Ordentliche Leistung ja, aber deswegen nicht nah dran an einer Überraschung – Ein Kommentar | OneFootball

Ordentliche Leistung ja, aber deswegen nicht nah dran an einer Überraschung – Ein Kommentar | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: come-on-fc.com

come-on-fc.com

·16. Februar 2026

Ordentliche Leistung ja, aber deswegen nicht nah dran an einer Überraschung – Ein Kommentar

Artikelbild:Ordentliche Leistung ja, aber deswegen nicht nah dran an einer Überraschung – Ein Kommentar
Artikelbild:Ordentliche Leistung ja, aber deswegen nicht nah dran an einer Überraschung – Ein Kommentar

OneFootball Videos


Ordentliche Leistung ja, aber deswegen nicht nah dran an einer Überraschung – Ein Kommentar

Artikelbild:Ordentliche Leistung ja, aber deswegen nicht nah dran an einer Überraschung – Ein Kommentar

Simon Bartsch

16 Februar, 2026

Trotz einer ordentlichen Leistung des 1. FC Köln ist der Qualitätsunterschied zu den Top-Teams am vergangenen Wochenende erneut deutlich geworden. Wieder konnte der FC nichts Zählbares mit nach Hause nehmen. Ein Kommentar zur 1:3-Niederlage des 1. FC Köln gegen Stuttgart.

Nach der Begegnung gegen ein weiteres Team aus der Tabellenspitze wächst der Eindruck, dass die Geißböcke für den Klassenerhalt die Punkte gegen die direkte Konkurrenz brauchen.

Artikelbild:Ordentliche Leistung ja, aber deswegen nicht nah dran an einer Überraschung – Ein Kommentar

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln (Foto: Pau Barrena / Getty Images)

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Artikelbild:Ordentliche Leistung ja, aber deswegen nicht nah dran an einer Überraschung – Ein Kommentar

Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:

Artikelbild:Ordentliche Leistung ja, aber deswegen nicht nah dran an einer Überraschung – Ein Kommentar
Artikelbild:Ordentliche Leistung ja, aber deswegen nicht nah dran an einer Überraschung – Ein Kommentar
Artikelbild:Ordentliche Leistung ja, aber deswegen nicht nah dran an einer Überraschung – Ein Kommentar

Lukas Kwasniok brachte es am Samstagabend dann selbst ziemlich treffend auf den Punkt. „Und täglich grüßt das Murmeltier“, erinnerte der Kölner Coach an den Film, in dem Bill Murray in einer Zeitschleife gefangen ist und eben täglich denselben Tag über sich ergehen lassen muss. Der Kölner Coach hätte gleich mehrere Punkte aufführen können, die viel von einem Déjà-vu haben. Die Niederlagen in den Topspielen am Samstagabend etwa oder die Katerstimmung nach den Karnevalsbegegnungen. Doch der 44-Jährige nannte dann die doch recht ordentliche Leistung, die seine Mannschaft gegen ein Top-Team abgerufen und für die sich dann wiederum nicht belohnt habe. „Am Ende stehst du dann trotz einer ordentlichen Leistung wieder mit leeren Händen da“, so der Tenor.

Schwache Bilanz gegen Top-Teams

Wieder haben die Kölner mitgehalten, zwischenzeitlich ausgeglichen und am Ende verloren sowie eine Woche zuvor gegen Leipzig. Acht Spiele hat der FC gegen Top-Teams in der Liga bestritten, neun inklusive Pokal, dabei eigentlich immer ein Gefühl von temporärer Augenhöhe mindestens aufblitzen lassen, aber eben nur eine Begegnung gewonnen – die gegen den kommenden Gegner, die TSG Hoffenheim. Der Eindruck von viel Aufwand, aber wenig Ertrag ist durchaus berechtigt und ganz sicher verständlich. Das Problem: Keine der Kölner Niederlagen ist eine höchst unglückliche gewesen. Egal ob die Bayern, Dortmund, Leverkusen oder eben zwei Mal Stuttgart – der Kontrahent hat sich immer verdient durchgesetzt, auch, wenn sich die Kölner durchaus gut verkauft haben. Daran ändert auch eine Diskussion um mögliche „Kann-Elfmeter“ nichts.

An der ganz großen Überraschung war der FC dann doch nicht so nah dran. Und sowieso ist nah dran eben nicht genau drin. Kwasniok selbst liefert die Gründe für die Bilanz, wenn er von der Qualität des Gegners schwärmt. Eine Qualität, gegen die ein FC dann nach seiner Auffassung mitunter machtlos erscheint. Dass die Top-sechs der Liga mehr fußballerisches Können in den eigenen Reihen trägt als der Aufsteiger, ist wahrlich keine Überraschung. Die Bayern, Leipzig, Stuttgart und Co. sind nicht die Teams, mit denen sich der FC messen lassen muss. Ein guter Auftritt gegen eine der Top-Mannschaften kann Moral, Selbstvertrauen und sportlichen Aufwind geben, für eine bessere Position in der Tabelle sorgt er nur, wenn auch etwas Zählbares herausspringt.

Der richtige Fokus

Während die Kölner aber weiter auf ihren vierten Punkt gegen ein Topteam warten, weiß die Konkurrenz durchaus zu überraschen, zeigt, dass es geht. Erst am Sonntag trotzte Wolfsburg dem Champions-League-Anwärter RB Leipzig ein Remis ab, in der Woche zuvor gewann St. Pauli in Stuttgart und davor Mainz in Leipzig. Dass die Kölner dennoch ein kleines Polster vor sich hertragen, hängt auch damit zusammen, dass die Konkurrenz zum Teil ebenfalls leer ausging. Darauf werden sich die Geißböcke in den kommenden Wochen aber nicht verlassen können. Der Abstiegskampf hat tatsächlich schon längst begonnen.

Bill Murray befreit sich aus der Murmeltier-Schleife, in dem er sich zu einem anderen Menschen, positiv entwickelt. Die ganz großen Veränderungen wird es beim FC erst einmal nicht geben können. Aber muss es das überhaupt? Kwasniok selbst achtet nur auf das „große Ganze“, die Tabellensituation am Ende der Saison steht im Fokus. Dazu würden Siege und Punkte gegen die direkte Konkurrenz wohl am ehesten helfen. Sind dort genug eingefahren, braucht man über das Top-Team-Murmeltier nicht länger zu grübeln.


Impressum des Publishers ansehen