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·2. Februar 2026
Presseschau VfL Bochum vs. Schalke 04: „Mehr als nur reine Formschwäche“

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Im vierten Spiel hintereinander gelingt dem FC Schalke 04 kein Sieg. Beim 0:2 in Bochum trifft auch Schalke zweimal, allerdings zählen die königsblauen Treffer nicht. Da die Konkurrenz diese Schwächephase nicht nutzt, bleibt Schalke 04 zwar Tabellenführer. Die aktuellen Schwächen im Kader aber seien unübersehbar, meint die Presse.
Auf den äußerst frühen Rückstand nach 42 Sekunden habe Schalke 04 „gut reagiert“, findet die FAZ. Es folgte eine „packende und ausgeglichene Partie. Schalke hatte mehr Ballbesitz, Bochum die besseren Chancen.“ Zur Pause habe Schalke den Druck mit der Hereinnahme von Džeko erhöht, doch gleich zwei Treffer fanden keine Anerkennung. Damit kassiert Schalke mit der Niederlage im Revierderby „den nächsten Dämpfer“.
In der Analyse vermutet Daniel Theweleit, die letzten nun sechs schwächeren Spiele in Folge seien keine reine Formschwäche. Die Ausfälle der sonst starken Schienenspieler Vitalie Becker und Adrian Gantenbein seien nicht zu kompensieren. Der Kader zeige somit nun seine Schwachstellen. Ein souveräner Durchmarsch in die Bundesliga sei daher inzwischen „recht unwahrscheinlich“.
Die Süddeutsche Zeitung nennt die nackten Zahlen der neuen Schwäche. Nur acht Gegentore gab es in den ersten sechzehn Spielen für Schalke 04. In den letzten vier waren es gleich sechs. Auch Ulrich Hartmann weist für die SZ auf den Ausfall von Becker und Gantenbein als Ursache. Die daraus erfolgende Umstellung habe keine Stabilität geben können. Außerdem hätten Džeko und Ljubicic die Offensive noch nicht wie gewünscht belebt.

Foto: IMAGO
Auch für die WAZ war die Umstellung auf Viererkette Grund für das frühe Gegentor und die Verunsicherung in der Defensive des FC Schalke 04: „Das Experiment ging schief.“ Die erste Halbzeit verdiene das Fazit: „Bochum furios, Schalke vogelwild“. In der zweiten Hälfte ging zwar mehr nach vorne, doch auch Bochum blieb sehr gefährlich. Am Ende hatte nichts funktioniert, wenn auch zumindest eine der zwei Tor-Aberkennungen bei vermeintlichen S04-Treffern fraglich gewesen sei.
Große Probleme hatte Schalke vor allem mit Gerrit Holtmann, der vom Kicker zum Spieler des Spiels gekürt wurde, obwohl er bereits zur Pause ausgewechselt wurde. Da hatte er aber schon zwei Tore vorbereitet und etliche weitere gefährliche Szenen heraufbeschworen. Nach einer kurzen Drangphase von S04 nach der Pause verlief die Partie wieder ausgeglichener, Zählbares ereignete sich nicht mehr. Am Ende hatte sich der VfL Bochum den Sieg mit „viel Tempo und Zielstrebigkeit“ auch verdient, meint der Kicker.








































