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·14. September 2026
Die Frauen des 1. FC Köln setzen ihre Serie fort: Britta Carlson sieht eine „außerordentliche Leistung“ gegen Union Berlin

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Daniel Mertens
14 September, 2026
Nach dem 3:0-Sieg gegen Union Berlin und weiteren drei Punkten am Wochenende, äußert sich FC-Trainerin Britta Carlson zur Leistung ihrer Mannschaft.
Britta Carlson, Trainerin der Frauen des 1. FC Köln
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Die FC-Frauen haben sich nach dem schweren Auftakt bei Eintracht Frankfurt eindrucksvoll stabilisiert. Mit dem 3:0 gegen Union Berlin holten die Kölnerinnen am Samstagnachmittag bereits den dritten Sieg in Serie und stehen damit nach vier Spieltagen bei neun Punkten. Gleichzeitig blieb die Mannschaft zum dritten Mal nacheinander ohne Gegentreffer, Torhüterin Lisa Schmitz ist insgesamt seit nunmehr 315 Minuten unbezwungen.
Das ist umso bemerkenswerter, da die FC-Trainerin Britta Carlson einmal mehr just in der Defensive improvisieren musste. „Wir haben heute ohne eine einzige gelernte Innenverteidigerin gespielt, sondern mit zwei Außenverteidigerinnen und einer Sechserin in der Dreierkette“, merkte Carlson mit Blick auf Beke Sterner, Laura Vogt und Anna Gerhardt an. Umso größer sei ihre Anerkennung für die Mannschaft: „Ich finde, das ist eine außerordentliche Leistung von dem Team, dass sie das so souverän umgesetzt haben.“ Das defensive Erfolgsrezept sah Carlson vor allem in der Einstellung ihrer Spielerinnen. Sie würden die Vorgaben im Training annehmen und trotz der ungewohnten Aufgaben mit der nötigen Lockerheit agieren. „Wir haben von vornherein gesagt, es wird nicht so leicht für uns, wenn du jetzt nicht eingespielt bist“, erklärte die Trainerin.
Entscheidend sei deshalb gewesen, die Situation nicht unnötig kompliziert zu machen. „Alles, was da passiert, was wir über die Basics lösen können, über Leidenschaft, das bekommen wir hin“, sagte Carlson. Ihre Spielerinnen hätten die ungewohnte Aufgabe sofort angenommen. „Sie machen sich gar nicht so viele Gedanken, dass sie das noch nie gespielt haben, sondern sagen einfach: Ja, wir geben alles, was wir haben.“ Mit neun Punkten nach vier Spieltagen hat der FC zudem einen neuen Vereinsrekord aufgestellt. Carlson selbst misst solchen Zahlen allerdings nur begrenzte Bedeutung bei. „Vereinsrekorde sind mir immer nicht so bewusst“, sagte sie mit einem Lächeln.
Entscheidend sei für sie vielmehr die Entwicklung nach dem missglückten Auftakt: „Wir hatten einen schweren Start in die Saison mit einem schlechten Spiel in Frankfurt und haben uns jetzt peu à peu gesteigert. Natürlich wächst man dann auch zusammen, wenn man gerade so immer wieder auch kleine Rückschläge hat.“ Die neun Punkte aus vier Spielen seien ein „optimaler Start“, gleichzeitig warnte Carlson davor, die Tabelle zu diesem frühen Zeitpunkt überzubewerten: „Es sind jetzt erst vier Spieltage gespielt. Es ist noch relativ am Anfang der Saison. Noch keine Mannschaft ist da bei 100 Prozent.“
Der 3:0-Erfolg gegen Union war aber nicht nur der dritte Sieg in Serie, sondern auch ein weiterer Beleg für die Entwicklung der Kölnerinnen. Trotz Verletzungssorgen findet der FC Lösungen – und steht nach vier Spieltagen mit neun Punkten und einer Defensive, die seit mehr als fünf Stunden kein Gegentor mehr kassiert hat, so gut wie noch nie zu diesem Zeitpunkt einer Bundesliga-Saison da. Die Kölnerinnen werden mit entsprechend breiter Brust am Samstag zum Auswärtsspiel in München antreten.







































