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·4. April 2026

Premiere für René Wagner – Der neue FC-Trainer will die Mannschaft bestmöglich performen lassen

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Premiere für René Wagner – Der neue FC-Trainer will die Mannschaft bestmöglich performen lassen

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Simon Bartsch

4 April, 2026

Die Begegnung gegen Eintracht Frankfurt wird die erste als Chefcoach an der Seitenlinie für René Wagner. Und der neue Trainer steht vor keiner leichten Aufgabe, hat aber einen klaren Plan: So will der 1. FC Köln in Frankfurt punkten.

Die Jagd um Punkte im Klassenkampf geht nach der Länderspielpause in die letzte Runde. Mit den Geißböcken will FC-Interimstrainer René Wagner in Frankfurt die Serie von sieben sieglosen Spielen durchbrechen und drei Punkte mit nach Köln bringen.

Luca Waldschmidt traf im Hinspiel gegen Frankfurt (Foto: Pau Barrena/Getty Images)

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Wenn der FC am Sonntagnachmittag zum Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt antritt, ist die Entlassung von Lukas Kwasniok zwei Wochen alt. Und gerade durch die Länderspielpause wirkt es fast so, als sei der Trainerwechsel schon eine gefühlte Fußball-Ewigkeit her. Ist er nicht. Denn das Duell bei den Hessen wird die Premiere für René Wagner. „Die ersten Tage, die ersten fast zwei Wochen waren für mich natürlich eine neue Erfahrung. Ich habe versucht, bei mir zu bleiben und Ruhe auszustrahlen“, so Wagner. „Ich habe versucht, der Mannschaft die Sicherheit zu geben, dass das was wir jetzt hier machen auch Hand und Fuß hat.“ Nach zuletzt sieben sieglosen Spielen in Serie und zwei Erfolgen in 18 Begegnungen wird es in den kommenden Partien auch auf eine gewisse Sicherheit der Spieler ankommen.

„Das ist meine Stärke“

Wagner will vor allem über die Motivationsschiene den erhofften Impuls setzen. „Ich versuche immer, positiv zu bleiben, ruhig zu bleiben, sachlich, analytisch. Das ist, glaube ich, meine Stärke“, sagt der neue Coach. „Emotionen kann man in eine Mannschaft hineintragen über Sprache, über eine Ansprache. Man kann aber auch versuchen, dass in der täglichen Arbeit eine Bindung entsteht und dadurch Emotionen reinkommen. Das ist mein Ansatz. Ich will, dass wir als Gruppe funktionieren.“ Dass die Gruppe grundsätzlich funktioniert, hatte sie zuletzt im Rheinderby bewiesen, als sie gleich mehrfach zurückgekommen ist und immerhin noch einen Punkt holte, der dann wiederum für Kwasniok am Ende zu wenig war. Nun soll gegen Frankfurt zumindest der Beginn der Wende eingeläutet werden.

Die hat wiederum die Eintracht schon vollzogen. Mitte Januar wurde Dino Toppmöller entlassen und nach der 1:3-Heimniederlage gegen Leverkusen Ende Januar Albert Riera als neuer Coach installiert. Und seitdem ist die Eintracht im eigenen Stadion eine Macht. Die SGE fuhr zuletzt gegen Mönchengladbach, Freiburg und Heidenheim drei Heimsiege in Folge ein – und alle zu Null. Frankfurt sei eine Mannschaft, „die vielleicht ein oder zwei Gegentore zu viel bekommen, dann den Trainer gewechselt und somit das Problem auf jeden Fall erst einmal gelöst hat“, sagt Wagner. „Dass dann die Offensive ein bisschen ins Straucheln kommt, ist glaube ich logisch. Ich gehe aber stark davon aus, dass die Frankfurter jetzt die letzten Tage versucht haben, an ihrer Offensive zu arbeiten.“ Daran hätten aber auch die Kölner gearbeitet, erklärte der Trainer weiter.

„Ich muss dafür sorgen, dass die Mannschaft am Wochenende performt“

Und Wagner präsentierte auch einen Lösungsansatz wie die starke Frankfurter Defensive dann doch zu knacken sei. Schließlich gäbe es in der Mannschaft Unterschiedsspieler. „Wir müssen gucken, dass wir die ins Spiel bekommen. Ich glaube, dass wir über eine mannschaftliche Geschlossenheit gemeinsam ins letzte Drittel kommen können, vielleicht auch mal den Ball ein bisschen länger am letzten Drittel halten können, um einfach da gefährlicher die Box zu besetzen“, so Wagner. „Wir müssen schauen, dass die Jungs an dem Tag vielleicht einen guten Flankenfuß haben und sie den Ragy dann in der Box auch finden. Aber der Ragy wird es nicht alleine machen können.“ Dabei sind Flanken – wie berichtet – das große Manko der Hessen. Die Eintracht kassierte bereits 13 Gegentreffer nach Flanken – ist in dieser Kategorie das Liga-Schlusslicht. 

Personell hat sich die Situation bei den Kölnern entspannt. Neben den beiden Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian fehlen der gesperrte Eric Martel sowie Joel Schmied, der laut Wagner noch keine Option für den Kader sei. Dennoch wird der Co-Trainer auch noch Akteure aus dem Kader streichen müssen. „Ich muss ein paar Entscheidungen treffen, die vielleicht nicht für jeden cool sind. Damit muss ich jetzt leben können, aber damit müssen auch die Jungs leben“, so Wagner. „Das hat nichts damit zu tun, dass ich vielleicht einige persönlich nicht leiden kann, sondern ganz im Gegenteil, bei den Jungs, die ich halt schon lange kenne wird es mir wahrscheinlich am meisten weh tun.“ Das werde bei der Entscheidungsfindung keine Rolle spielen. „Ich muss dafür sorgen, dass die Mannschaft am Wochenende bestmöglich performt“, sagt der Coach.


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