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·1. Juli 2026

Österreich, Italien und Co: Die Vorbereitung der 20 Drittligisten

Artikelbild: Österreich, Italien und Co: Die Vorbereitung der 20 Drittligisten

In der 3. Liga geht es vom 7. bis zum 9. August erstmals wieder um Punkte. Um für die dann startende Spielzeit 2026/2027 gerüstet zu sein, nehmen die 20 Drittligisten in diesen Tagen nach und nach das Training wieder auf. DFB.de mit der Übersicht zur Sommervorbereitung.

Während die FIFA WM in den USA, Kanada und Mexiko mit der K.o.-Phase weiter an Fahrt zunimmt, herrscht auch auf den Trainingsplätzen der 20 Vereine aus der 3. Liga schon wieder reger Betrieb. Bis zur Wochenmitte steigen nicht weniger als sechs weitere Teams ebenfalls in die Vorbereitung ein. Nach dem SV Wehen Wiesbaden, dem 1. FC Saarbrücken sowie den beiden Aufsteigern Fortuna Köln und FC Würzburger Kickers (alle 29. Juni) folgen innerhalb weniger Tagen auch der MSV Duisburg (30. Juni) und der FC Ingolstadt 04 (1. Juli).


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Übrig bleiben somit nur noch zwei "Spätstarter": Sowohl der SC Verl als auch der TSV Havelse legen erst am Sonntag, 5. Juli, wieder los. Beim Sportclub wird dabei zum zweiten Mal in Folge ein neuer Trainer erstmals eine Sommervorbereitung begleiten. Als Nachfolger von Tobias Strobl (zum Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg) wurde Orest Shala verpflichtet. Der 34-Jährige, der seine Trainerlaufbahn im Jahr 2016 im Nachwuchsleistungszentrum beim 1. FC Union Berlin begonnen hatte, betreute seit Sommer 2025 den portugiesischen Drittligisten CD Mafra, mit dem er erst in der Aufstiegsrunde den Sprung in die zweithöchste Spielklasse verpasst hatte.

Shala und Mota neu in der 3. Liga

"Für mich ist es ein überragender Schritt diesen besonderen Verein in der 3. Liga übernehmen zu dürfen", so Orest Shala. "Ich sehe viele Parallelen in meiner Spielweise und der des Sportclubs. Mein Ziel ist es die überaus erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre fortzusetzen und in gewissen Details meinen Stempel aufzurücken."

Zum ersten Mal überhaupt in Deutschland tätig ist Rui Mota, der beim SV Waldhof Mannheim die Nachfolge von Luc Holtz (zum französischen Erstliga-Absteiger FC Metz) angetreten hat. Der 47-Jährige bringt die Erfahrung aus Stationen in zahlreichen Ländern (Portugal, Saudi-Arabien, Griechenland, Belgien, Polen, Brasilien, Türkei, Brasilien, Iran, Kroatien, Georgien, Armenien und Bulgarien) mit in die Kurpfalz. Zuletzt betreute er den bulgarischen Klub Ludogorets Razgrad, den er in die UEFA Europa League führte.

Während einige weitere Drittligisten nun nach und nach erstmals wieder auf dem Platz stehen, befindet sich der SV Meppen, Rückkehrer aus der Regionalliga Nord, sogar schon im Trainingslager. Noch bis zum 3. Juli bereitet sich das Team von Trainer Lucas Beniermann im nur 25 Kilometer nordöstlich gelegenen Sögel auf die erste Drittligaspielzeit seit der Saison 2022/2026 vor. Die Emsländer sind damit einer von neun Klubs, die ihr Trainingslager in heimischen Gefilden abhalten.

Sechs Teams trainieren im Ausland

Insgesamt sechs Vereine zieht es dagegen ins Ausland. Besonders beliebt ist dabei Österreich. Mit der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart (7. bis 11. Juli), dem SV Wehen Wiesbaden (11. bis 19. Juli), Absteiger Fortuna Düsseldorf (11. bis 20. Juli) und dem SV Waldhof Mannheim (19. bis 26. Juli) verbringen vier Teams ihren Vorbereitungsschwerpunkt in der Alpenrepublik. Örtliche Berührungspunkte gibt es allerdings nicht.

