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·10. August 2026
Verls Auftaktfluch hält an: "Umbruch darf kein Alibi sein"

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Für den SC Verl bleiben Auftaktspiele seit dem Drittliga-Aufstieg 2020 unüberwindliche Hürden. Bei der 1:4-Niederlage bei Alemannia Aachen blieben die Hoffnungen der beinahe runderneuerten Ostwestfalen auf einen siegreichen Saisonstart auch im siebten Anlauf nacheinander unerfüllt.
SCV-Trainer Orest Shala beklagte nach seinem unglücklich verlaufenen Drittliga-Debüt die Leichtsinnigkeit seiner jungen Mannschaft nach der Pausenführung durch Felix Vogler (22.). "Wir haben vor der Pause das geschafft, was wir uns an Spielfreude und Leichtigkeit vorgenommen hatten. Danach aber haben wir es nicht geschafft, konzentriert und konsequent zu Ende zu spielen, weil wir nicht mehr klar gewesen sind", sagte der Nachfolger von Tobias Strobl im "MagentaSport"-Interview.
Besonders bitter empfand Shala den Aachener Ausgleich acht Minuten nach dem Seitenwechsel während einer kurzfristigen Unterzahl seines Teams durch die neuen Regeln nach einer Verletzungspause auf dem Feld. "Da haben wir Dinge versucht, die wir besser sein gelassen hätten. Da driften wir von mutig zu naiv ab und laden den Gegner ein", analysierte der 34-Jährige.
Mangelnde Cleverness bescheinigt Niko Kijewski seinen Teamkollegen auch für den nachfolgenden Spielverlauf. "Dass wir nach dem 1:1 so auseinanderbrechen, tut weh. Das darf uns nicht passieren", meinte der 30 Jahre alte Defensivspezialist. Die umfangreichen Veränderungen im SCV-Kader mochte der Mannschaftsälteste nicht als Erklärung für die herbe Abfuhr auf dem Tivoli heranziehen. "Wir hatten genug Zeit, uns einzuspielen und gefestigt zu sein. Der Umbruch bei uns darf kein Alibi sein."
Auch Shala ließ die Umbaumaßnahmen in der Mannschaft nicht als Ausrede gelten. "Wir sind nicht von Aachen hergespielt worden, sondern es lag an uns, weil wir uns verloren haben. Wir müssen schnell lernen", meinte der Deutsch-Kosovare schon mit Blick auf das Heimspiel am Samstag gegen den MSV Duisburg. Kijewski forderte gleichfalls eine Reaktion: "Wir müssen es hinbekommen, keine naiven Ballverluste mehr zu produzieren, das killt uns sonst noch immer wieder." Vor dem Duell mit dem Zebras steht am Mittwoch aber noch das Landespokalspiel bei Fünftligist FC Kaunitz an.







































