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·22. September 2026

Premier League: Diese 8 Spieler haben bisher komplett abgeliefert

Artikelbild:Premier League: Diese 8 Spieler haben bisher komplett abgeliefert

Fünf Spieltage, die erste Länderspielpause der Saison – und ein Blick zurück lohnt sich richtig. Guardiola ist weg, Enzo Maresca sitzt jetzt auf der City-Bank, Arsenal hat als Titelverteidiger prompt eine Klatsche kassiert und Tottenham steht plötzlich am Tabellenende. Zeit, sich anzuschauen, welche Spieler bei all dem Trubel individuell besonders überzeugt haben.

Elliot Anderson lässt City Rodri vergessen

Fangen wir mit einer der größten Überraschungen an. Enzo Maresca hat als Nachfolger von Pep Guardiola bei Manchester City übernommen und für Elliot Anderson rund 116 Millionen Pfund an Nottingham Forest bezahlt. Damit wurde der Mittelfeldspieler zum damaligen britischen Rekordtransfer, ehe Chelsea mit Morgan Rogers wenig später noch mehr bezahlte. Anderson war bei Forest bereits einer der auffälligsten Mittelfeldspieler der Liga – und knüpft nun auch in Manchester daran an.


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Nach fünf Spieltagen hat der 23-Jährige 443 Pässe gespielt. Damit führt er die Premier League in dieser Statistik an, knapp vor seinem eigenen Mitspieler Rúben Dias mit 441. Auch deshalb wirkt der Übergang ins neue City-Mittelfeld bislang erstaunlich reibungslos.

Alex Scott spielt sich ins englische Nationalteam

Bei Bournemouth liefert Alex Scott weiterhin konstant ab. Der 23-Jährige hatte bereits vor der Weltmeisterschaft auf sich aufmerksam gemacht und war damals Teil von Thomas Tuchels erweitertem England-Aufgebot, ohne anschließend für das Turnier nominiert zu werden.

Jetzt hat es geklappt: Scott wurde von Tuchel erstmals für die neue Nations-League-Saison in den englischen Kader berufen. Der Mittelfeldspieler gehört damit zu den Spielern, die sich durch ihren starken Start bei Bournemouth in den Fokus gespielt haben. Sein erstes A-Länderspiel könnte nun unmittelbar bevorstehen.

Pascal Groß dreht bei Brighton die Uhr zurück

Als hätte man ihn direkt aus seinen besten Brighton-Jahren zurückgeholt, so spielt Pascal Groß gerade wieder für seinen Klub auf. Der 35-Jährige hat nach fünf Spieltagen bereits drei Tore und drei Vorlagen auf dem Konto und gehört damit zu den produktivsten Spielern der Liga.

Beim 3:0 gegen Titelverteidiger Arsenal traf Groß selbst. Brighton fügte den Gunners damit die erste Niederlage der Saison zu und steht nach fünf Spieltagen mit zehn Punkten auf Platz drei. Groß ist dabei nicht nur wegen seiner Scorerpunkte wichtig: Mit seiner Erfahrung und Passsicherheit gibt er dem überraschend starken Brighton-Spiel die nötige Kontrolle.

Morgan Rogers zahlt Chelseas Rekordablöse sofort zurück

Auch bei Chelsea gab es im Sommer einen Rekordtransfer. Morgan Rogers kam für rund 117 Millionen Pfund von Aston Villa und wurde damit zum teuersten Neuzugang der Vereinsgeschichte.

Bislang sieht es nicht danach aus, als würde ihn die Ablöse belasten. Rogers hat sich sofort in Chelseas Offensive etabliert und steht nach fünf Spieltagen bei drei Toren. Beim 2:2 gegen Hull traf er bereits früh, ehe Mohamed Belloumi mit einem Doppelpack antwortete. Gemeinsam mit João Pedro und Cole Palmer bildet Rogers eine der interessantesten Offensivgruppen der bisherigen Saison.

Haaland trifft weiter wie eine Maschine

Kommen wir zum wohl am wenigsten überraschenden Namen der Liste. Erling Haaland hat nach fünf Spieltagen bereits fünf Tore auf dem Konto und führt damit die Torjägerliste der Premier League an.

Der Norweger traf beim spektakulären 5:3 gegen Sunderland erneut und bleibt damit auch unter dem neuen Trainer Enzo Maresca eine der wichtigsten Waffen von Manchester City. Der Trainerwechsel hat an Haalands Torinstinkt bislang jedenfalls nichts geändert.

Belloumi sorgt bei Aufsteiger Hull für Furore

Für eine der schönsten Überraschungsgeschichten sorgt Hull City. Der Aufsteiger blieb an den ersten vier Spieltagen ungeschlagen und machte insbesondere beim 2:2 an der Stamford Bridge auf sich aufmerksam.

Dort war Mohamed Belloumi der Mann des Spiels. Der Algerier erzielte gegen Chelsea beide Treffer und brachte Hull zweimal in Führung. Nach fünf Spieltagen steht Belloumi bei zwei Toren und einer Vorlage – und gehört damit zu den auffälligsten Offensivspielern des Aufsteigers. Hull liegt nach fünf Spielen mit acht Punkten auf Platz acht.

Ødegaard findet seine Torgefahr wieder

Bei Arsenal überwiegt trotz der 0:3-Niederlage gegen Brighton weiterhin die positive Bilanz. Kapitän Martin Ødegaard hat in den ersten fünf Ligaspielen bereits zweimal getroffen und gehört mit zwölf kreierten Chancen ebenfalls zu den auffälligeren Kreativspielern der Premier League.

Der Norweger wirkt wieder deutlich gefährlicher in der Offensive. Gegen Chelsea traf er, gegen Coventry ebenfalls – auch wenn ihm gegen Brighton wie der gesamten Arsenal-Mannschaft wenig gelang. Nach vier Siegen zum Saisonstart bleibt Ødegaard damit eine der zentralen Figuren beim Titelverteidiger.

Isak zeigt endlich, wofür Liverpool 125 Millionen bezahlt hat

Und dann ist da noch Alexander Isak. Der Schwede kam im vergangenen Sommer für die damalige Rekordablöse von 125 Millionen Pfund von Newcastle zu Liverpool. Seine erste Saison beim neuen Klub war von Verletzungen und nur drei Premier-League-Toren geprägt.

Jetzt scheint der Angreifer deutlich besser angekommen zu sein. Isak erzielte beim 1:0 gegen Bournemouth seinen vierten Treffer im fünften Ligaspiel und hat damit bereits mehr Premier-League-Tore erzielt als in der kompletten Vorsaison. Gleichzeitig bleibt noch Luft nach oben: Trainer Andoni Iraola forderte nach dem Sieg, Isak müsse sich auch stärker ins Liverpooler Kombinationsspiel einbringen.

Fazit

Neue Trainer, Rekordtransfers, ein Titelverteidiger mit einer ersten Klatsche – und mittendrin jede Menge Spieler, die sofort geliefert haben. Anderson führt die Liga bei den Pässen an, Groß ist bei Brighton plötzlich wieder einer der prägenden Spieler, Rogers rechtfertigt bislang seine Rekordablöse und Isak trifft regelmäßig für Liverpool.

Und dann wäre da noch Hull: Ein Aufsteiger, der Chelsea ärgert und mit Belloumi seinen eigenen Shootingstar gefunden hat. Genau diese Mischung aus bekannten Namen und unerwarteten Durchstartern macht die Premier-League-Saison bislang so unterhaltsam.

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