Der FC Ingolstadt 04 (11. bis 19. Juli) schlägt sein Quartier im italienischen Latsch auf. Den MSV Duisburg (5. bis 12. Juli) zieht es als einzigen Verein ins Nachbarland Niederlande. Voraussichtlich ohne Trainingslager werden der FC Viktoria Köln und der TSV Havelse auskommen. Bei Alemannia Aachen (13. bis 19. Juli) ist der genaue Ort noch offen, auch bei der SG Sonnenhof Großaspach und den Würzburger Kickers steht bislang kein Reiseziel fest.

FCI und Fortuna testen gegen LASK

International geht es aber teilweise nicht nur bei den Trainingsorten zu. Der FC Ingolstadt 04 (9. Juli) und Fortuna Düsseldorf treffen jeweils auf den österreichischen Meister LASK. Der SSV Jahn Regensburg (3. Juli) und Rot-Weiss Essen (17. Juli) stehen mit dem SV Ried ebenfalls einem Klubs aus dem Nachbarland gegenüber. Der SV Meppen (18. Juli) und der MSV Duisburg (1. August) haben jeweils den niederländischen Klub Sparta Rotterdam als Gegner gemein.

Der FC Viktoria Köln (am 12. Juli gegen MVV Maastricht), Alemannia Aachen (am 24. Juli gegen Roda JC Kerkrade) und Fortuna Köln (am 25. Juli gegen VVV-Venlo) bekommen es jeweils mit Teams aus der zweithöchsten Spielklasse der Niederlande zu tun. Der SV Waldhof Mannheim ist am 11. Juli gegen das Schweizer Team FC Thun im Einsatz. Mit dem italienischen Zweitligisten FC Palermo bekommt es der FC Ingolstadt 04 (18. Juli) zu tun. Außerdem treffen der FC Hansa Rostock (am 25. Juli gegen Watford FC) und der SC Preußen Münster mit seinem neuen Cheftrainer Thomas Wörle (am 1. August gegen Southampton FC) auf englische Vereine.

SVWW empfängt erneut FC Bayern

Einige Drittligisten dürfen sich auch auf Duelle mit Bundesligisten freuen. Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Vereinsjubiläum empfängt der SV Wehen Wiesbaden am 25. Juli den Doublesieger FC Bayern München. Erst in der abgelaufenen Saison hatten sich beide Teams in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals (2:3) gegenübergestanden. "Für unsere Mannschaft ist das sportlich ein absolutes Highlight", sagt Uwe Stöver, Geschäftsführer Sport beim SVWW. "Eine Saisoneröffnung gegen eine der besten Mannschaften der Welt zu bestreiten, ist etwas ganz Besonderes. Gleichzeitig setzen wir auf ein volles Haus und eine Atmosphäre, die an das Pokalspiel erinnert und diesen besonderen Rahmen auch auf den Rängen spürbar macht."

Am selben Tag trifft auch Fortuna Düsseldorf mit Borussia Dortmund (25. Juli) auf ein deutsches Spitzenteam. RB Leipzig ist während der Vorbereitung sowohl Gegner des FC Ingolstadt 04 (25. Juli) als auch des SC Verl (1. August). Auch Rot-Weiss Essen (25. Juli) und der FC Hansa Rostock (1. August) "teilen" sich mit Borussia Mönchengladbach einen Gegner aus der Bundesliga.

Einen Vorgeschmack auf die 3. Liga bekommt die SG Sonnenhof Großaspach am 18. Juli gegen die zweite Mannschaft der TSG Hoffenheim. Der Aufsteiger aus der Regionalliga Südwest bestreitet dabei das bislang einzige bekannte Duell mit einem Ligakonkurrenten während der Vorbereitung, ehe es ab dem 7. August wieder um Punkte geht.

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