine Minuten: Luca Waldschmidt hat beim 1. FC Köln einen schweren Stand.

90 Minuten saß Luca Waldschmidt am vergangenen Freitag gegen seinen Ex-Verein VfL Wolfsburg auf der Bank. Dabei gäbe es gerade sogar als zweite Spitze neben Ragnar Ache oder hinter den Spitzen passende Rollen im FC-System. Trotzdem setzt Lukas Kwasniok kaum auf den 29-Jährigen: Luca Waldschmidt hat beim 1. FC Köln einen schweren Stand.

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Luca Waldschmidt saß gegen Wolfsburg 90 Minuten auf der Bank

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Es waren deutliche Aussagen direkt zu Jahresbeginn. In einem Interview mit dem „Express“ hatte Luca Waldschmidt Anfang Januar betont, dass manche Entscheidungen, die Trainer Lukas Kwasniok trifft, für ihn „schwer zu begreifen“ seien. Unter anderem offenbar die aus seiner Sicht wenige Einsatzzeit. Die reine Spielzeit sei aus seiner Sicht „deutlich zu wenig. Er erklärt einem immer, wie seine Gedanken sind. Trotzdem ist das aus persönlicher Sicht natürlich nicht zufriedenstellend. Von daher ist es ganz normal, dass wir auch mal anderer Meinung sind.“ Ebenso deutlich wie die Aussagen des ehemaligen deutschen Nationalspielers war auch die Reaktion seines Coaches. Denn der strich den 29-Jährigen für den Jahresauftakt in Heidenheim aus dem Kölner Kader. Zwar holte Kwasniok den Angreifer für die darauffolgende Partie gegen Bayern München zurück in die Mannschaft und brachte ihn in der Schlussphase als Joker.

Bisher kaum Einsatzzeit in 2026

Trotzdem lässt sich nach fünf Kölner Pflichtspielen in 2026 festhalten: Verbessert hat sich Waldschmidts Situation nicht. Eher das Gegenteil ist der Fall. So sammelte der Stürmer in 2026 erst 33 Minuten Einsatzzeit. Gegen den VfL Wolfsburg am vergangenen Freitag saß der Angreifer sogar 90 Minuten auf der Bank. Damit dürfte auch die Unzufriedenheit des 29-Jährigen inzwischen wieder größer geworden sein. Denn vor der Winterpause hatte Waldschmidt immerhin noch zweimal gegen St. Pauli und Bayer Leverkusen in der Startelf gestanden. Im letzten Spiel des Jahres gegen Union Berlin hatte er aus Krankheitsgründen gefehlt. Jetzt scheint der flexible Offensivspieler aber kaum noch eine Rolle in Kwasnioks Planungen zu spielen.

Dabei hat es gerade in den vergangenen Partien im Kölner System eine Rolle gegeben, die sehr gut zum Profil des 29-Jährigen gepasst hätte. Denn seit Kwasnioks Umstellung zur zweiten Halbzeit gegen Mainz 05 agierte der FC in den vergangenen Partien in einem 4-4-2 mit einer Doppelspitze. Neben Zielspieler Ragnar Ache agierte Marius Bülter als sehr bewegliche zweite Spitze. Immer wieder weicht der ehemalige Hoffenheimer auf die Flügel aus oder lässt sich etwas tiefer fallen als sein Sturmpartner. So genießt Bülter in seiner Rolle viele Freiheiten und sucht sich die für ihn passende Räume.

Passende Rolle im System eigentlich vorhanden

Diese Position als zweite Spitze mit viel Freiheiten würde auch perfekt zu Waldschmidt passen. Der 29-Jährige hat nicht das Profil eines klassischen Stoßstürmers wie Ache, sondern lässt sich oft fallen, um am Spielaufbau beteiligt zu sein. Mit seinem starken linken Fuß und seiner Übersicht kann der ehemalige Wolfsburger sowohl mit Pässen durch die gegnerischen Linien als auch mit präzisen Flanken Chancen kreieren. Statt aber auf die Qualitäten des ehemaligen deutschen Nationalspieler zu setzen, vertraute Kwasniok zuletzt eben Bülter. Zum einen wahrscheinlich, weil der Sommerneuzugang aus Hoffenheim eine stärkere Physis mitbringt. Dadurch strahlt der 32-Jährige auch im Strafraum bei Flanken mehr Gefahr aus. Zum anderen dürften Waldschmidts Aussagen im Trainingslager seine Chancen bei Kwasniok nicht verbessert haben.

Letzterer hatte zu Beginn der Transferperiode noch nicht ausgeschlossen, dass Spieler, die unzufrieden mit ihren Einsatzzeiten sind, eventuell den Verein verlassen könnten. Dafür ist es für Waldschmidt wohl zu spät, nur wenige Transferfenster sind noch geöffnet. Dass der Stürmer aber noch auf die von ihm gewünschten Einsatzzeiten kommen wird, ist wohl nach den vergangenen Wochen eher unwahrscheinlich. Wenn jedoch die Anzahl an Minuten wirklich so gering wie in den vergangenen Wochen bleibt, wird nicht nur Waldschmidts Unzufriedenheit größer. Sie könnte sich gleichzeitig auf den Rest der Mannschaft auswirken. Eine knifflige Situation, die Kwasniok managen muss. Daher wird es spannend zu sehen seien, wie der Trainer mit der Situation um den Angreifer umgeht. Und ob er ihn darum in den nächsten Wochen vielleicht doch wieder mehr Chancen gibt – zum Beispiel eben als hängende Spitze neben Ache.


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