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·17. August 2026
Offiziell | Nathan Ngoumou wechselt von Gladbach nach Nizza

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·17. August 2026

Borussia Mönchengladbach hat Nathan Ngoumous Abgang nach vier Jahren im Borussia-Park offiziell bestätigt. Der 26-jährige Flügelspieler hat sich OGC Nizza angeschlossen und kehrt in seine Heimat Frankreich zurück, auf der Suche nach der Spielzeit, die ihm seit einem Achillessehnenriss im April 2025 verwehrt geblieben ist. Eine feste Ablösesumme wird Berichten zufolge nicht fällig. Gladbach kann dennoch bis zu 500.000 Euro an Boni erhalten und hat sich eine Weiterverkaufsbeteiligung von zehn Prozent gesichert. Für einen Spieler, der einst für rund 8 Mio. Euro aus Toulouse verpflichtet wurde, ist die finanzielle Rendite überschaubar.
Ngoumou kam im August 2022 als athletisches Projekt mit klar erkennbaren Bundesliga-Anlagen. Sein Tempo war von Beginn an seine herausragende Stärke, doch seine erste Saison unter Daniel Farke zeigte, wie schwierig es sein kann, Schnelligkeit in eine feste Rolle zu übersetzen. Ngoumou musste Läufe in tieferen Defensivstrukturen aufnehmen, vertrat Marcus Thuram zentral und wurde zwischen verschiedenen Offensivpositionen hin- und hergeschoben, ohne je eine wirklich zu seiner eigenen zu machen.
Es gab dennoch Lichtblicke. Im Frühjahr 2023 zeigte Ngoumou zunehmend überzeugendere Leistungen. Die Ankunft von Gerardo Seoane kam dann fast einem Neustart gleich. Die Saison 2023/24 bleibt wohl das klarste Bild davon, was Gladbach in Ngoumou sah. Er erzielte ein starkes Solo-Tor beim chaotischen 4:4 am ersten Spieltag gegen Augsburg, harmonierte gut mit seinem französischen Landsmann Franck Honorat und bewies, dass er auf beiden Flügeln spielen kann.
In Bestform konnte Ngoumou aus ungeordneten Spielsituationen sofort Gefahr im Umschalten erzeugen. Seine Beschleunigung bot etwas, das nur wenige andere Gladbach-Angreifer nachbilden konnten. Der Flügelspieler wurde schließlich mit 36,53 km/h gemessen, ein Wert, der ihn später unter die schnellsten jemals in der Bundesliga erfassten Spieler einreihte. Konstanz blieb allerdings ein Problem.
Seoane setzte Ngoumou auf dem linken Flügel, dem rechten Flügel und in weiteren Offensivrollen ein. Verletzungen und personelle Wechsel veränderten immer wieder die Konstellationen um ihn herum. Die rohen Qualitäten waren weiterhin sichtbar, aber der Spieler blieb nie lange genug in einer taktischen Rolle, um sich die Position vollständig zu eigen zu machen. Selbst in produktiven Phasen wirkte Ngoumou oft eher wie eine nützliche Option als wie ein unverzichtbarer Stammspieler.
Gegen Ende des Jahres 2024 hatte sich die Konkurrenz verschärft. Robin Hack und Honorat lagen in der offensiven Hierarchie vor ihm, und ein Abgang im Winter erschien zunehmend realistisch. Dann kam die nächste Wendung. Ngoumou antwortete. Als Verletzungen Anfang 2025 Spielminuten öffneten, spielte er sich wieder in den Vordergrund.
Get German Football Newsstellte im Februar fest, dass Gladbach mehrere wichtige Ausfälle auch deshalb auffangen konnte, weil Ngoumou und andere Kaderspieler mit starken Leistungen vorangingen. Seoane experimentierte sogar erneut mit Ngoumou im Zentrum und setzte ihn unter mehreren Optionen auf der Zehnerposition ein.
Ungefähr zur gleichen Zeit kam auch seine internationale Karriere endlich voran. Der ehemalige französische Jugendnationalspieler entschied sich für Kamerun und absolvierte zwei Einsätze in der WM-Qualifikation. Dann kam der 6. April 2025. Ngoumou erlitt nach Gladbachs 1:1-Auswärtsremis beim FC St. Pauli einen Achillessehnenriss. GGFNberichtete kurz darauf, dass ihn die Verletzung für den Rest der Saison außer Gefecht setzen würde.
Wie sich zeigte, reichten die Folgen weit über die letzten Wochen dieser einen Spielzeit hinaus. Ngoumou bestritt nie wieder ein Pflichtspiel für Borussia.
Die gesamte Saison 2025/26 verging mit Reha- und Aufbautraining. Im Dezember konnte GGFNs Gladbach-Transferüberblick ihn zugleich als Spieler einordnen, der nach seiner Rückkehr womöglich noch einmal eine Chance erhalten könnte, und als einen, dessen Platz in den langfristigen Planungen des Vereins immer schwerer zu rechtfertigen war.
In diesem Sommer gehörte Ngoumou dann erneut zu den Spielern, die Gladbach abgeben wollte. Nizza bietet ihm nun etwas, das Borussia nicht mehr konnte: Spielminuten und die Möglichkeit für einen Neuanfang. Ngoumou verlässt Gladbach mit 78 Pflichtspieleinsätzen, neun Toren und fünf Vorlagen.
„Nathan kommt aus einer langen Verletzung zurück und braucht Zeit sowie Spielminuten, um wieder auf sein vorheriges Leistungsniveau zu kommen“, erklärte Gladbachs Sportdirektor Rouven Schröder in der Mitteilung des Vereins. „Das können wir ihm aufgrund der Konkurrenzsituation nicht bieten. In Verbindung mit seiner Vertragssituation bis 2027 ist die Lösung, die wir jetzt gefunden haben, die beste für alle Beteiligten.“
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































