Positionsarbeit, Ziegen und Sommerrodelbahn: Tag drei in Lienz | OneFootball

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·9. Juli 2026

Positionsarbeit, Ziegen und Sommerrodelbahn: Tag drei in Lienz

Artikelbild:Positionsarbeit, Ziegen und Sommerrodelbahn: Tag drei in Lienz

Auch an Tag 3 in Osttirol hat es das Wetter gut mit den Lila-Weißen gemeint. Und auch die Belastung war am Donnerstag eine andere als am Vortag. Unser Tagesbericht.

Nach dem intensiven Hauptbelastungstag am Vortag ging es für die Lila-Weißen am dritten Tag des Trainingslagers in Lienz zunächst etwas ruhiger zu. Bis 09:00 Uhr stand wie gewohnt das Frühstücksbuffet im Teamhotel bereit, anschließend folgte eine längere Teamsitzung im Meetingraum. Erst danach machte sich der VfL-Tross auf den Weg zum Trainingsgelände am Dolomitenstadion.


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Dort begann die Einheit mit dem inzwischen bekannten Ablauf: Aktivierung, Warm-up, erste Bewegungen mit und ohne Ball. Anders als am Vortag, als Cheftrainer Timo Schultz seiner Mannschaft in einer intensiven Einheit einiges abverlangt hatte, lag der Fokus diesmal stärker auf positionsspezifischer Arbeit. Auf beiden Plätzen wurde in vier Gruppen gearbeitet, die jeweils von einem Trainer angeleitet wurden. So konnten Abläufe, Positionierungen und taktische Inhalte gezielter trainiert werden.

Die ganz hohe Intensität blieb an diesem Vormittag bewusst aus. Nach der hohen Belastung vom Vortag ging es darum, weiter an Details zu arbeiten, ohne die weitere Körner zu verschießen. Lange wird es bei einem entspannteren Trainingslagertag aber nicht bleiben: Für den Freitag kündigte Schultz bereits wieder ein sehr intensives Programm mit zwei Einheiten an.

Nach der Einheit wurde es in Sichtweite zu den Plätzen zunächst spielerisch. Torwarttrainer Daniel Davari rief zur Challenge-Zeit auf dem nahegelegenen Beachvolleyballplatz. Die Aufgabe klang einfacher, als sie tatsächlich war: Der Ball musste vom Boden hochgenommen und anschließend so über das Netz geschossen werden, dass er auf der anderen Seite im Feld liegen blieb. Es entwickelte sich ein harter Kampf mit viel Ehrgeiz, einigen knappen Versuchen und am Ende fünf Verlierern. Ihre Strafe: Beim Abendessen mussten sie den übrigen Spielern den Nachtisch servieren. Wir verraten an dieser Stelle wohl besser nicht, dass es auch den Kapitän traf…

Ganz vorbei war der sportliche Teil des Vormittags damit jedoch noch nicht. Im Anschluss stand für die Mannschaft noch eine Krafteinheit im Zelt auf dem Programm, ehe es zurück ins Hotel ging.

Am Nachmittag wartete dann ein Teamevent abseits des Rasens. Gemeinsam ging es zur Bergbahn, mit der die Mannschaft hinauf auf den Berg fuhr. Auch Zeugwart Mario Richter war dabei und stellte sich trotz Höhenangst der Fahrt nach oben. An der Mittelstation wartete eine kleine Berghütte, die einige Spieler nutzten, um zusammenzusitzen, zu reden oder Karten zu spielen. Andere zog es zunächst in den Streichelzoo, in dem besonders die Mini-Ziegen schnell zu den heimlichen Stars des Nachmittags wurden.

Fridolin Wagner machte beim Streicheln der Ziegen eine gute Figur, während Ismail Badjie die Tiere kurzerhand auf Lionel Messi ansprach. Warum? Weil „GOAT“ im Fußball längst nicht mehr nur Ziege bedeutet, sondern als Abkürzung für „Greatest of all Time“ auch für die Größten ihrer Sportart steht. Ein kleiner Insider, der für einige Lacher sorgte.

Danach ging es für einige Spieler auf die Minigolfanlage direkt nebenan. Die Leistungen dort fielen, wie es sich für ein Teamevent gehört, durchaus unterschiedlich aus. Mal präzise, mal mit viel Gefühl, mal eher nach dem Prinzip Hoffnung – der Spaß stand sichtbar im Vordergrund.

Das Highlight des Nachmittags wartete allerdings zum Abschluss. Über eine rund 2,5 Kilometer lange Sommerrodelbahn ging es zurück ins Tal. Herrlicher Ausblick, ordentlich Tempo und ein Zielfoto am Ende sorgten für einen gelungenen Abschluss des Ausflugs. Entsprechend zufrieden und gut gelaunt kehrte die Mannschaft anschließend ins Teamhotel zurück, wo Regeneration und gemeinsames Abendessen auf dem Programm standen.

Nach dem Essen mussten erneut zwei Spieler gesanglich ran. Leon Opitz entschied sich für „99 Luftballons“ von Nena, Joel Abu Hanna performte „Lose Yourself“ von Eminem. Damit bekam auch der dritte Abend in Lienz seinen musikalischen Abschluss.

Am Freitag wird es für die Lila-Weißen wieder deutlich intensiver. Geplant sind zwei Einheiten im Dolomitenstadion, voraussichtlich gegen 10:15 Uhr und 16:15 Uhr.

Artikelbild:Positionsarbeit, Ziegen und Sommerrodelbahn: Tag drei in Lienz

Text: Malik Scherz Fotos: Jonas Jürgens

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