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·19. August 2026
Preußen Münster: Zeichen bei Sertdemir auf Abschied

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·19. August 2026

Erst vor einem Jahr war Zidan Sertdemir vom FC Nordsjaelland aus Dänemark zu Preußen Münster gewechselt, nun könnten sich die Wege wieder trennen. Im Raum steht ein Leihgeschäft.
Groß waren sie, die Vorschusslorbeeren, mit denen der 21-Jährige im vergangenen Sommer zu den Adlerträgern gekommen war. Zumal er mit einem Marktwert von zwei Millionen Euro zu den wertvollsten Spielern im Kader gehörte. Doch den hohen Erwartungen konnte Sertdemir nicht gerecht werden. Lediglich 20 Mal kam er zum Einsatz (1.077 Minuten) und zählte nur in elf Partien zur Startelf.
Nach dem Trainerwechsel von Alexander Ende zu Alois Schwartz war Sertdemir endgültig außen vor und pendelte zwischen Bank und Tribüne. Doch auch nach dem Abstieg änderte sich an seiner Reservistenrolle nichts. Während der Vorbereitung gehörte der Mittelfeldspieler meist zur B-Elf, in den beiden Ligapartien gegen Wiesbaden und Ingolstadt zählte er nicht mal zum Kader. Selbst im Landespokal reichte es nur zu einem Kurzeinsatz von 13 Minuten.
"Die aktuelle Ausgangslage ist natürlich weder einfach noch zufriedenstellend für ihn", sagt Sportdirektor Jan Uphues in der "Bild"-Zeitung, betont aber gleichzeitig, dass sich der 21-Jährige "absolut vorbildlich und professionell" verhalte. Zudem arbeite er fleißig und bringe sich weiterhin voll in die Mannschaft ein. "Zidan ist Spieler unseres Teams und ein geschätzter Teil unserer Gruppe. Wir sind dazu mit Zidan im Austausch und besprechen offen und ehrlich, wie wir damit umgehen", so Uphues.
Der Zeitung zufolge soll der dänische Erstligist Sönderjyske Fodbold Interesse an einer Verpflichtung des Mittelfeldspielers haben, der derzeit bei einem Marktwert von einer Million Euro steht und damit der wertvollste Spieler der Preußen ist. Knapp zwei Wochen bleiben noch, um eine Lösung zu finden.







































