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·21. August 2026
Pokal für F95 als Mentalitätsprüfung – Risch vor Startelf-Debüt

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Nach dem Fehlstart in die neue Saison wird das Pokalduell gegen den SC Freiburg (Sonntag, 18 Uhr) für Fortuna Düsseldorf zur Mentalitätsprüfung. Dabei wird Sascha Risch wohl sein Startelf-Debüt feiern.
Nein, zufriedenstellend war die Leistung der Fortuna in den beiden Ligapartien gegen Mannheim und Hoffenheim II über weite Strecken nicht. Insbesondere im Duell mit der TSG waren die Rheinländer am vergangenen Samstag einiges schuldig geblieben. Im Pokal soll es gegen den SC Freiburg nun ganz anders laufen. Das Erreichen von Runde 2 ist natürlich das erklärte Ziel von Trainer Alexander Ende, vorausgesetzt wird ein Sieg gegen den Bundesligisten aber nicht. Vielmehr wird es darum gehen, ein besseres Gesicht zu zeigen als bislang in der Liga. "Ich glaube, dass es wichtig ist, gut in die Partie reinzukommen", blickte Ende bei der Spieltags-Pressekonferenz am Freitag voraus. Zudem brauche es "viel Energie" und "Kompaktheit".
Schließlich werde der Sportclub "etwas Besonderes von uns verlangen", so der 46-Jährige, der Freiburg als "dickes Brett" bezeichnete. "Wir müssen die richtigen Schritte machen, um diesem starken Gegner Paroli bieten zu können." Konkret will Ende "Energie, Griffigkeit und Herz" von seiner Mannschaft sehen. Dass die Freiburger noch am Donnerstagabend in der Conference-League-Qualifikation beim FC Motherwell aus Schottland gefordert waren, wertete Ende nicht als Vorteil. Schließlich sei der Kader des Bundesligisten breit genug besetzt, um die Belastungen gleichmäßig verteilen zu können.
Die Kaderbreite ist auch bei der Fortuna ein gutes Stichwort. Während Hamza Anhari nach seiner Oberschenkelverletzung noch ausfällt, ist Elias Egouli zurück im Training und könnte womöglich schon am Sonntag sein Comeback feiern. Den Platz des verletzten Felix Meiser (Meniskusverletzung) in der Innenverteidigung wird jedoch aller Voraussicht nach Dominique Heintz einnehmen, der gegen Hoffenheim überraschend zunächst auf der Bank gesessen hatte. Ende begründete dies mit taktischen Maßnahmen und bezeichnete den 33-Jährigen als "herausragenden Spieler", der das "vollste Vertrauen" besitze. "Wir sind sehr froh, dass er bei uns ist."
Gleiches gilt für Sascha Risch, der in Mannheim nicht im Kader stand und gegen Hoffenheim nur als Joker fungierte. Aber nicht aus sportlichen, sondern privaten Gründen. Wie die "Bild" berichtet, war es im Umfeld des 26-Jährigen zu einem Krankheitsfall gekommen, der ihn mitgenommen hatte. Ende ging zwar nicht näher darauf ein, betonte aber, dass sich diese Themen "komplett beruhigt" hätten. "Mit dieser Ruhe ist auch die Trainingsleistung wieder voll da." Vieles spricht somit dafür, dass Risch gegen Freiburg den angedachten Stammplatz auf der Linksverteidiger-Position einnimmt, nachdem dort weder Kaden Amaniampong noch Steven van der Sloot überzeugen konnte. Zur Startelf gehören wird auch Kapitän Jorrit Hendrix, da seine Rot-Sperre nur für die Liga gilt. Erneut werden über 25.000 Zuschauer erwartet. Und wenn Fortuna die Mentalitätsprüfung besteht, ist vielleicht sogar auch die große Überraschung möglich.







































