Nur ein Sieg in zehn Jahren beim HSV: 1. FC Köln zwischen Auswärtsflaute, schwacher Bilanz, aber einer Offensivhoffnung | OneFootball

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·19. September 2026

Nur ein Sieg in zehn Jahren beim HSV: 1. FC Köln zwischen Auswärtsflaute, schwacher Bilanz, aber einer Offensivhoffnung

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Nur ein Sieg in zehn Jahren beim HSV: 1. FC Köln zwischen Auswärtsflaute, schwacher Bilanz, aber einer Offensivhoffnung

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Andreas Breuer

19 September, 2026

Am Nachmittag spielt der FC beim Hamburger SV: Das Tabellenschlusslicht hat die bislang schwächste Defensive der Liga. Eigentlich gute Voraussetzungen für die zuletzt immer wieder aufblitzende Kölner Offensivqualität. Aber die Bilanz der Geißböcke in Hamburg sowie die anhaltende Auswärtsschwäche sprechen eine andere Sprache für den 1. FC Köln. Ist der HSV der passende Gegner zur passenden Zeit?

Ein Sieg, zwei Unentschieden, vier Niederlagen: Für den FC war wettbewerbsübergreifend beim HSV in den letzten zehn Jahren nicht viel zu holen. Doch es gibt auch Mutmacher.

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1. FC Köln gegen den HSV (Foto: Stuart Franklin / Getty Images)

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Sowohl beim VfB Stuttgart als auch zuhause gegen Werder Bremen bot der 1. FC Köln in der Offensive zeitweise ansehnliche Vorstellungen. Gleichzeitig offenbarte das Angriffsspiel aber auch grundlegende Probleme. Erstens dauerten die kölschen Drangphasen jeweils nur etwa 15 bis 20 Minuten. Und vor allem gegen Werder war die anschließende Passivität der Wagner-Elf kaum nachvollziehbar. Zweitens schlug der FC mit je einem Tor in beiden Spielen und insgesamt einem Punkt zu wenig Kapital aus seinen Möglichkeiten. Da könnte man meinen, die Partie beim Hamburger SV käme nun gerade recht. Schließlich stehen die Hanseaten punkt- und torlos am Tabellenende und stellen mit zwölf Gegentreffern neben Mönchengladbach die derzeit schwächste Defensive der Liga. Genau der richtige Gegner also für die talentierten Kölner Offensivkräfte um Said El Mala, Mikey Moore, Thijs Dallinga und Co.? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht.

Nur ein FC-Sieg beim HSV in den letzten zehn Jahren

Die Bilanz der Kölner Gastspiele beim HSV in den vergangenen zehn Jahren schaut nämlich weitaus weniger verheißungsvoll aus als die aktuelle Tabellenposition des Kontrahenten aus dem Norden. Aus dem Volksparkstadion haben die Geißböcke zuletzt kaum Zählbares mitnehmen können. Zudem präsentiert sich der Effzeh in der Hafenstadt seit geraumer Zeit kaum in Torlaune. Der letzte Kölner Erfolg datiert ausgerechnet aus der Abstiegssaison 2017/18, als Simon Terodde sein Team mit einem Doppelpack zum 2:0-Auswärtssieg bei den Rothosen schoss. Ansonsten spielte man in der Bundesliga in Hamburg seit 2016 zweimal 1:1 (2015/16 und 2025/26) und unterlag in der Saison 2016/17 mit 1:2. Hinzukommen eine 0:2-Pleite im DFB-Pokal-Achtelfinale 2017 sowie je eine 0:1-Schlappe in den Zweitligasaisons 2018/19 und 2024/25.

Summa Summarum liest sich die Bilanz der letzten zehn Jahre also ziemlich mau: ein Sieg aus sieben Spielen, in denen der FC gerade einmal fünf Tore schoss. Klar, vergangene Partien geben nicht unbedingt Aufschluss über zukünftige Ergebnisse. Aber die Tatsache, dass der FC in Hamburg zuletzt oft mit Gegenwind zu kämpfen hatte, wird um die generelle Kölner Auswärtsflaute ergänzt.

Letzter Kölner Auswärtssieg im Oktober 2025

Der letzte Bundesligaerfolg auf fremdem Platz liegt nun nämlich schon fast ein Jahr zurück: Am 3. Oktober 2025 holte der 1. FC Köln mit einem 1:0 in Hoffenheim letztmals einen Sieg in der Fremde. Mangelnde Torausbeute, fehlendes ‚Hamburg-Momentum‘, Auswärtsschwäche: Einiges scheint dafür zu sprechen, dass die Zeichen auch beim kommenden Gastspiel in der Hansestadt wieder mal auf Sturm stehen.

Allerdings gibt es auch ein paar Mutmacher. Neben den (zugegeben kurzen) Drangphasen gegen Stuttgart und Bremen hat auch der 3:2-Auftaktsieg gegen Hoffenheim gezeigt, dass der Kölner Angriff Potenzial hat. Er zeigt es momentan allerdings noch zu selten und vor allem nicht über einen längeren Zeitraum während der Spiele. Zugutehalten muss man dem FC allerdings, dass seine vermeintliche Wunschoffensive noch gar nicht gemeinsam auf dem Platz stand.



El Mala und Moore: hoffen auf Kölner Offensiv-Duo

Allen voran dürften die Hoffnungen auf dem Duo El Mala/Moore ruhen, das bislang noch gar nicht zusammenspielen konnte. El Mala fehlte in Stuttgart krankheitsbedingt, während Moore erst nach der Halbzeit ran durfte. Und gegen Bremen wurde die offenbar noch nicht ganz fitte kölsche Nummer Zehn erst relativ spät eingewechselt – dafür musste dann aber Moore vom Platz.

Eine Startformation mit El Mala auf der linken Seite, Moore auf der Zehnerposition, dem derzeit formstarken Maina auf rechts und Ragnar Ache oder Thijs Dallinga in der Sturmspitze dürfte dem Wunsch-Angriff der Kölner Verantwortlichen recht nahekommen. Und würde zudem die FC-Chancen erhöhen, vom schwachen Hamburger Saisonstart zu profitieren und dem HSV im Volksparkstadion nach vielen Jahren mal wieder den Wind aus den Segeln zu nehmen.

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