Polats Prognose: So sollte die Startelf der Türkei gegen Rumänien aussehen, um sich den WM-Traum zu erfüllen | OneFootball

Polats Prognose: So sollte die Startelf der Türkei gegen Rumänien aussehen, um sich den WM-Traum zu erfüllen | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: GazeteFutbol.de

GazeteFutbol.de

·26. März 2026

Polats Prognose: So sollte die Startelf der Türkei gegen Rumänien aussehen, um sich den WM-Traum zu erfüllen

Artikelbild:Polats Prognose: So sollte die Startelf der Türkei gegen Rumänien aussehen, um sich den WM-Traum zu erfüllen

Endlich ist es so weit. Das Warten hat ein Ende und das WM-Fieber steigt spürbar, denn es fehlen der Türkei nur noch zwei Siege, um nach 24 Jahren endlich wieder bei einer Weltmeisterschaft dabei zu sein. Zuletzt gelang der „Milli Takim“ die Teilnahme an einer Endrunde 2002, was mit einem sensationellen dritten Platz für die türkische Auswahl endete. Ein legendäres Turnier in Japan und Südkorea für die Halbmond-Nation.

Goldende Generation will Durststrecke beenden

Doch nun liegt eine fast 2,5 Jahrzehnte lange Durststrecke hinter der türkischen Nationalmannschaft, die die goldene Generation um Arda Güler, Kenan Yildiz, Ferdi Kadioglu, Hakan Calhanoglu beenden möchte. Die Vorfreude, aber auch die Anspannung steigt. Am Donnerstagabend steigt das WM-Playoff-Halbfinale gegen Rumänien. Austragungsort ist das Tüpras-Stadion von Besiktas in Istanbul.


OneFootball Videos


Die türkischen Fußball-Fans sind gespannt, welche Elf Nationaltrainer Vincenzo Montella gegen die Rumänen ins Rennen schickt, um dem WM-Traum einen Schritt näher zu kommen (zur Vorschau). Gewinnt man das Duell, wartet das entscheidende Playoff-Endspiel gegen den Sieger der Paarung zwischen der Slowakei und dem Kosovo.

Schlechte Bilanz in Rumänien-Rivalität

Vor dem Duell mit „Angstgegner“ Rumänien hat GazeteFutbol-Chefredakteur Anil P. Polat sich intensive Gedanken um eine mögliche Startelf der Türkei für ein erfolgreiches Match gemacht. Und die Rumänen sollte man definitiv nicht unterschätzen. Das hat sich in der Vergangenheit mehrfach gerächt.

Die Halbmond-Nation tat sich gegen die rumänische Auswahl traditionell schwer und kommt in 26 Duellen lediglich auf fünf Siege, bei sieben Unentschieden und 14 Niederlagen sowie einem negativen Torverhältnis von 24:49. Auch der letzte Vergleich am 9. November 2017 ging mit 0:2 verloren. Der letzte Erfolg der Türkei datiert indes vom 10. September 2013, als man ebenfalls mit einem 2:0 in der WM-Qualifikation vom Platz ging.

Werbung – Eigener WhatsApp-Kanal von GazeteFutbol

Diese Gefahren gehen von Rumänien primär aus

Polats Prognose stützt sich dabei auf folgendes zu erwartendes Szenario: Von den Rumänen sind mit großer Wahrscheinlichkeit zwei taktische Optionen zu erwarten. Als Gastmannschaft werden sie geduldig spielen, defensiv versuchen stabil zu stehen, die Größe des Spielfeldes optimal zu nutzen und auf schnelle Konter lauern.

Die zweite taktische Überlegung wird es sein, die Türkei immer wieder mit überraschendem Pressing in der türkischen Hälfte im Spielaufbau aus der Abwehr heraus sofort zu stören und Fehler zu forcieren. Diese taktischen Marschrouten dürften sich – solange es noch unentschieden steht – innerhalb der Partie mehrfach abwechseln.

Welche Startelf könnte den Rumänen den Wind aus den Segeln nehmen?

Aufgrund der Stärken der Rumänen und der Gefahr, die von der oben beschriebenen Spielweise vermutlich von der Mannschaft von Trainer Mircea Lucescu ausgeht, muss die Türkei mit Akteuren auflaufen, die in Sachen Ballsicherheit, Passen und Agieren unter Druck bestmöglich umgehen können und auch bei starkem Pressing nicht die Nerven und vor allem nicht den Ball verlieren.

