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·27. August 2026
Offiziell: Youssoupha Niang wechselt in die 2. Bundesliga

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Simon Bartsch
27 August, 2026
Am Mittwoch für Gespräche freigestellt, am Donnerstag folgte der Vollzug. Youssoupha Niang wird künftig für den FC St. Pauli auflaufen. Der Angreifer wechselt auf Leihbasis zu den Kiezkickern und soll Spielpraxis sammeln.
Youssoupha Niang beim Testspiel des 1. FC Köln
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Thomas Kessler hatte es in der Vergangenheit gerne immer wieder betont. Es gibt beim FC Spieler, die besser als Regionalliga mit der U21 sind, aber bei den Profis noch nicht die Aussicht auf viel Spielpraxis haben. Gerade für diese Youngster suchen die Geißböcke Leihvereine. Und der FC hat für Youssoupha Niang einen gefunden. Bereits am Sonntag war der Spieler nicht für den Kader des Pokalspiels gegen Würzburg nominiert worden, am Mittwoch war er nicht mehr Teil im Trainingskader, für Gespräche freigestellt, nun als der Wechsel zum FC St. Pauli.
„Youss hat in der Vorbereitung gezeigt, dass er in seiner Entwicklung noch einmal einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht hat“, sagte Kessler. „Gleichzeitig ist die Aussicht auf regelmäßige Spielzeit in der Bundesliga bei uns aktuell begrenzt. Mit dem FC St. Pauli haben wir einen Club gefunden, der ihm ein sehr gutes Umfeld bietet und bei dem er sich auf hohem Niveau neuen Herausforderungen stellen kann.“
Beim Zweitligisten soll er möglichst viele Spiele abreißen, bevor er im kommenden Sommer wieder zurückkomt. „Wir sind überzeugt, dass dies der nächste richtige Schritt in Youss’ Entwicklung ist. Wir werden seinen Weg weiterhin eng begleiten und wünschen ihm und dem FC St. Pauli eine erfolgreiche Saison“, so der Geschäftsführer weiter. Niang hatte in der Vorbereitung einige gute Spiele absolviert. Der Offensivspieler war gerade in den ersten Testspielen der Geißböcke ein Leistungsträger, erzielte auch einige Tore und zeigte sich in guter Frühform. Im Laufe der Vorbereitung nahm die Formkurve ein wenig ab.
Durch die Verpflichtungen von Thijs Dallinga und möglicherweise einen weiteren Offensivspieler der Marke Mikey Moore könnte es Niang in den kommenden Saison schwer haben, auf Einsatzzeit zu kommen. „Am Ende der Vorbereitung habe ich ein sehr offenes und gutes Gespräch mit René über meine aktuelle Rolle beim FC geführt. Diese Ehrlichkeit war wichtig und hat mich gefreut, weil ich mich weiterentwickeln möchte – und dafür muss ich spielen“, so Niang.
Mehr zum Thema:>> Eigengewächse vs internationale Talente>> Der FC setzt erneut auf Leihspieler
Der gebürtige Bonner wechselte 2019 vom Bonner SC in die Jugend der Geißböcke. Schon in der vergangenen Saison feierte er sein Profi-Debüt unter Lukas Kwasniok. Dem Stürmer trauen die Kölner den Sprung zu den Profis auch dauerhaft zu, allerdings über den Umweg einer Leihe. Nun ist es also St. Pauli geworden. „Ich bin sehr froh, dass mich der FC dabei unterstützt hat, mit St. Pauli einen coolen Club zu finden, bei dem ich die Chance auf Spielpraxis in der 2. Bundesliga habe und mich weiterentwickeln kann“, sagt der Angreifer. Schon in der vergangenen Woche hatte Thomas Kessler erklärt, es könne nun durchaus harte Entscheidungen in Bezug auf weitere Abgänge geben. So könnten auch Elias Bakatukanda oder Julian Pauli weitere Leihen anstreben.
Der Spieler wechselte 2019 aus der Jugend des Bonner SC in die Akademie der Geißböcke. Im vergangenen Jahr feierte er dort sein Profidebüt.
Youssoupha Niang ist hauptsächlich in der Offensive zu Hause. Der Spieler kann auf den Flügeln, aber auch im Zentrum eingesetzt werden.
Der gebürtige Bonner hat noch bis 2028 Vertrag. Aktuell strebt der Club eine Leihe des Spielers an.







































