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·14. September 2026

Ohne David Alaba: Ralf Rangnick gibt ÖFB-Kader für Länderspiele bekannt

Artikelbild:Ohne David Alaba: Ralf Rangnick gibt ÖFB-Kader für Länderspiele bekannt

Am Montag gab Ralf Rangnick seinen Kader für die kommenden Duelle in der Nations League bekannt. Dort tritt Österreich in der Nations League B an.

Sabitzer kündigte Pause an

Für Österreich geht es nach der WM, bei der man im Sechzehntelfinale gegen den späteren Weltmeister Spanien ausschied, in einen neuen Zyklus. Dabei startet Ralf Rangnicks Auswahl in der Nations League B, wo man gleich vier Duelle bestreitet. Zuerst geht es zuhause gegen Israel (24. September) und den Kosovo (27. September), bevor man auswärts in Irland (1. Oktober) und im Rückspiel gegen den Kosovo (4. September) antritt.


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Im Vorfeld stand bereits fest, dass BVB-Star Marcel Sabitzer nicht dabei sein würde. Der 32-Jährige gab kürzlich bekannt, in diesem Jahr nicht mehr für das Nationalteam auflaufen zu wollen. Als Grund gab der Mittelfeldspieler die hohe Belastung an, die er seit mehreren Jahren durch die zahlreichen Wettbewerbe über sich ergehen lassen muss. Auch Marko Arnautovic ist nicht dabei. Nach dem WM-Aus gegen Spanien gab er seinen Rücktritt aus dem Nationalteam bekannt.

Auch die Teilhabe von David Alaba war fraglich. Seit seinem Vertragsende bei Real Madrid ist der 34-Jährige vereinslos und somit auch nicht mehr im Mannschaftstraining, weshalb er nicht im ÖFB-Kader steht. Auch ein Fehlen im November ist möglich. Seine Zukunft auf Klubebene ist weiterhin fraglich.

Vor der Ankündigung des WM-Kaders gab der Aufsichtsratsvorsitzende des ÖFB Josef Pröll zwei kurze Erklärungen ab. Dabei bedankte der sich bei Ex-Sportdirektor Peter Schöttel, von dem man sich zuletzt trennte, und zog gleichzeitig die Unterstützung des Verbandes gegenüber FIFA-Präsident Gianni Infantino zurück. Zudem gab er bekannt, dass der ÖFB durch die Weltmeisterschaft einen Umsatz von 11,5 Millionen Euro erzielte. Zudem analysierte Rangnick das Turnier und zeigte sich mit der Leistung unzufrieden. Als Neuzugang in seinem Trainerstab wurde LASK-Assistent Maximilian Ritscher präsentiert.

Der Kader

Torhüter: Alexander Schlager (Werder Bremen), Christian Zawieschitzky (Red Bull Salzburg), Lukas Jungwirth (LASK), Florian Wiegele (Viktoria Pilsen)

Abwehr: David Affengruber (Fulham), Felix Bacher (Olympique Lyon), Kevin Danso (Sunderland), Marco Friedl (SV Werder Bremen), Philipp Lienhart (SC Freiburg), Phillipp Mwene (Mainz 05), Stefan Posch (Mainz 05), Alexander Prass (TSG 1899 Hoffenheim), Nikolas Veratschnig (FC Red Bull Salzburg), Maximilian Wöber (Schalke 04)

Mittelfeld: Carney Chukwuemeka (Borussia Dortmund), Konrad Laimer (FC Bayern München), Christoph Lang (LASK), Vasilije Markovic (FK Austria Wien), Xaver Schlager (Nottingham Forest), Romano Schmid (Frosinone Calcio), Nicolas Seiwald (RB Leipzig), Paul Wanner (PSV Eindhoven), Patrick Wimmer (TSG 1899 Hoffenheim)

Angriff: Junior Adamu (Schalke 04), Michael Gregoritsch (FC Augsburg), Marco Grüll (SV Werder Bremen), Sasa Kalajdzic (LASK)

Im Tor gibt es mit Christian Zawieschitzky und Lukas Jungwirth gleich zwei Neulinge, die in der österreichischen Bundesliga zu den besten Schlussmännern gehören. Für die Defensive dürfen sich Felix Bacher und Nikolas Veratschnig über ihre Nominierungen freuen. Im Mittelfeld gibt es gleich zwei Überraschungen. Der U17-Vizeweltmeister Vasilije Markovic verlängerte vor kurzem seinen Vertrag mit Austria Wien und wäre auch für Serbien spielberechtigt gewesen, soll nun aber an Österreich gebunden werden. Der andere ist Christoph Lang, der seit 2024 beim LASK spielt (64 Einsätze, 18 Tore) und ebenfalls debütiert.

In der Offensive dürfen sich die beiden Bundesliga-Akteur Junior Adamu und Marco Grüll über ihre Comebacks freuen.

Wie geht es weiter für Österreich?

Nach den Länderspielen im September und Oktober warten auf Rangnicks Truppe im November noch zwei Spiele. Es handelt sich um die Rückspiele in der Nations League auswärts gegen Irland (14. November) und Israel (17. November). Folglich kommt es erst wieder im März zu einer Länderspielpause.

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