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·25. September 2026

Privatjet, Kreisflug, Absage – Mbappé bestätigt Klopps Liverpool-Anlauf

Artikelbild:Privatjet, Kreisflug, Absage – Mbappé bestätigt Klopps Liverpool-Anlauf

Ein Privatjet über Nizza, fünf Zimmer, die Familie Mbappé an Bord – und niemand durfte sie sehen. Jürgen Klopp hat diese Geschichte im Sommer erzählt. Jetzt hat der Hauptdarsteller sie bestätigt und ihr das Ende erklärt.

Klopps Version: Der teuerste Nicht-Transfer der Liverpool-Jahre

Als TV-Experte bei der WM plauderte Klopp erstmals über den Anlauf von 2017: Flug von Blackpool nach Nizza, Familie einladen, Kreisflug mit Verpflegung, komplette Diskretion. Das Gesamtpaket hätte nach seiner Rechnung rund 500 Millionen Euro gekostet – „der teuerste Nicht-Transfer, den wir je getätigt haben“. Danach ging Mbappé nach Paris. Bis diese Woche fehlte die zweite Stimme.


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Mbappés Version: Ja, gewollt – nein, nicht bereit

In der Sport Bild hat Mbappé den Vorgang nun eingeordnet, und er widerspricht Klopp in keinem Punkt. „Ich wäre damals sehr gerne zu ihm gewechselt“, sagt der 27-Jährige. Der Grund für die Absage war nicht sportlich, sondern biografisch: ein einziges Profijahr in Monaco, noch nicht bereit, Frankreich zu verlassen, der Wunsch nach der Heimatstadt und dem eigenen Umfeld. So kam es zur Leihe zu PSG und danach zu den 180 Millionen Euro, die den Transfer festschrieben.

Zwei Jahre später schloss Klopp einen Mbappé-Transfer öffentlich aus, mit Verweis aufs Geld, keine Chance, absolut keine. Man weiß heute: Die Tür war damals längst zu – von der anderen Seite.

Keine Bombe, aber ein Signal

Die Enthüllung ist keine, die Bestätigung schon. Neu ist die Perspektive: Mbappé zählt Klopp neben José Mourinho, seinem heutigen Trainer bei Real Madrid, zu den Coaches, unter denen jeder Profi spielen wolle, und nennt ihn einen der besten der vergangenen 20 Jahre. Er verbindet das mit einem Respektbekenntnis für Deutschland, viermal Weltmeister, doppelt so oft wie Frankreich. Das ist mehr als Höflichkeit. Es ist die Einordnung eines Spielers, der weiß, dass sich die beiden nun als Gegner auf Verbandsebene wiedersehen werden – Klopp mit dem DFB, Mbappé unter Zidane.

Der Transfer, den es nie gab, hat neun Jahre gebraucht, um vollständig erzählt zu werden. Die Pointe: Beide Seiten haben recht. Klopp wollte, Mbappé auch. Nur der Zeitpunkt war falsch, und im Fußball ist der Zeitpunkt fast immer die ganze Geschichte.

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