Österreich gegen Irland - Fußballfest in Dublin endet mit Remis | OneFootball

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·1. Oktober 2026

Österreich gegen Irland - Fußballfest in Dublin endet mit Remis

Artikelbild:Österreich gegen Irland - Fußballfest in Dublin endet mit Remis

Im dritten Nations League-Spiel ging es für Ralf Rangnicks Österreich nach Irland. Ein mitreißendes Spiel, das keinen Verlierer verdient hätte, endete in einer fairen Punkteteilung.

Troy Parrott mit Traumtor

Am dritten Spieltag der neuen Saison der Nations League ging es für Ralf Rangnick und Österreich nach Irland. Die Gastgeber verloren ihr erstes Spiel mit 0:1 gegen den Kosovo, bevor sie Israel mit 3:0 besiegten. Österreich gewann gegen beide Länder jeweils mit 3:1. Insbesondere die Personalsituation sorgte bei Rangnick für Kopfschmerzen, so war Kevin Danso gesperrt, während auch Verletzte zu beklagen waren. Demgegenüber durfte Joker-Torschütze und BVB-Star Carney Chukwuemeka zum ersten Mal von Beginn an ran.


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Nach nur einer Minute probierte sich Sasa Kalajdzic mit einem Fernschuss aus grob 40 Metern. Der Abschluss landete jedoch über dem Kasten. Beide Mannschaften starteten energisch in das Spiel mit dem besseren Ende für Irland. Betis-Stürmer Troy Parrott erhielt den Ball in der österreichischen Hälfte, dribbelte in einem sensationellen Solo die österreichische Verteidigung aus und brachte die Gastgeber in Führung.

Nach 20 Minuten zwang der Schiedsrichter die Spieler zu einer kurzen Unterbrechung. Irische Anhänger warfen Tennisbälle auf den Platz, was mit dem politischen Hintergrund der Partie gegen Israel zusammenhängt. Das Spiel konnte jedoch schnell fortgesetzt werden. In der 30. Minute zeigte sich Hoffenheims Patrick Wimmer vor dem Kasten von Keeper Caomihín Kelleher, der den Ball aber leicht aufnahm. Österreich erhöhte zwar den Druck, die irische Defensive war aber ebenso gut eingestellt.

Erneut war es Wimmer, der kurz vor der Halbzeit nach einem Zuspiel von Kalajdzic im Strafraum die beste österreichische Chance hatte (39.). Kelleher war erneut zur Stelle. Demgegenüber wurde Irland ein Elfmeter zugesprochen, den Parrott souverän verwandelte.

Österreichischer Doppelschlag

Zur zweiten Hälfte übernahm Konrad Laimer nach Einwechslung die Kapitänsbinde und kehrt damit auch von seiner Verletzung zurück. Österreich kehrte mit Elan aus den Kabinen und war bemüht um den Anschlusstreffer. Die irische Hintermannschaft ließ sich aber nicht überwinden. Ein ums andere Mal verteidigten die Boys in Green die Avancen der Rangnick-Elf.

Die Chancen flachten allmählich ab, doch in der 71. Minute belohnte sich Österreich durch den eingewechselten Alexander Prass, der die Beharrlichkeit belohnte. Es war sein erstes Länderspieltor. Der VAR bestätigte den Treffer nach Abseitsverdacht. Den Doppelschlag machte Michael Gregoritsch perfekt. Bei einem Freistoß verspekulierte sich Kelleher bei einem Freistoß von "Gregerl", der zum 2:2 einnetze. Nur kurz darauf verhinderte Wiegele zudem den schnellen Gegentreffer mit einer hochklassigen Parade.

Eine intensive Schlussphase ergab sich, in der beide Teams die Führung suchten und sich nichts schenkten. Auch die Iren führen wieder einen Gang hoch, die Österreicher waren aber darum bemüht, sich vollends zu belohnen. In der 89. legte Kalajdzic einen langen Ball auf Prass, der im Strafraum nicht seinen Doppelpack schnüren konnte. In der 91. Minute konterten die Gastgeber über rechts, Mittelfeldspieler Finn Azaz konnte aber nicht verwerten, auch wenig später gelang Ryan Manning das 3:2 nicht. Damit endet das Spiel, in dem sich beide Teams einen wahren Kampf lieferten, mit 2:2.

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