Get German Football News
·2. September 2026
Offiziell | Freiburg sticht Konkurrenz bei Talent Louey Ben Farhat aus

In partnership with
Yahoo sportsGet German Football News
·2. September 2026

SC Freiburg hat die Verpflichtung des hoch gehandelten Karlsruher-SC-Offensivspielers Louey Ben Farhat offiziell bestätigt. Der 20-Jährige wechselt fest nach Freiburg, wird aber für die Dauer der Saison 2026/27 auf Leihbasis beim KSC bleiben. Freiburg hat die Vertragslaufzeit nicht bekannt gegeben.
Bei der Ablösesumme gehen die Berichte leicht auseinander. Kicker berichtet, dass Freiburg rund 7 Mio. Euro zahlen wird, während Sky Germany die garantierte Ablöse bei 7,5 Mio. Euro sieht, mit weiteren 2,5 Mio. Euro, die möglicherweise durch Boni fällig werden. Sollte das Gesamtpaket vollständig erreicht werden, würde der Deal über 10 Mio. Euro Ben Farhat zum teuersten Verkauf der Karlsruher Vereinsgeschichte machen.
Der KSC hat sich zudem an einem möglichen zukünftigen Weiterverkauf beteiligt.
Die Vereinbarung ermöglicht es Karlsruhe dennoch, einen seiner wichtigsten Offensivspieler für die laufende Saison zu behalten. Freiburg wiederum hat sich eines der höchst gehandelten jungen Offensivtalente im deutschen Fußball gesichert, bevor er zu einem späteren Zeitpunkt in Julian Schusters Kader integriert wird.
Freiburg soll zudem die Möglichkeit haben, Ben Farhat bereits im Winter in den Breisgau zu holen. Eine solche Option könnte sich im Januar als wertvoll erweisen, wenn das japanische Trio Yuito Suzuki, Rihito Yamamoto und Keisuke Goto wegen Länderspielverpflichtungen beim Asien-Cup möglicherweise nicht zur Verfügung steht.
Ben Farhat entwickelte sich in der Saison 2025/26 zu einem der herausragenden jungen Spieler der 2. Bundesliga, obwohl er wegen einer Verletzung einen erheblichen Teil der Spielzeit verpasste. Ein Mittelfußbruch setzte den in Deutschland geborenen tunesischen Nationalspieler von Ende August bis Januar außer Gefecht.
Der Angreifer beendete die Ligasaison dennoch mit sechs Toren und zwei Vorlagen in 20 Einsätzen. Seine Leistungen nach der Rückkehr von der Verletzung ließen seinen geschätzten Marktwert von 3 Mio. Euro auf 10 Mio. Euro steigen.
Ben Farhat kommt inzwischen insgesamt auf 36 Einsätze in der 2. Bundesliga und hat dabei neun Tore erzielt. Der gebürtige Waiblinger wechselte 2022 von den Stuttgarter Kickers in die KSC-Akademie und schaffte seitdem den Sprung zu den Profis.
Außerdem hat er bereits zwei A-Länderspiele für Tunesien absolviert.
Ben Farhat hatte schon lange vor dem Abschluss des Transfers nach Freiburg großes Interesse auf sich gezogen. Eintracht Frankfurt gehörte zu den Klubs, die sich am intensivsten um ihn bemühten.
Berichten zufolge hatten sich der Spieler und Frankfurt bereits auf einen Wechsel geeinigt, doch Eintracht und Karlsruhe konnten sich nicht auf das Transferpaket verständigen. Der KSC lehnte Frankfurts Angebot ab, woraufhin das Interesse anschließend abkühlte. Auch RB Salzburg stieg in der Schlussphase des Transferfensters in das Rennen ein. Freiburg handelte letztlich entschlossen genug, um sich die Unterschrift des Youngsters vor beiden Klubs zu sichern.
Der Transfer trägt zu einem Rekordsommer bei den Ausgaben im Breisgau bei.
Laut Transfermarkt liegen Freiburgs Ausgaben nun bei rund 43,5 Mio. Euro, was einen neuen Vereinsrekord bedeutet und das erste Mal ist, dass der Sport-Club in einem einzigen Transferfenster die Marke von 40 Mio. Euro überschritten hat.
Ben Farhat wird dem neu formierten Kader nicht sofort helfen, doch Freiburg hat sich effektiv eines der auffälligsten jungen Talente der 2. Bundesliga gesichert und ermöglicht zugleich, dass seine Entwicklung in Karlsruhe ohne Unterbrechung weitergeht.
„Nach einem langen Prozess bin ich froh, dass wir jetzt mit Freiburg alles geregelt haben“, sagte Ben Farhat in der Vereinsmitteilung. „Der Sport-Club blieb immer in Kontakt. Die Gespräche waren zuletzt sehr intensiv, und sie haben mir einen guten Weg aufgezeigt. Jetzt werde ich alles für den KSC geben, damit wir als Mannschaft erfolgreich sein können und ich mich in die bestmögliche Verfassung bringe. Dann freue ich mich auf die große neue Herausforderung beim SC Freiburg.“
„Wir freuen uns sehr, mit Louey einen extrem spannenden jungen Spieler verpflichtet zu haben“, ergänzte SCF-Sportdirektor Klemens Hartenbach. „Louey ist technisch sehr stark und verfügt über ein hervorragendes Raumgefühl. Er kann selbst Torgefahr ausstrahlen, ist aber auch sehr gut darin, seine Mitspieler in Szene zu setzen.
„Mit der Leihe zum KSC haben wir ein optimales Modell gefunden“, fuhr Hartenbach fort. „Louey kann dort auf hohem Niveau weiter Spielpraxis sammeln und gleichzeitig eine enge Verbindung zum Sport-Club aufbauen.“
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































