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·26. Februar 2026

Pokal-Aus! Alemannia scheitert trotz Chancenplus bei Fortuna Köln

Artikelbild:Pokal-Aus! Alemannia scheitert trotz Chancenplus bei Fortuna Köln

Alemannia Aachen hat das Viertelfinale im Landespokal bei Fortuna Köln – Tabellenführer der Regionalliga West – unglücklich mit 0:1 verloren. Der Drittligist scheiterte zweimal am Aluminium und am starken Kölner Torwart, während die Fortuna mit ihrer ersten Chance den Siegtreffer erzielte.

Aachen betreibt Chancenwucher

Aufgrund des engen Spielplans wechselte Aachen-Trainer Selimbegovic ordentlich durch. Im Vergleich zum 3:1 gegen Verl blieben nur Kiala und Ademi in der Startelf. Ersatztorwart Riemann rückte zwischen die Pfosten. Von Anfang an bestimmte der Drittligist das Geschehen. Den ersten guten Abschluss hatte Castelle, der nach einer Ecke aus dem Rückraum abzog und nur knapp über das Tor zielte (14.). Im Gegenzug blockte Bahn einen Schuss von Strauch.


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Die dickste Chance für die Gäste gab es nach 24 Minuten, als Sillah eine Flanke von rechts nur um Zentimeter neben den Kasten köpfte. Ebenfalls nicht viel fehlte in der 41. Minute, als Castelle nach einer starken Einzelaktion den Ball an das Lattenkreuz setzte. Dass zur Halbzeit die Null stand, war auch Fortuna-Schlussmann Winkler zu verdanken, der einen Schuss von Sillah parierte (45.). Eine Führung zur Pause wäre längst überfällig gewesen.

Köln stellt Spielverlauf auf den Kopf

Nach dem Seitenwechsel ging es genauso weiter. Sillah verpasste eine Hereingabe (51.) und Strujic scheiterte an Winkler (55.). Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, bis die Alemannia treffen würde, aber in der 57. Minute stellte Thier den Spielverlauf auf den Kopf. Der Kölner tauchte frei vor Riemann auf und erzielte mit dem ersten Schuss auf das Tor das 1:0. Nun war Aachen gefordert, verzweifelte aber immer wieder am Fortuna-Keeper, der in der 65. Minute einen Schuss von Bahn aus dem Winkel kratzte. Das Spiel wurde offener. Kurz darauf verpasste der Gastgeber nur knapp das Aachener Gehäuse, bevor Strujic für die Gäste hauchdünn am Kreuzeck vorbei schoss.

Mit den Einwechslungen von Gindorf, Loune und Gaudino läutete Selimbegovic die Schlussphase ein. Doch zunächst ließ Wirtz eine gute Chance für die Hausherren liegen (74.). Die Zeit rannte den Gästen davon, aber selbst Schroers konnte den Knoten nicht lösen. Sein Distanzschuss flog ebenfalls minimal neben den Pfosten (82.). In der Nachspielzeit traf Yarbrough per Kopf erneut nur das Aluminium. So musste Aachen am Ende trotz eines klaren Chancenplus die Segel streichen und wird somit in der kommenden Saison aller Voraussicht nach nicht im DFB-Pokal vertreten sein. Schließlich müsste der TSV nun mindestens Vierter werden. In der Liga geht es für die Schwarz-Gelben am Sonntag in Mannheim weiter.

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