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·23. Januar 2026

"Ob mit oder ohne Dzeko": Lieberknecht fokussiert sich auf S04

Artikelbild:"Ob mit oder ohne Dzeko": Lieberknecht fokussiert sich auf S04

Beim FC Schalke 04 dreht sich derzeit alles um Edin Dzeko. Darauf beschränken will sich Thorsten Lieberknecht vor dem Gastspiel auf Schalke nicht. Einen Wunsch für die Partie hat der FCK-Trainer auf dem Mediengespräch bereits hinterlegt.

"Spielen weiterhin gegen den Tabellenführer"

Vor dem Auswärtsspiel des 1. FC Kaiserslautern beim FC Schalke 04 dreht sich vieles um einen Namen: Edin Dzeko. Ganz darauf reduzieren will FCK-Trainer Torsten Lieberknecht die Partie aber nicht. "Wir spielen weiterhin gegen den Tabellenführer – ob mit Edin Dzeko oder ohne ihn. Das ist für uns das Hauptthema", betonte er im Mediengespräch vor der Partie. Gleichwohl sei der Transfer "natürlich spektakulär". Entsprechend wolle er seine Mannschaft vorbereiten – "aber nicht mit Bildern aus seiner Wolfsburger Zeit, sondern mit Eindrücken aus Florenz".


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Nicht nur Schalke hat auf dem Transfermarkt noch einmal zugeschlagen, auch die Pfälzer reagierten. Auf den Ausfall von Ji-soo Kim antwortete der FCK mit der Leihe von Atanas Chernev bis Saisonende. Lieberknecht zeigte sich vom Bulgaren direkt angetan: Er lobte nicht nur dessen "unübersehbares Gardemaß", sondern vor allem seine Präsenz auf dem Platz. "Er ist kein Laberkopf, sondern jemand, der sich direkt einbringt – aber auf eine Art, dass die Jungs ihn ernst nehmen." Ob Chernev auf Schalke direkt in der Startelf steht, ließ der Trainer offen: "Er hatte Reisestress und zuletzt nicht viel Spielpraxis."

Zuhause top, auswärts mit Luft nach oben

Auf dem Betzenberg ist der FCK eine Macht: Mit 22 Punkten führen die Pfälzer die Heimtabelle an. Auswärts hingegen hapert es – acht Tore, acht Punkte, Platz 13. Dennoch wolle man sich für die insgesamt zweitstärkste Offensive der Liga nicht entschuldigen. Um die Auswärtsbilanz auf Schalke aufzubessern, wünschte sich Lieberknecht mit einem Augenzwinkern "ein ganz schlechtes Spiel – aber mit dem besseren Ausgang für uns".

Zum Spiel selbst sagte er: "Es wird mit Sicherheit sehr intensiv. Viel über erste und zweite Bälle, viel Zweikampf – in der Luft und am Boden. Wir werden auch tief verteidigen müssen, wollen aber gleichzeitig Nadelstiche setzen." Taktik spiele zwar eine Rolle, stehe jedoch nicht im Vordergrund: "Entscheidend ist die Bereitschaft, sich zu wehren, wach zu sein für Tiefenläufe und diese Intensität über 90 Minuten mitzugehen." Weiterhin nicht zur Verfügung stehen Mahir Emreli, Kim und Avdo Spahic. Ivan Prtajin musste das Training zuletzt vorzeitig abbrechen, doch laut Lieberknecht gebe es leichte Entwarnung – es handelte sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme.

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