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·20. Januar 2026

Plan B für Upamecano: Lockt Kompany diesen ManCity-Star zu Bayern?

Artikelbild:Plan B für Upamecano: Lockt Kompany diesen ManCity-Star zu Bayern?

Das Abwehrzentrum bleibt eine der größten Baustellen beim FC Bayern. Vor allem die ungeklärte Zukunft von Dayot Upamecano sorgt weiterhin für Unsicherheit an der Säbener Straße. Der französische Nationalspieler lässt den Rekordmeister mit seiner Vertragsentscheidung weiter warten – und genau diese Hängepartie zwingt die sportliche Führung offenbar dazu, sich intensiv mit Alternativen zu beschäftigen. Aktuellen Meldungen zufolge hat Cheftrainer Vincent Kompany längst einen Plan B im Hinterkopf.

Wie das britische Portal TEAMtalk berichtet, rückt dabei ein prominenter Name in den Fokus der Münchner: John Stones von Manchester City. Der englische Nationalspieler steht bei den Citizens nur noch bis zum Saisonende unter Vertrag und könnte den Klub im Sommer ablösefrei verlassen. Eine Konstellation, die beim FC Bayern traditionell genau beobachtet wird – vor allem dann, wenn sportliche Qualität mit internationaler Erfahrung einhergeht.


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Kompany kennt Stones – und schätzt seine Vielseitigkeit

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Foto: IMAGO

Ein entscheidender Faktor ist dabei die Verbindung zu Vincent Kompany. Der Bayern-Trainer kennt Stones bestens aus gemeinsamen Zeiten bei Manchester City. Laut TEAMtalk soll Kompany den 31-Jährigen als ernsthafte Option für den kommenden Sommer in Erwägung ziehen. Auch Stones selbst könne sich demnach einen Wechsel nach München gut vorstellen – nicht zuletzt wegen der Aussicht, erneut mit Harry Kane zusammenzuarbeiten, den er aus der englischen Nationalmannschaft bestens kennt.

Stones Qualitäten sind bekannt

Sportlich ist Stones trotz seiner aktuellen Rolle bei City unbestritten. Zwar kommt der Verteidiger in dieser Saison unter Pep Guardiola meist nur als Rotationsspieler zum Einsatz und steht bislang bei 13 Pflichtspielen, doch seine Qualitäten sind bekannt. Ballsicherheit, Spielaufbau, taktische Flexibilität und Erfahrung auf höchstem Niveau machen ihn weiterhin zu einem begehrten Profil. Zudem kann Stones nicht nur im Abwehrzentrum, sondern auch als Rechtsverteidiger eingesetzt werden – ein Aspekt, der im Kader des FC Bayern angesichts wiederkehrender Ausfälle besonders interessant ist.

FC Bayern hat viele Optionen – Entscheidung hängt an Upamecano

Nach Informationen von TEAMtalk sondieren die Berater des Engländers den Markt bereits intensiv. Demanach sollen unter anderem der AC Mailand, die SSC Neapel, Como sowie Atlético Madrid bereits Kontakt zur Spielerseite aufgenommen haben. Auch Interessenten aus Saudi-Arabien und den USA werden genannt. Ein Verbleib bei Manchester City ist zwar nicht ausgeschlossen, gilt aktuell aber nicht als die bevorzugte Option des Spielers, der offenbar noch einmal eine neue sportliche Herausforderung sucht.

Beim FC Bayern wiederum hängt vieles an der Personalie Dayot Upamecano – und auch an Minjae Kim. Sollte sich abzeichnen, dass Upamecano seinen Vertrag nicht verlängert oder den Verein im Sommer verlässt, müssten die Münchner reagieren. In diesem Szenario könnte ein ablösefreier, international erfahrener Verteidiger wie Stones eine pragmatische Lösung darstellen, um Stabilität und Führungsqualität in die Defensive zu bringen.

Das große Aber: Stones ist bald 32 Jahre alt

Gleichzeitig ist klar: Mit bald 32 Jahren wäre John Stones keine langfristige Lösung für das Abwehrzentrum des FC Bayern. Vielmehr ginge es um eine Übergangslösung auf Top-Niveau, die Kompany sofort helfen könnte, ohne ein hohes finanzielles Risiko einzugehen. Genau solche Profile passen derzeit in das strategische Denken der Bayern-Verantwortlichen, die verstärkt auf gezielte Verstärkungen statt auf teure Experimente setzen.

Ob es im Sommer tatsächlich zu einem konkreten Vorstoß kommt, bleibt offen.

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