Privatjet wartet umsonst: Mainz lehnt 30 Mio. Euro von Palace für Sano ab | OneFootball

Privatjet wartet umsonst: Mainz lehnt 30 Mio. Euro von Palace für Sano ab | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: Get German Football News

Get German Football News

·1. September 2026

Privatjet wartet umsonst: Mainz lehnt 30 Mio. Euro von Palace für Sano ab

Artikelbild:Privatjet wartet umsonst: Mainz lehnt 30 Mio. Euro von Palace für Sano ab

Mainz 05 hat einen späten Vorstoß aus der Premier League um den japanischen Nationalspieler Kaishu Sano erfolgreich abgewehrt. Der Bundesligist lehnte ein Angebot von Crystal Palace über mehr als 30 Mio. Euro ab. Der 25-Jährige wird somit auch nach Transferschluss im Sommer in Rheinhessen bleiben, obwohl es einen dramatischen letzten Versuch gab, ihn nach England zu locken.

Kicker berichtet, dass Conference-League-Sieger Palace ein Basisangebot von etwas mehr als 30 Mio. Euro abgegeben und zudem eine hohe Weiterverkaufsbeteiligung vorgeschlagen habe. Der englische Klub war offenbar so zuversichtlich, den Transfer abzuschließen, dass bereits ein Privatjet am Flughafen Frankfurt bereitstand, um Sano nach London zu bringen.


OneFootball Videos


Mainz erteilte dem Wechsel jedoch nie die notwendige Freigabe.

Get German Football Newsberichtete bereits am Deadline Day, dass ein ungenannter Premier-League-Klub ein Angebot im Bereich von 30 Mio. Euro abgegeben hatte, wodurch Sportvorstand Christian Heidel und Sportdirektor Niko Bungert in die unangenehme Lage gerieten, eine enorme Ablösesumme gegen die sportlichen Folgen eines Verlusts ihres wichtigsten Mittelfeldspielers abzuwägen – und das ohne ausreichend Zeit, um Ersatz zu holen.

Crystal Palace wurde nun als interessierter Klub enthüllt.

Mainz lehnt Kompromisse bei Sanos Bewertung ab

Die Ablehnung von Mainz spiegelt die Haltung wider, die der Klub den ganzen Sommer über beibehalten hat. Kicker berichtet, dass die Rheinhessen nicht bereit waren, deutlich unter einer Summe von rund 60 Mio. Euro zu verhandeln. Sano steht noch bis 2028 unter Vertrag und besitzt keine Ausstiegsklausel, wodurch Mainz die vollständige Kontrolle über seine unmittelbare Zukunft hat.

Diese Verhandlungsposition hatte sich bereits früher im Transferfenster angedeutet.

Als RB Leipzig in einer wachsenden Liste möglicher Interessenten auftauchte, erläuterte GGFNMainz’ Entschlossenheit, Sano nur bei einem außergewöhnlichen Angebot abzugeben. Heidel hatte den japanischen Nationalspieler zuvor als das „Herz unseres Spiels“ bezeichnet und betont, dass 25 Mio. Euro nicht annähernd einer akzeptablen Bewertung entsprächen.

Nach einer weiteren starken Saison und Sanos Leistungen für Japan bei der WM 2026 nahm das Interesse erwartungsgemäß weiter zu.

Dennoch verzichtete Mainz letztlich auf einen sofortigen Gewinn von fast 30 Mio. Euro bei einem Spieler, der im Sommer 2024 für rund 2,5 Mio. Euro von den Kashima Antlers verpflichtet worden war. Diese Entscheidung ist ein deutliches Signal eines Klubs, der traditionell daran gewöhnt ist, Spieler zu entwickeln und anschließend mit hohem Gewinn zu verkaufen.

Der Wechsel von Brajan Gruda zu Brighton vor zwei Sommern stellte mit rund 35 Mio. Euro einen neuen Mainzer Rekord auf. Das von Palace vorgeschlagene Sano-Paket hätte diese Summe durch die angebotene Weiterverkaufsbeteiligung möglicherweise irgendwann übertroffen.

