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·8. September 2026

Offene Fragen: Bayern-Sportdirektor Freund zögert noch

Artikelbild:Offene Fragen: Bayern-Sportdirektor Freund zögert noch

Christoph Freund steht beim FC Bayern noch bis 2027 unter Vertrag. Die Klubführung würde die Zusammenarbeit mit dem 49-Jährigen offenbar gern verlängern. Endgültig geklärt ist die Zukunft des Sportdirektors bislang aber nicht.

Nach Informationen der Abendzeitung München kann Freund im Aufsichtsrat wie auch im Vorstand auf großen Rückhalt setzen. In der Führungsriege um Jan-Christian Dreesen, Max Eberl und Rouven Kasper soll eine deutliche Mehrheit für eine Ausweitung des Kontrakts sein. Dreesen und Eberl selbst sind bereits langfristig gebunden.


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Damit hängt die Sache dem Bericht zufolge vor allem am Österreicher. Freund wägt demnach noch ab und will vor einer Zusage mehrere offene Punkte beantwortet haben.

Fragezeichen bei der Scouting-Abteilung

Eine dieser Fragen betrifft offenbar den künftigen Aufbau des Scoutings. Chefscout Nils Schmadtke besitzt wie Freund einen Vertrag bis 2027, derzeit sprechen laut dem Bericht aber mehrere Anzeichen dafür, dass der 37-Jährige danach nicht weitermacht.

Sollte Schmadtke gehen, könnte Freund die einflussreiche Position nach eigenen Vorstellungen neu besetzen. Das würde zu seiner zuletzt offenbar gewachsenen Rolle im Verein passen. Mit Campus-Chef Jochen Sauer arbeitet er eng zusammen; auch das Verhältnis zu Cheftrainer Vincent Kompany und zum sportlichen Leiter Michael Wiesinger soll sehr gut sein.

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Foto: IMAGO

Mit Sportvorstand Eberl lief es in der Vergangenheit demnach nicht immer reibungslos, zuletzt trugen beide jedoch gemeinsam wichtige Personalentscheidungen. Im vergangenen Transfersommer verstärkten unter anderem Nathaniel Brown sowie Ismael Saibari den Kader. Gleichzeitig nahm der Klub durch die Abgänge von Maurice Krattenmacher, Wisdom Mike, Jonathan Asp Jensen, Jonah Kusi-Asare und Noël Aséko Geld ein.

Nachwuchs als Argument

Gerade dieser Bereich könnte für eine Fortsetzung sprechen. Freund gilt als zentrale Verbindung zwischen Campus und Profikader, und Vorstandschef Dreesen hatte zuletzt ausdrücklich angekündigt, die Nachwuchsarbeit angesichts der stark gestiegenen Ablösesummen weiter auszubauen. Talente sollen dabei sowohl den eigenen Kader stärken als auch Erlöse bringen.

Schon im April hatte Freund die internen Abläufe hervorgehoben: „Es macht Spaß und es ist wichtig, wie es intern funktioniert. Und das tut es momentan sehr, sehr gut“. Wie er seine künftige Rolle und die Strukturen in seinem Verantwortungsbereich bewertet, muss laut dem Bericht erst geklärt werden. Eine Unterschrift über 2027 hinaus liegt bislang nicht vor.

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