Zugleich muss die offensive Komponente im Vordergrund stehen, denn die Gäste werden den Ball höchstwahrscheinlich hauptsächlich den Türken überlassen, die das Spiel aufziehen müssen und Lösungen im Angriff finden müssen. Dafür müssen sich sowohl die Außenverteidiger in die Offensive einschalten und ihre Vorderleute unterstützen als auch die Mittelfeldspieler den Ball sicher in die Spielhälfte des Gegners tragen.

Überdies sollten Offensivkräfte auf dem Feld stehen, die durch starke Dribblings und erfolgreiche Eins-gegen-Eins-Aktionen Disbalancen in der rumänischen Abwehr erzeugen können und zudem durch gute Laufwege als Anspielstationen fungieren.

Daher würde ich folgende Startelf gegen Rumänien aufbieten: Ugurcan Cakir – Zeki Celik, Merih Demiral, Abdülkerim Bardakci, Ferdi Kadioglu – Orkun Kökcü, Hakan Calhanoglu, Arda Güler, Kenan Yildiz, Baris Alper Yilmaz – Kerem Aktürkoglu

Artikelbild:Polats Prognose: So sollte die Startelf der Türkei gegen Rumänien aussehen, um sich den WM-Traum zu erfüllen

KI-generiert

Warum diese Elf?

Die Begründung ergibt sich wie folgt: Cakir hat sich durch seine starken Leistungen im Derby gegen Besiktas oder seine Auftritte in der UEFA Champions League gegen Juventus Turin und den FC Liverpool klar für den Platz zwischen den Pfosten empfohlen.

Celik und Kadioglu sind Stammspieler bei ihren Vereinen, dem AS Rom beziehungsweise Brighton & Hove Albion, und überzeugen defensiv und offensiv mit konstanten Leistungen auf internationalem Top-Niveau in der italienischen Serie A und englischen Premier League.

Demiral und Bardakci bringen Robustheit, Erfahrung sowie Zweikampf- und Kopfballstärke mit, was insbesondere auch bei Standards immer wieder für zusätzliche Gefahr durch ihre Lufthoheit sorgt. Ein Faktor, der in solchen K.-o.-Spielen ein entscheidender und nicht zu unterschätzender Faktor werden kann.

Im Mittelfeldzentrum würden die formstarken Kökcü und Calhanoglu die Fäden im Spielaufbau ziehen. Als verlässliche Anspielstationen mit hoher Ballsicherheit und Passqualität beruhigen sie das türkische Spiel und sorgen auch für maximale Ruhe und Vertrauen bei ihren Mitspielern. Güler würde als offensiver Spielmacher vor diesem Duo seine Schussstärke und Qualität im finalen Pass einsetzen können. Im Passspiel ist eine Harmonie mit Kökcü und Calhanoglu von größter Bedeutung.

Auf den Flügeln und in der Sturmspitze sind Yildiz, Yilmaz und Aktürkoglu klare Optionen. Tempo, Dribbelstärke und Abschlussfähigkeiten machen dieses Trio zu einer gefährlichen Offensivwaffe im türkischen Spiel, zumal die drei Akteure immer wieder im Spielverlauf auf ihren Positionen routieren und tauschen könnten, was die rumänische Verteidigung zusätzlich aus dem Gleichgewicht bringen könnte. Ihre kreuzenden Laufwege könnten größere Lücken in die Abwehr reißen, wenn sie Gegenspieler aus ihrer Position ziehen.

Wie es aufgrund der aktuellen Lage eher aussehen dürfte

Der Türkei fehlt weiterhin ein echter Mittelstürmer, ein sogenannter Knipser. Ohne echten „Neuner“ wird Montella wieder Aktürkoglu oder wohl eher den körperlich stärkeren Yilmaz vorne aufbieten. In der Abwehr sind Demiral und Celik verletzungsbedingt angeschlagen, sodass Mert Müldür und Ozan Kabak in die Startelf rücken könnten. Um mehr physische Härte ins Mittelfeld zu bringen, könnte Montella zudem auf Ismail Yüksek zurückgreifen, dafür könnte ein Offensivspieler oder Kökcü weichen.

Wie findet Ihr diese Startelf? Welche Elf würdet Ihr gegen Rumänien ins Rennen schicken. Schreibt es uns unten in die Kommentare!

Impressum des Publishers ansehen