Mainz entschied stattdessen, dass Sanos sportlicher Wert höher einzuschätzen ist.

Sano bleibt das Herz des Mainzer Mittelfelds

Nur wenige Bundesliga-Transfers haben eine Rendite gebracht, die mit Mainzer bescheidener Investition in Sano vergleichbar ist. Der japanische Mittelfeldspieler etablierte sich nach seiner Ankunft in Deutschland sofort neben Nadiem Amiri. Seine Belastbarkeit wurde schnell außergewöhnlich.

Sano stand in seiner ersten Saison in allen 34 Bundesliga-Partien in der Startelf und spielte bis auf zwei Mal jeweils die vollen 90 Minuten. Bis September 2025 hatte er seit seinem Wechsel zum Klub 3.884 von möglichen 3.900 Pflichtspielminuten absolviert.

Get German Football Newshob seinen bemerkenswerten „Iron Man“-Status hervor, nachdem Sano gegen Augsburg sein erstes Bundesliga-Tor erzielt und zwei Assists geliefert hatte. Sein Einfluss reichte anschließend über die Defensivarbeit hinaus. Sano entwickelte sich zu Mainzer wichtigstem Balleroberer und zu einem der zentralen Verbindungsspieler zwischen Defensive und Offensive. Seine Fähigkeit, den Ball zurückzugewinnen, sich aus Drucksituationen zu lösen und das Spiel nach vorne zu beschleunigen, ermöglichte es der gesamten Mannschaft, aggressiver um ihn herum zu agieren.

Wie in der Mainz-Taktikvorschau 2026/27 von Get German Football News erläutert, stellte der Klub im Sommer einen ungewöhnlich tief besetzten Kader zusammen, war ohne Sano als Anker im Mittelfeld jedoch deutlich schwerer einzuschätzen.

Mainz verpflichtete Eric Martel und hielt Sota Kawasaki als Spieler, die auf tieferen Mittelfeldpositionen agieren können. Keiner von beiden ist jedoch ein einfacher Eins-zu-eins-Ersatz. Entsprechend war die Prognose, dass Mainz erneut um die oberen Tabellenregionen der Bundesliga mitspielen könnte, an eine zentrale Bedingung geknüpft: Sano musste bleiben.

Das tut er.

Hong Hyun-seok kurz vor Wechsel zu Midtjylland

Ein Mainzer Mittelfeldspieler könnte trotz des geschlossenen deutschen Transferfensters noch gehen. Sky Germany berichtet, dass der südkoreanische Nationalspieler Hong Hyun-seok kurz vor einem Wechsel auf Leihbasis mit Kaufoption zum dänischen Klub FC Midtjylland steht.

Das dänische Transferfenster ist noch bis zum 2. September geöffnet, wodurch Mainz zusätzliche Zeit hat, die Transaktion abzuschließen. Hong soll am Mittwoch den Medizincheck absolvieren. Ein geplanter Wechsel zu Hertha BSC platzte am Montag, doch Midtjylland hat inzwischen eine Einigung mit Mainz erzielt.

Der 27-Jährige hat sich seit seiner Ankunft von KAA Gent für rund 4 Mio. Euro im Sommer 2024 schwergetan, sich durchzusetzen.

Get German Football Newsberichtete bereits Anfang des Jahres über Mainzer Bemühungen, Hongs Karriere mit einer weiteren Leihe wiederzubeleben. Nach einer erfolglosen Zeit bei Nantes verbrachte Hong die zweite Hälfte der vergangenen Saison bei KAA Gent.

Die mögliche Einigung mit Midtjylland würde Mainz nun eine weitere Gelegenheit geben, den Mittelfeldspieler nach Ablauf der Leihe dauerhaft abzugeben.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

Impressum des Publishers ansehen