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·19. September 2026
Pikantes Bayern-Votum: So reagiert Eberl auf Rummenigges Enthaltung

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Bild: Alexander Hassenstein/Getty Images
Max Eberls neuer Vertrag wurde offenbar nicht einstimmig beschlossen. Nun reagiert der Bayern-Boss auf Rummenigges Enthaltung.
Die vorzeitige Vertragsverlängerung von Max Eberl sollte beim FC Bayern eigentlich für Ruhe sorgen. Der Sportvorstand unterschrieb einen neuen Vertrag bis 2029 und erhielt damit langfristig das Vertrauen des Rekordmeisters. Hinter den Kulissen fiel die Entscheidung allerdings offenbar nicht einstimmig.
Nach Informationen von SPORT1 enthielt sich Karl-Heinz Rummenigge bei der Abstimmung im Aufsichtsrat seiner Stimme. Unmittelbar vor dem 7:0 gegen Union Berlin wurde Eberl bei Sky mit dem Bericht konfrontiert.
Eine Gegenstimme gab Rummenigge demnach nicht ab. Der langjährige Bayern-Boss verweigerte Eberls Verlängerung allerdings auch seine ausdrückliche Zustimmung. Damit wurde der neue Vertrag des Sportvorstands nicht einstimmig beschlossen.
Warum sich Rummenigge enthielt, ist bislang nicht bekannt. Eberl selbst erklärte, über das Abstimmungsverhalten der einzelnen Mitglieder nicht informiert zu sein. „Der Aufsichtsrat hat eine Entscheidung gefällt. Ich habe keine Ahnung, wer wie abgestimmt hat“, sagte der 52-Jährige.
Die Diskussionen um seine Zukunft hatten Eberl bereits vor der Unterschrift begleitet. „Meine Vertragsverlängerung war ja ein großes Thema“, erklärte der Sportvorstand. Er habe gehofft, dass die Debatte mit dem Abschluss des neuen Vertrags beendet sei.
Sein eigener Schwerpunkt habe währenddessen auf der sportlichen Arbeit gelegen. „Ich wollte meinen Job machen, ich will meine Arbeit machen, dann wird der Aufsichtsrat eine Entscheidung fällen“, sagte Eberl. Das Kontrollgremium habe sich nach seiner Einschätzung „sehr viele Gedanken“ über die Verlängerung gemacht.
Die Enthaltung Rummenigges wollte der Sportvorstand daher nicht weiter bewerten. Stattdessen kündigte er an, seine Arbeit bis 2029 „bestmöglich fortzusetzen“ und an die Erfolge der vergangenen beiden Jahre anzuknüpfen. Vollständig beendet ist die Diskussion um seine Rückendeckung durch den Bericht allerdings wohl nicht.
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