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·19. Februar 2026

Projekt von Krösche und Khedira: So steht der HSV zur U21-Liga!

Artikelbild:Projekt von Krösche und Khedira: So steht der HSV zur U21-Liga!

Die Kritik war unmissverständlich. Als Markus Krösche Anfang des Monats auf der Spobis Conference in Hamburg sprach, stellte er der deutschen Nachwuchsarbeit ein schlechtes Zeugnis aus.

„Wir bilden einfach zu schlecht aus“ lautete das vernichtende Urteil des Frankfurter Sportvorstands. Mit dieser Kritik ist Krösche bei Weitem nicht alleine. Folgerichtig haben sich die Entscheidungsträger des deutschen Fußballs sich der Problematik angenommen.


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Vor diesem Hintergrund arbeitet eine achtköpfige Expertengruppe – unter anderem mit Weltmeister Sami Khedira und Ex-Trainer Jürgen Klopp – an strukturellen Reformen. Ein zentrales Ergebnis ist die Einführung einer nationalen U21-Liga ab der Saison 2026/27, die gezielt Einsatzzeiten für Talente schaffen soll.

Die Teilnahme ist freiwillig und dient als Ergänzung zum bestehenden Spielbetrieb der zweiten Mannschaften. Ziel ist es, Talenten mehr Partien auf höherem Wettkampfniveau zu ermöglichen. Als Vorbild gilt die englische Premier League 2.

Favé: „Wir als HSV finden es positiv, dass…“

Beim HSV wird dieses Konzept durchaus positiv aufgenommen. NLZ-Leiter und Profi-Co-Trainer Loïc Favé positioniert sich gegenüber dem Hamburger Abendblatt klar: „Sollte der Beschluss durchgehen, werden wir auf jeden Fall daran teilnehmen, um der neuen Idee eine Chance zu geben.“ Weiter heißt es: „Wir als HSV finden es erst einmal positiv, dass sich viele Gedanken gemacht wurden, um die Entwicklung von Talenten weiter zu verbessern und ihnen mehr Spiele auf einem höheren Wettkampfniveau zu ermöglichen.“

Ganz ohne Vorbehalte ist die Zustimmung allerdings nicht. Favé verweist auf offene Detailfragen, etwa zur Vereinbarkeit mit dem Regionalliga-Alltag. Denn fest steht, dass die zweite Mannschaft des HSV bestehen bleibt.

Über die aktuell viel diskutierten, strukturellen Defizite in der deutschen Talenteförderung sagt Favé: „Das Problem haben einige Vereine bereits erkannt und sich Gedanken für eine Verbesserung gemacht. Veränderungen im Nachwuchs brauchen jedoch Zeit, bis das Ergebnis bei den Profis messbar ist.“

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