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·9. März 2026
Presseschau 1. FC Köln vs. BVB: „Uninspirierter Auftritt, schmuckloser Sieg“

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Trotz der kompletten zweiten Hälfte in Überzahl macht Borussia Dortmund es beim 1. FC Köln mal wieder nur knapp, gewinnt aber auch in der Domstadt mit 2:1. So analysiert die Presse die Partie vom Samstagabend, in der Serhou Guirassy und Maximilian Beier die Tore für den BVB erzielten.
Nach einem rasanten Start der Kölner mit 6:0 Eckbällen war es dann doch der BVB, der durch Guirassy in Führung ging. Bis dahin hatte der BVB nicht allzu gekonnt verteidigt, was ihm anschließend besser gelang, berichtet die Sportschau aus Köln. Die Überzahl in der zweiten Hälfte war kein Garant für ein klaren weiteren Verlauf des Spiels, weil „die Dortmunder Stärke unter Kovac (…) nicht unbedingt das Spiel mit dem Ball ist“. Gleichwohl sei dem BVB die individuelle Qualität nicht abzusprechen – und die sorgte für das zweite Dortmunder Tor. Insgesamt sei es ein „schmuckloser Sieg“ für den BVB gewesen.
Ähnlich sah die Welt den Spielverlauf. Der BVB habe nach der Führung immer mehr die Spielkontrolle übernommen, „ohne dabei zu glänzen“. Der 1. FC Köln stemmte sich zwar gegen die Niederlage, war aber zu harmlos. „Die Dortmunder taten nicht mehr als nötig, um den Sieg zu sichern.“

Foto: IMAGO
Ausführlich beschäftigt sich der KSTA mit jener Szene in der Nachspielzeit, die für viele Diskussionen sorgte. Yan Couto war der Ball im eigenen Strafraum an die Hand gesprungen, doch auch mit VAR erhielten die Kölner keinen Strafstoß, als es nur noch 1:2 stand. Zuvor hatten die Kölner „wacker gekämpft“, dennoch gegen einen „schwachen BVB“ verloren. Beim 1:0 habe Dortmund von einem schlimmen Fehlpass profitiert, vor dem 2:0 sei dem BVB zum ersten Mal in der Partie eine Kombination gelungen. Letztlich habe sich der „FC“ durch dumme Aussetzer selbst bestraft, wozu natürlich auch der Platzverweis für Simpson-Pusey zählte. Fazit: „Gegen dieses Borussia Dortmund war viel mehr drin. Sogar ein Sieg.“
In der Süddeutschen Zeitung stößt Philipp Selldorf ins selbe Horn: „Die Kölner hätten, Elfmeter hin oder her, ein Unentschieden verdient gehabt. Ihr Spiel war nicht brillant, aber Moral und Kampfgeist waren beeindruckend. Was sie den Dortmundern deutlich voraus hatten.“ Die Hoffnung, dass der BVB ohne Druck im Meisterrennen plötzlich Fußball spielen würde, der die wahren Fähigkeiten seiner Profis enthüllt, war vergeblich. Möglicherweise verleite der nahezu ungefährdete zweite Tabellenplatz ohne Ambitionen nach oben den BVB zu einer gewissen Sorglosigkeit.
Und die Kölnische Rundschau attestiert dem FC einen „großen Kampf“ und einen „unglücklichen Verlauf“. Der BVB hingegen sei beim 1. FC Köln schlicht „uninspiriert aufgetreten“.
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