Nur noch 13 Tage bis Trainingsauftakt: Wie weit ist der 1. FC Köln wirklich? | OneFootball

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·1. Juli 2026

Nur noch 13 Tage bis Trainingsauftakt: Wie weit ist der 1. FC Köln wirklich?

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Nur noch 13 Tage bis Trainingsauftakt: Wie weit ist der 1. FC Köln wirklich?

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Simon Bartsch

1 Juli, 2026

In knapp zwei Wochen startet René Wagner erstmals als Cheftrainer eines Bundesligisten in die Vorbereitung – mit einem Kader voller Lücken. 18 Spieler, aber fehlende Stammkräfte und offene Transferfragen beim 1. FC Köln: 13 Tage bis zum Trainingsstart unter Wagner.

In weniger als zwei Wochen starten die Geißböcke in die neue Saison. In knapp zehn Tagen beginnt schon die Leistungsdiagnostik. Doch es sind noch zahlreiche Fragen unbeantwortet, es gibt noch viele Baustellen.

René Wagner beim Training des 1. FC Köln

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In den Sozialen Medien häufen sich zuletzt die Videos der Fußball-Profis, die mal mit Fitness-Coach, mal in Eigenregie an ihrer Form arbeiten. Luca Waldschmidt veröffentlichte beispielsweise am Dienstag eins, Said El Mala trainiert offenbar bereits schon länger wieder mit Ball. In knapp zwei Wochen wird dann auch das erste Training unter dem „neuen“ Cheftrainer René Wagner stattfinden. Der bisherige Interimstrainer ist dann erstmals in seiner Laufbahn als Cheftrainer eines Bundesligisten im Einsatz. Und der 37-Jährige steht direkt vor einer ordentlichen Herausforderung, denn es nicht davon auszugehen, dass Wagner dann mit dem Personal arbeiten wird, dass er später auch in die Spielzeit schicken will. Es ist noch nicht einmal die Breite des Kaders, die dem FC weiterhin fehlt, es sind Teile einer möglichen Stammelf.

Denn gesucht werden eben nicht nur Ergänzungsspieler. Auf der linken Seite fehlt beispielsweise nach dem Abgang von Kristoffer Lund ein Linksverteidiger – nominell befindet sich keiner mehr im Kader. Ein routinierter Innenverteidiger soll wohl auch nicht für die Bank geholt werden.

Nachvollziehbarer Kurs

Dazu fehlt der adäquate Ersatz für Eric Martel. Und sollten sich Jakub Kaminski und Said El Mala erwartungsgemäß verabschieden, braucht es auch auf der Schiene noch bundesligataugliche Alternativen. Thomas Kessler stehen einige arbeitsintensive Tage bevor. Doch es dürfte schon jetzt klar sein, dass Wagner auch bei den ersten Testspielen noch einige Lücken improvisierend schließen muss. Und das wird kein Selbstläufer, weil der FC – verständlicherweise – bereits mit den Aufräumarbeiten begonnen hat. Acht Spieler haben den Verein schon verlassen, stehen nicht mehr zur Verfügung. Ohne die Leihrückkehrer, von denen wohl nur Julian Pauli und vielleicht Elias Bakatukanda eine Rolle spielen können, stehen Wagner aktuell 18 Spieler (inklusive der drei Keeper) zur Verfügung.

Der Kader wird wohl mit Leihspielern und Nachwuchshoffnungen aufgefüllt werden, ein regulärer Trainingsbetrieb ist nicht in Gefahr. Doch die Frage nach der nicht ganz unwichtigen Phase der Vorbereitung darf durchaus gestellt werden. Vorerst wird es um die Fitness gehen.

Doch auch die ersten spielerischen Abläufe dürften bereits trainiert werden. Grund zur Panik besteht sicherlich nicht. Auch andere Bundesligisten haben mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. Thomas Kessler verfolgt bislang einen nachvollziehbaren Kurs – zum Teil erzwungen. Der Ex-Keeper will den Kader verstärken, sich auf dem Transfermarkt aber auch nicht unter Druck setzen lassen. Jede offene Personalie kostet wertvolle Vorbereitungszeit, jede Neuverpflichtung wird es dem Trainer einfacher machen. Wagner selbst gibt sich bekanntlich grundsätzlich gerne gelassen. Schon in seiner Zeit als Interimscoach hatte der 37-Jährige gezeigt, dass er auch mit einem unvollständigen oder rotierenden Kader pragmatische Lösungen findet. Genau diese Fähigkeit wird in den kommenden Wochen erneut gefragt sein.


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