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·11. September 2026
Offiziell | DFB hebt Sperre auf: Elversbergs Wagner gegen Bayern

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·11. September 2026

SV Elversbergs Cheftrainer Vincent Wagner darf beim historischen Bundesliga-Duell am Sonntag mit Bayern München seinen Platz an der Seitenlinie einnehmen, nachdem das DFB-Sportgericht seine automatische Sperre von einem Spiel aufgehoben hat.
Wagner war ursprünglich für die Partie gesperrt worden, nachdem er beim sensationellen 4:3-Comeback-Auswärtssieg von Elversberg bei Borussia Mönchengladbach am 2. Spieltag des Feldes verwiesen worden war. Ein erster Einspruch des Aufsteigers wurde Anfang dieser Woche abgelehnt. Elversberg focht die Entscheidung dennoch erneut an, was am Freitag zu einer mündlichen Verhandlung auf dem DFB-Campus in Frankfurt führte.
Die entscheidende Entwicklung kam, als Schiedsrichter Martin Petersen einräumte, dass seine ursprüngliche Bewertung von Wagners Verhalten falsch gewesen war.
Wagner erhielt zunächst eine Gelbe Karte, nachdem er kurz vor der Halbzeit gegen Gladbach das Spielfeld betreten hatte, um gegen eine Schiedsrichterentscheidung zu protestieren. Elversbergs Cheftrainer war der Meinung, dass Tim Kleindienst den Ball zuletzt berührt hatte, bevor Gladbach fälschlicherweise einen Einwurf zugesprochen bekam. Die Gastgeber führten die Szene schnell aus und erzielten anschließend durch Hugo Bolin das 2:1.
Nach dem Halbzeitpfiff ging Wagner erneut auf Petersen zu und sah wegen angeblich unsportlichen Verhaltens die zweite Gelbe Karte. Der DFB hatte sich zunächst der Einschätzung Petersens vom Spieltag angeschlossen. Das Sportgericht wies Elversbergs ersten Einspruch mit der Begründung zurück, dass es sich bei dem Platzverweis um eine Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters gehandelt habe und keine Beweise für einen offensichtlichen Fehler vorlägen.
Die Verhandlung am Freitag veränderte diese Einschätzung grundlegend.
„Rückblickend halte ich meine Reaktion für unangemessen“, sagte Petersen, nachdem er per Video an der Verhandlung teilgenommen hatte. „Ich würde die Entscheidung so nicht noch einmal treffen. Ich war vielleicht zu empfindlich und habe die Situation falsch interpretiert.“
Auch der frühere Bundesliga-Schiedsrichter Marco Fritz, der inzwischen beim DFB Schiri GmbH für Regelfragen zuständig ist, kam zu dem Schluss, dass die zweite Gelbe Karte nicht gerechtfertigt gewesen sei.
„Ich kann nichts erkennen, was eine zweite Gelbe Karte rechtfertigt“, sagte Fritz. „Es ist offensichtlich, dass das Betreten des Feldes nicht respektlos war. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass er die Situation anheizen wollte. Ich sehe nichts, was über eine Verwarnung hinausgeht.“
Wagner begrüßte die Kehrtwende und dankte Petersen dafür, seinen Fehler eingeräumt zu haben. Die ursprüngliche Sperre hatte auch außerhalb Elversbergs Kritik ausgelöst. Bayerns CEO Jan-Christian Dreesen und Cheftrainer Vincent Kompany hatten sich beide öffentlich dafür ausgesprochen, die Sperre vor der Begegnung am Sonntag aufzuheben.
Wagner wird nun an der Seitenlinie stehen, wenn Elversberg erstmals in der Bundesliga-Geschichte auf Bayern trifft.
Der Klub aus dem Saarland geht mit der maximalen Ausbeute aus den ersten beiden Erstliga-Spielen in die Partie. Nach dem furiosen 3:2-Sieg zum Auftakt ihrer ersten Bundesliga-Saison gegen Bayer Leverkusen drehte Elversberg am vergangenen Wochenende einen 1:3-Rückstand und gewann noch mit 4:3 gegen Gladbach.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































