Get German Football News
·21. August 2026
Offiziell | Werder Bremen macht Kasse mit Karim Coulibaly

In partnership with
Yahoo sportsGet German Football News
·21. August 2026

Werder Bremen hat den Verkauf des hoch eingeschätzten Innenverteidigers Karim Coulibaly an Racing Straßburg offiziell bestätigt. Der 19-Jährige wechselt für eine gemeldete feste Ablösesumme von 20 Mio. Euro in die Ligue 1, wobei sich Bremen zudem eine Weiterverkaufsbeteiligung von zehn Prozent gesichert hat.
Die endgültige Summe liegt unter den Beträgen, die sich Bremen einst für sein defensives Ausnahmetalent erhofft hatte. Get German Football News berichtete Anfang dieses Monats, dass Werder seine Preisvorstellung von etwa 40 Mio. Euro auf einen Verhandlungsrahmen von 25–30 Mio. Euro gesenkt hatte. Coulibalys Aufstieg ist für den Hanseaten-Klub dennoch ein bemerkenswertes Beispiel für Spielerentwicklung.
Der gebürtige Oldenburger wechselte erst 2024 aus der Akademie des Hamburger SV zu Werder und ging in die vergangene Saison als einer von mehreren jungen Spielern, die sich im Profikader festspielen wollten. Coulibaly erhielt im August 2025 gegen Bayer Leverkusen seinen ersten Bundesliga-Startelfeinsatz. Ein früher Fehler ermöglichte Patrik Schick die Führung, doch der Teenager fing sich wieder und erzielte schließlich in der Nachspielzeit den dramatischen Ausgleich zum 3:3. GGFN berichtete über das, was der damalige Werder-Cheftrainer Horst Steffen als eine „unglaubliche Geschichte“ bezeichnete.
Statt auf die Bank zurückzukehren, als erfahrenere Verteidiger wieder zur Verfügung standen, blieb Coulibaly in der Startelf. Bis Oktober war sein geschätzter Marktwert von 1 Mio. Euro auf 8 Mio. Euro gestiegen, während Klubs aus England, Italien und Portugal begannen, ihn zu beobachten. Sowohl Steffen als auch Werders Geschäftsführer Clemens Fritz betonten, dass sie von dieser rasanten Entwicklung nicht überrascht gewesen seien. Eine Oberschenkelverletzung störte die zweite Hälfte seiner Durchbruchssaison, doch Coulibaly schaffte dennoch den Sprung in die deutsche U21 und beendete seine Zeit bei Werder mit 27 Pflichtspieleinsätzen.
Der Abgang des Innenverteidigers hatte sich den ganzen Sommer über angedeutet, auch wenn die interessierten Klubs zunächst nicht bereit waren, Bremens Forderungen zu erfüllen. Straßburg kristallisierte sich schließlich als der hartnäckigste Interessent heraus. GGFN berichtete Anfang dieser Woche, dass der Ligue-1-Klub bereits mit zwei Angeboten abgeblitzt war, während Werder versuchte, eine höhere Ablöse herauszuholen.
Mit der Einigung über 20 Mio. Euro steigen Bremens gemeldete Transfererlöse in diesem Sommer nach den Abgängen von Torhüter Mio Backhaus nach Freiburg und Romano Schmid nach Frosinone nun auf über 40 Mio. Euro. Schmids Wechsel für 8,5 Mio. Euro nach Italien hatte dem Klub bereits erheblichen Spielraum verschafft, um Daniel Thiounes Kader umzubauen.
Gleichzeitig hat Werder vertraute Gesichter ins Weserstadion zurückgeholt. Eren Dinkçi kehrte auf Leihbasis aus Freiburg zurück, bevor Niclas Füllkrug seine eigene bemerkenswerte Rückkehr von West Ham United perfekt machte. Coulibalys Verkauf ist damit ein weiterer wichtiger Bestandteil eines Sommers mit erheblicher Fluktuation in Bremen.
Auch Straßburgs Verbindung zu Chelsea verleiht dem Transfer eine zusätzliche Dimension. Beide Klubs agieren unter der Eigentümerstruktur von BlueCo und haben in den vergangenen Spielzeiten regelmäßig Spieler ausgetauscht. Ein künftiger Weg zur Stamford Bridge bleibt zwar Spekulation, doch Straßburg dient zunehmend als Entwicklungsstation für junge Spieler innerhalb des größeren Eigentümernetzwerks.
„Karim ist ein Paradebeispiel für den Weg, den wir eingeschlagen haben: junge Spieler mit Entwicklungspotenzial zu verpflichten und mit ihnen Werte zu schaffen“, sagte Fritz. „Er hat seine Chance bei uns in vorbildlicher Weise genutzt und sich zu einem Bundesliga-Stammspieler entwickelt.
„Auch wenn sein Abgang uns aus sportlicher Sicht schmerzt, kommen wir mit diesem lukrativen Angebot unserer wirtschaftlichen Verantwortung nach“, fuhr Fritz fort. „Wir wünschen Karim für seinen weiteren Weg sportlich wie persönlich nur das Allerbeste.“
„Als ich vor zwei Jahren zu Werder gewechselt bin, haben mir die Verantwortlichen einen klaren Weg aufgezeigt, der zu 100 Prozent erfüllt wurde“, ergänzte Coulibaly selbst. „Deshalb möchte ich meinen Mitspielern, meinen Trainern, dem gesamten Staff, dem Klub, meinen Freunden, meiner Familie und natürlich den Fans für ihre Unterstützung danken. Werder Bremen wird immer ein besonderer Teil meiner Geschichte und meines Lebens bleiben.“
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
Live


Live





































